Die Akzeptanz der Reisesicherheit in Unternehmen – ein Erfahrungsbericht

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Darüber, dass Reisesicherheit wichtig ist, brauchen wir nicht zu reden. Aber wie sieht es mit der Akzeptanz der Maßnahmen in den Unternehmen aus? Hier ein Ausschnitt meiner eigenen Erfahrungen.

 

Generelle Haltung gegenüber Reisesicherheit

Ich bin immer wieder entsetzt, wie lapidar Geschäftsreisen in gefährliche Regionen behandelt werden. Es kommt mir vor, wie das kleine Kind, das sich die Augen zuhält und denkt, es wäre dann unsichtbar. Fragen nach Reisevorbereitung – interkulturell, spezielle Sicherheitsschulungen – werden sehr oft mit „Du bist doch Profi, oder?“ oder „Wir erwarten, dass unsere Mitarbeitern klarkommen“ abgetan. Einmal, auf einer Reise in ein afrikanisches Land mit Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes mit: „Was sagt dein Gefühl?“ Ok, ich muss zugeben, dass ich eine sehr feine Intuition habe und diese sagte „go“. Lief dann auch alles gut. Aber was, wenn nicht? Einen Krisenplan hätte es da sicher nicht gegeben.

 

Laxer Umgang mit Reisesicherheit

Selbst Unternehmen, deren Mitarbeiter schon in bedrohliche Situationen gerieten, gehen mit dem Thema recht lax um Der Vorfall wurde dann auf Nachfragen mit „War keiner von uns, war einer unserer Subs“ abgetan. Was ich angesichts der Tatsache, dass der Mann entführt und ermordet wurde, ziemlich krass finde. Da wie gesagt oft „erwartet“ wird, „dass man klarkommt“ nehmen viele Geschäftsreisende Risikoländer auch selbst auf die leichte Schulter und reagieren auf Nachfrage, was das Unternehmen im Ernstfall tun wird, belustigt. „Die vergessen meinen Namen“. Das zeugt zwar von schwarzem Humor, dem ich prinzipiell sehr zugetan bin, stimmt mich angesichts der Haltung der Unternehmen „unsere Mitarbeiter sind unser höchstes Gut“ doch sehr nachdenklich.

 

Für Schutz vor Erkältungen belächelt werden

Die meisten Krankheiten holen sich Reisende in sehr unterkühlten Flugzeugen, Restaurants und Hotels in denen die Klimaanlage auf Eiszeit eingestellt ist. Eine Erkältung, wenn nicht sogar Grippe ist da fast vorprogrammiert. Ich habe mir angewöhnt, immer mit einer dünnen Daunenweste zu reisen. Sie lässt sich klein zusammenfalten und passt so auch in das Seitenfach einer Laptoptasche. Dafür wurde ich von mitreisenden Kollegen nicht nur einmal belächelt. Bis zu dem Zeitpunkt, an dem sie die Erkältung hatten und ich nicht.

 

Umgang mit Seuchen

Als ich nach Madagaskar flog und die Frage nach Reiseversicherung und der aktuell mal wieder in Madagaskar grassierenden Pest stellte sangen meine Kollegen „Wir lagen vor Madagaskar…“. Das wars dann auch schon zum Thema.
Reiseapotheke? – ich werde nie krank
Die meisten Reisenden, die ich kenne, haben keine Medikamente dabei und sagen, dass sie nicht krank werden, oder dann eben zum Arzt gehen. Selbst in UK ist es nicht immer leicht, einen Arzt zu sehen, wenn man krank ist. Daher reise ich wirklich immer mit einer gut ausgestatteten Reiseapotheke. Diese beinhaltet auch Hausmittel. Werde ich für diese Dinge belächelt? Na logo! Erst wenn Kollegen dann durch extreme Situationen mal sehr gestresst waren, eine Erkältung sich anbahnte oder eine kleine Wunde sich entzündet hatte, sie durch die Fahrt im Taxi ein schmerzendes Ohr oder nach zu viel Essen, Alkohol, Reise Magenprobleme und dann in den Genuss der Apotheke oder des Drückens eines Akupressur-Punktes kamen, hörte das Lästern auf.

 

Vorsicht beim Essen – La Debutante

Ich bin ein sehr vorsichtiger Esser auf Reisen. Im Ausland verzichte ich nach Möglichkeit auf Fleisch, Fisch, Eis und frisches Obst oder Salat. Auch dafür wurde ich schon belächelt und von einheimischen Geschäftspartner in Afrika als „La Debutante“ bezeichnet. Aber hey, frisch gezapfte Kamelmilch aus nicht ganz so frischen Gläsern und vermutlich gewonnen mit auch nicht frisch gewaschenen Händen – da ist die Diarrhöe vorprogrammiert. In dem Fall erwiderte ich, ob sie auf der Fahrt durch die Wüste irgendwo einen Strauch gesehen hätten, hinter den ich mich zur Not setzen könnte. Hatten sie nicht, das leuchtete ihnen dann ein. Bei eng getakteten Plänen im Business und langen Flügen kann man sich Krankheit einfach nicht leisten. Dann lieber Debutante genannt werden.

 

Hygienetücher?

Mein Motto: Reise niemals ohne Feuchttücher. Saubere Hände sind ein Must auf Reisen. Die meisten Infektionen werden hand to mouth übertragen! Nicht immer hat man sauberes Wasser, saubere Seife oder Handtücher zur Verfügung. Feuchttücher sind da eine gute Alternative. Selbst der ein oder andere Geschäftspartner hat sich schon gefreut, in den Genuss zu kommen. Danach hörte das Lästern, was ich eigentlich noch alles dabei hätte, auf.

 

Verlasse Dich auf Dich selbst!

In einem kleinen Hotel in England wurde ich mal von einem zu dem Zeitpunkt stark alkoholisierten Mann belästigt, mit dem ich mich mittags vor dem Hotel unterhalten hatte, als ich auf meinen Kollegen wartete. Der Mann hatte sich abends zu uns gesellt und wurde mit steigendem Alkohollevel immer anhänglicher. Mein Kollege reagierte gar nicht sondern warf mir noch vor „Wieso hast Du auch mit ihm geredet? Selbst schuld“. Bevor das ganze eskalierte, bin ich auf mein Zimmer gegangen. Leider gab es weder einen Fernseher noch hatte ich ein Buch. Der Kollege trank die halbe Nacht mit dem anderen Gast weiter, der wohl recht penetrant nach meiner Zimmernummer fragte. Für genau diesen Fall hatte ich von Innen alles verriegelt und auch noch einen Stuhl unter den Türgriff gelehnt. Türstopper mitzuführen macht also wirklich Sinn.

 

Und genau deswegen biete ich Reisesicherheitstraining für Frauen an. Es geht um Sensibilisierung für Gefahren und auch ein Bewusstsein, wann man als Frau einfach selbst handeln muss. Schluss mit „freundlich freundlich“ und der Liebmädchenfalle.

 

Ein paar schöne Momente

Ich schließe mit ein paar schönen Momenten. Das sind die, in denen die Teilnehmer meiner Seminare sehr viele Impulse mitnehmen. Selbst die Vielgereisten. Die bei der Reisestelle nach Versicherungen fragen, sich um ein spezialisiertes Entführungstraining kümmern, ihren Impfstatus auffrischen, beim nächsten Trip einen Fahrer buchen, eine angemessene Reiseapotheke mitführen und innerhalb der Familie Vollmachten für den Ernstfall regeln. Um nur einige zu nennen. Etwas, an das die wenigsten denken. Diese Stories machen mich froh und zeigen mir, dass es richtig ist, was ich tue.

 

Ach ja…

Ach ja, 100-prozentige Sicherheit wird es nie geben. Man kann nicht an alles denken. Dazu ist die Welt zu komplex. Nur das Leben der „Globalen Nomaden“ scheint eine einzige happy shiny Instagram Party. Dennoch bietet gute Vorbereitung bereits 80% Schutz vor möglichen Gefahren. Gerne berate ich Sie in einem Erstgespräch.

 

Stay tuned!

Ihre Ute Schneider

Was die kleinen Akte des Mutes im Alltag mit Reisesicherheit zu tun haben

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Geht es Ihnen auch so, dass Sie manchmal die kleinen Dinge im Alltag sehr viel Mut kosten? Dass es Sie völlig aus der Ruhe bringt, wenn Sie jemand Fremdes ansprechen sollen? Um nach dem Weg zu fragen, oder um Hilfe zu bitten? Die gute Nachricht: Mut im Alltag kann man lernen.

 

Ein Beispiel

Neulich war ich zu einem Workshop in Salzburg. Im Anschluss daran machten wir in der Gruppe einen Ausflug an einen See. Weit und breit keine Toilette. Das Restaurant am See hatte noch nicht geöffnet. Ein Kellner stand im Garten und deckte die Tische. Komm, wir fragen mal höflich, ob wir ihre Toilette benutzen dürfen. „Also ich trau mich nicht“, sagte eine der Teilnehmerinnen. „Mach das Du, Du bist doch hier die Frau für die Sicherheitstrainings“.

Mir macht es in der Tat nichts aus, fremde Menschen anzusprechen. Ich habe das Jahrzehntelang geübt. Man kann das – auch als eher introvertierter Mensch – lernen. Wie Muskeltraining. Hilfreich dabei sind ein paar mentale Tricks, die ich in meinen Seminaren näher behandle.

 

Was ist das größere Übel, Aufgeben oder Mut beweisen?

Die Szene machte mir bewusst, wie schwer das für manche Menschen ist und dass sie lieber die Komplikation einer vollen Blase in Kauf nehmen, als mit einem Fremden zu sprechen. Der Kellner in dieser Szene freute sich sogar höflich angesprochen zu werden und die Toilettennutzung wurde uns selbstverständlich gestattet.

Das ist jetzt keine lebensbedrohliche Situation. Aber was tust Du, wenn es wirklich mal kritisch wird?

 

Das Gruppenphänomen

Ein sehr merkwürdiges Phänomen der menschlichen Psyche ist, dass wir in einer Gruppe untertauchen. Typisches Beispiel: Jemand wird überfallen, eine Gruppe von Passanten schaut zu, aber keiner greift ein. Die Mechanismen, warum das so ist, sollen hier nicht näher erläutert werden.

Der Tipp für Opfer solche Fälle in der einschlägigen Literatur: Suchen Sie sich als Opfer eine Person unter den Umstehenden aus und sprechen Sie sie direkt an „Sie in der gelben Jacke, bitte helfen Sie mir“. Haben Sie Mut!

Nur, wenn das schon bei so einfachen Dingen wie der Toilettennutzung nicht klappt, wie sieht es dann erst in Situationen aus, in denen der Helfer in eine brenzlige Situation hineingezogen wird? In der möglicherweise sein eigenes Leben bedroht wird? Das ist ja noch schwieriger.

 

Und jetzt?

Jetzt haben wir zwei Möglichkeiten: wir können tolle Workshops mit Stuhlkreis veranstalten, in denen wir diskutieren warum die Welt so ist und Menschen so ticken. ODER: jeder kann in einem kleinen Bereich nach Lösungen schauen – bei sich selbst.

Ich bin ein Freund des praktischen Ansatzes. Auch bei Mut. Daher biete ich in meinen Seminaren zu Reisesicherheit für Frauen einen Part an, in dem wir üben, mit wildfremden Menschen zu sprechen. In Alltagssituationen. Denn nur so wird dieser Muskel trainiert. Wie im Kampfsport. Nur trainierte Reflexe können im Ernstfall abgerufen werden.

 

Nicht alles ist lebensbedrohlich und erfordert dennoch Mut

Es geht ja nicht immer gleich um lebensbedrohliche Situationen. Bei dem Wort Reisesicherheit haben viele gleich Horrorszenarien im Kopf. Manchmal sind es ja nur so die „kleinen Unwägbarkeiten“, die es zu umschiffen gilt.

Ein weiteres Beispiel

Geschäftstermin in Kassel. Es war Winter, unglaublich kalt und schneite sehr stark. Aus irgendwelchen Gründen hatte ich ein getimtes Ticket gekauft. Der Termin dauerte länger, der Fahrkartenschalter war schon zu, also beschloss ich im Zug nachzuzahlen. Schaffner direkt aufgesucht. Alles kein Problem.

Womit ich nicht gerechnet hatte war, dass das Gerät der Bahn anscheinend keine EC-Karten nimmt. Meine Kreditkarte hatte ich nicht dabei und zum cash zahlen fehlten 15 Euro. Ich weiß jetzt nicht wirklich, wie dadiesbezüglich meine Rechte als Kunde bei der deutschen Bahn sind. Jedenfalls legte der Bahnangestellte mir nahe, an der nächsten Station auszusteigen und von dort mit einer Bummelbahn weiterzufahren. Die könne ich mit dem aktuellen Ticket nehmen. Führe aber erst in einer Stunde und würde auch länger dauern.

Ich glaub‘ es hackt!

 

Komfort ist das A und O

9 von 10 Frauen wären ausgestiegen, vermutlich auch 7 von 10 Männern. Vielleicht hätten sie einen Freund gerufen, überlegt, wer sie mitten in der Nacht hier abholen könnte.

Wie gesagt, es war spät, ich war müde und draußen war es richtig kalt. Never change a running train! Das war nicht lebensbedrohlich, hätte mein Leben in dem Moment aber ausgesprochen ungemütlich gemacht. Ich schätze Komfort sehr. Plan B musste her.

Mit Bahnangestellten zu diskutieren bringt ja nix. Ich suchte nach Plan B. Da stand so ein netter Herr in Lodenjacke. „Entschuldigung, hatten Sie heute schon eine gute Tat?“. Ne, wieso? Ich schilderte ihm mein Problem. Ich glaube, im Anzug sehe ich recht seriös aus. Jedenfalls übernahm der den Aufschlag. Ich gab ihm meine Visitenkarte und habe das Geld selbstverständlich sofort am nächsten Tag überwiesen. „Die Geschichte muss ich morgen in der Firma erzählen. Das glaubt mir keiner“, sagte er zum Abschied. So hatte er auch noch was davon.

 

Manchmal muss man ungewöhnliche Wege gehen

Dieses Beispiel soll zeigen, dass man manchmal einfach nur Mut braucht ungewöhnliche Wege zu gehen. Ein Nein hat man ja schon. Ein Ja kann an immer bekommen. Aber ich weiß, wir alle haben gehört „Was ein Erwachsener – in dem Fall repräsentiert durch den Bahnangestellten – sagt, musst Du befolgen“/ „Belästige niemanden“. Oder was auch immer. Sie wissen wovon ich rede. Solche Sätze prägen unser aller Denken und Handeln.

 

Wer hat gesagt, dass es leicht ist?

Ist das immer leicht umzusetzen? Natürlich nicht. Aber genau deswegen ist das praktische Üben so eine wichtige Komponente in meinen Seminaren. Es geht darin auch immer um Mut und innere Haltung und ganz praktische Umsetzung.

Das nächste offene Seminar findet vom 17. Bis 21.09. in Marrakesch statt. Info unter Angebote. Ansonsten gerne 1:1 oder Inhouse.

 

Mut tut gut!

Ihre Ute Schneider

Wer hat Angst vorm schwarzen Mann? Angst ist ein schlechter Berater

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Wie ich immer betone lebt Sicherheit von praktischer Erfahrung. Daher ist auch mein Motto: aus der Praxis für die Praxis. So sind meine Trainings und Seminare immer sehr praxisorientiert. Natürlich setze ich mich dabei auch mit Theorie auseinander. Zum Beispiel dem Umgang mit Ängsten.

Und bevor sich jemand echauffiert..

Und bevor sich irgendjemand über die non-pc-Haftigkeit der Headline echauffiert: ich habe sie mit Absicht so plakativ gewählt. Denn die Angst vor dem anderen und Unbekannten, dem „Schwarzen Mann“ ist es ja, was in den Köpfen spukt. Das ist unabhängig von der Hautfarbe. Seit ich mein Reisesicherheits-Seminar in Marrakesch anbiete höre ich lauter irrationale Horrorgeschichten von etwaigen Gefahren dort. Das veranlasste mich zu diesem Artikel.

Kleine Anekdote

Der erste „Schwarzer Mann“, den ich bewusst wahrnahm, lebte in einem hessischen Dorf, in dem ich die Ferien im Haus meiner Großeltern verbrachte. Zur immer gleichen Zeit fuhr er mit dem Rad zur Arbeit. Er hatte nur einen Arm und ein sehr freundliches Lächeln. Komisch, was man sich als Kind so alles einprägt. Ich weiß noch, dass ich kaum über die Balkonbrüstung im ersten Stock reichte, mich aber immer so freute zu schauen, wenn er vorbeifuhr. Denn er winkte uns Kindern immer. Ich mochte freundliche Menschen schon immer. Der Blick über den Tellerrand – respektive die Balkonbrüstung – kann sehr hilfreich sein, um die Sicht auf die Welt zu prägen. Mir ist es von jeher wurscht wo Menschen herkommen, so lange sie freundlich sind.

Farbenfrohe Panik

Neulich unterhielt ich mich mit einer Kommunikations-Trainerin über mein Reisesicherheits-Seminar in Marrakesch. Sie sagte: die Frauen haben Angst dorthin zu fahren. Die finden es dort gefährlich.
Ich schaute sie ziemlich entgeistert an. Wie, Marrakesch gefährlich? Ich war dort so oft, dass es mir fast wie mein Wohnzimmer vorkommt. Aber ich bin ja auch nicht mein Kunde.

Denn genau um Ängste vor Reisen zu nehmen, mache ich das Seminar ja ausgerechnet in Nordafrika. Was man kennt ist nicht mehr fremd. So einfach. Man kann dort Reisesicherheits-Themen in anderer Kultur und fremder Umgebung üben, ohne sich wirklich in Gefahr zu begeben. Dann würde ich nach Sao Paolo gehen und durch die Favelas laufen.

Angst ist ein schlechter Berater

Angst ist ein schlechter Berater. Also Angst, geschürt durch Horrorgeschichten von Nichtwissenden, die noch nie irgendwo waren außer seit 20 Jahren auf dem immer gleichen Campingplatz in Italien. Gewürzt mit ein bisschen Kölner Domplatte. Was die Geschehnisse dort nicht verharmlosen soll. Aber lassen wir die Kirche doch mal im Dorf.

Ich würde meine Kunden – und mich selbst – nie in Gefahr bringen. Es geht darum GUT INFORMIERT aber OHNE ANGST in die Welt zu reisen. Wenn man das will, natürlich nur.

Kalkulierbare Risiken einschätzen lernen

Angst wird dadurch genommen, dass man lernt, die kalkulierbaren Risiken einzuschätzen. Nicht nur einschätzen, sondern dementsprechend zu handeln.

Was bedeutet das in der Praxis

Das bedeutet, sich entsprechend zu informieren. Zum Beispiel die Seite des Auswärtigen Amtes zu konsultieren. Als erste Anlaufstelle. Gibt es dort eine Reisewarnung, sollte man sich ein anderes Zielland aussuchen. Es sei denn, der Trip ist aus Unternehmens-internen Gründen nicht vermeidbar. Kommt ja vor.

Auch möchte ich im Marrakesch Seminar keine Teilnehmerin im sexy Trägertop durch die Stadt laufen sehen. Auch wenn sie dafür vermutlich keine Konsequenzen befürchten muss, finde ich, dass das etwas ist, das man in einem muslimisch geprägten Land, egal wie modern der aktuelle König auch sein mag, nicht tun sollte. Aus Respekt vor der Kultur und auch, um niemanden zu provozieren.

Natürlich gibt es Länder oder Städte, die man meiden sollte. Oder Plätze. Der Alexander Platz gilt ja mittlerweile als der gefährlichste Ort Deutschlands. Nigeria, Syrien und Afghanistan – um nur ein paar zu nennen – würde ich zurzeit auch nicht bereisen.

Augen und Ohren aufmachen

Ansonsten AUGEN UND OHREN AUFMACHEN. Ständig. Auch hier. Dann bekommt man mit, was um einen herum vor sich geht. Und sei es nur um zu vermeiden, dass man aufs Handy schauend gegen einen Laternenmast oder vor ein Auto läuft.

Mit Musik im Ohr im dunklen Park Joggen zu gehen war übrigens schon immer gefährlich.

UND KLAR

Klar, 100% ige Sicherheit gibt es nie und wird es auch nie geben. Nicht mal zu Hause. Sie können auf dem Badvorleger ausrutschen und sich den Hals brechen.

Aber nur, wenn man weiß worauf man achten muss, kann man es sehen. Wer das nicht glaubt schaue sich „The Gorilla Illusion“ auf Youtube an. Das Video beschreibt dieses Phänomen sehr gut.

Hier ein paar einfache Sicherheitstipps

– Befassen Sie sich vor jeder Reise mit der Kultur des Landes
– Schauen Sie auf den entsprechende Lände- Seite des Auswärtigen Amtes
– Haben Sie ein Erste Hilfe Kit dabei
– Halten Sie sich körperlich fit und schlafen ausreichen um stets wach und konzentriert zu sein
– In der Öffentlichkeit Finger weg vom Handy

 

Das Reisesicherheits-Seminar in Marrakesch findet vom 17. bis 21. September statt. Mehr Info hier

 

 

See you in Marrakesch 😊

Deine Ute

Warum ich tue, was ich tue – Ute Schneider International

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Wie kommt man dazu, sich mit Reisesicherheit zu beschäftigen? Eine sicherlich berechtigte Frage.
Das „ausgerechnet als Frau“ höre ich oft und dann auch „weder aus dem Militär noch der Polizei. Tststs“.. Dazu kann ich nur sagen: GERADE als Frau und militärische Laufbahn ist für viele Sicherheits-Aspekte auch nicht das Allheilmittel.

 

Da kamen sicher einige Faktoren zusammen

 

1. Aufgewachsen in der Ära der RAF. Die Hanns Martin Schleyer Entführung hat mich damals sehr bewegt

2. Ich stamme aus einer Unternehmerfamilie. Zu schauen, wem ich wirklich trauen kann ore wer nur auf seinen  eigenen Vorteil aus ist, war daher schon immer ein thema für mich

3. Mein Leben war immer international. Ich hörte von kleinauf viele Stories ganz realer Gefahren und wurde schon früh dafür sensibilisiert

4. Der Unfall-Tod meiner Kindergartenfreundin mit 4 Jahren

5. Eine gefährliche Situation, aus der ich nur durch Ruhebewahren heil herausgekommen bin. Seitdem rieche ich manipulative Muster 10 km gegen den Wind

6. Das Entsetzen darüber, wie sehr Sicherheit in Unternehmen mit Füßen getreten wird

7. Leidenschaftliches Interesse an Reise-Sicherheitsthemen

8. Auseinandersetzung mit dem Vorgehen der „Bad Guys“. Social Engineering ist ein sehr weites Feld

9. Und einiges mehr

 

Zu Punkt 1

Natürlich durfte ich mit 4 Jahren noch keine Nachrichten schauen. Irgendwie bekam ich die Bilder der Entführung trotzdem mit. Die politsichen Zusammenhänge verstand ich natürlich noch nicht, machte mir jedoch schon Gedanken warum Menschen andere Entführen und was da passiert. Im Rahmen meiner damaligen Möglichkeiten. Die Auseinandersetzung mit dem Thema wurde dann mit zunehmendem Alter differenzierter.

 

Zu Punkt 4

Meine Kindergartenfreundin wurde von einem Auto überfahren und noch 30 Meter mitgeschleift. Das hat jetzt nicht direkt etwas mit Reisesicherheit zu tun. Aber das hat mich schon sehr früh mit dem Tod konfrontiert und damit, was passiert, wenn man Gefahren nicht richtig einschätzen kann. So wie ein Kind, das einem Ball auf die Straße nachläuft.

 

Das ist auf Erwachsene übertragbar

Viele im internationalen Business Tätige laufen oft auch einem Ball auf die Straße hinterher. Im übertragenen Sinne. Nämlich ignorant für mögliche Gefahren und ohne das nötige Bewusstsein um Situationen richtig einschätzen zu können. So wie das Kind, das das heraneilende Auto nicht als Gefahr erkennt und noch kein Gefühl für Geschwindigkeiten hat.

 

Nichtwissen schützt auch hier vor Konsequenzen nicht

In meiner beruflichen Laufbahn habe ich hunderte international tätiger Menschen getroffen und hunderte Gespräche über ihre Erfahrungen geführt. Meine liebsten Gesprächspartner waren und sind Botschafter, da sie sich so intensiv mit anderen Ländern und Kulturen befassen. Natürlich lag der Fokus dabei auf der Freude und der Leidenschaft. Aber eben auch darauf, worauf man in anderen Ländern/ Städten achten sollte.

 

Ein eher harmloses Beispiel

Als ich in Barcelona lebte, fiel mir irgendwann auf, dass es sehr viele Mädchen ähnlichen Typs – ich vermute Elfenbeinküste – und ähnlichen Jogginganzügen auf den Ramblas in Barcelona gab. Die Ramblas sind die haupt-Touristenmeile. Später sah ich den gleichen Mädchen bei einem Messebesuch auch in Valencia. Scheint ein Ring zu sein. Warum Jogginganzüge? Weil es in Spanien diesbezüglich eine Kleiderordnung gibt und aufreizendes Äußeres verboten ist.

Eines Tages kam ein Vertreter aus der deutschen Niederlassung völlig aufgelöst und entsetzt in unser Büro in Barcelona. Zwei der Mädels in Jogginganzügen hatten an ihm herumgezerrt, um ihn zu einem Stelldichein zu animieren. Er lebte in einem kleinen Dorf irgendwo in Deutschland und war da doch recht unbedarft. Daher hatte ihn das völlig unvorbereitet getroffen und sichtlich aus der Fassung gebracht. Daher erinnere ich mich auch noch an die Episode.

 

Menschen sind keine Maschinen

Was denkst Du, geneigter Leser, wie lange hat er wohl gebraucht, um seine Fassung wiederzuerlangen? Wie liefen seine weiteren Business Termine an diesem und vielleicht auch am nächsten Tag? Wo war er mit seiner Aufmerksamkeit – beim Kunden oder der Story?

„Wir erwarten, dass unsere Mitarbeiter klar kommen“, höre ich so oft in Unternehmen zum Thema Auslands-Vorbereitung. Oder neulich: „Ja sowas weiß man doch, wenn man aus einer großen Stadt kommt. Wer das nicht weiß, hat Pech gehabt.“

 

Woher soll man es denn wissen?

Ja woher soll man die Dinge denn wissen, wenn man wie der Herr aus einem kleinen Bayrischen Dorf kommt oder noch nicht viele extreme Dinge erlebt hat – beziehungsweise nie darauf vorbereitet wurde? Woher? Sag es mir!

Es wird ja nicht jeder gleich entführt. Aber schon diese Kleinigkeiten können Menschen nachhaltig aus der Fassung bringen. Auch Männer. Auch Menschen, die nicht so offen zugeben, dass sie gerade völlig neben sich stehen, weil sie von einer Prostituierten – oder wem auch immer – an gegrabscht wurden. Darf man ja auch nicht zugeben. Aus Angst Schwäche zu zeigen und bei der nächsten Entlassungswelle aussortiert zu werden.

Mein Tipp an dieser Stelle: Bereiten Sie Ihre Mitarbeiter adäquat vor, dann kommen diese gar nicht erst in die Verlegenheit, aus der Fassung gebracht zu werden.

 

Nicht zu vergessen

Entführungen sind mittlerweile ein eigener Wirtschaftszweig. Nur weil Unternehmen und Regierungen diese Dinge nicht an die große Glocke hängen, heißt das nicht, dass es diese Dinge nicht gibt. Auch wenn das Deutschland intern durch die RAF geschah, erinnere ich mich noch sehr gut an die Hanns Martin Schleyer Entführung. Das Bild hat sich damals in mein Gedächtnis eingegraben. Vielleicht auch noch ein Grund, warum ich mich mit Sicherheit befasse. Damit Dir und mir so etwas nicht passiert.

 

Auch wichtig

Auch Betriebsspionage wird sehr oft auf der ganz persönlichen Ebene betrieben. Ganz geschickt und freundlich eingefädelt. Darüber redet natürlich niemand. Zum einen bekommen es die meisten nicht mit und zum anderen schämt man sich ja auch, wenn man einem Betrüger auf den Leim geht.

 

Das Gute

Das Gute: mit guter Vorbereitung kannst Du Situationen richtig einschätzen. Um bei dem Beispiel mit dem Auto zu bleiben: Du kannst abschätzen, wie schnell es heranfährt. Du weißt, dass es gefährlich ist, dem Ball hinterherzulaufen. Das heißt nicht, dass Du den Ball nicht wiederbekommst. Du musst nur warten, bis das Auto vorbeigefahren ist und ihn dann holen.

 

So ist das auch mit anderen Ländern

Du kannst – mit ein paar Ausnahmen – überall hinfahren. Übermäßige Angst hat ja noch keinen weitergebracht. Du musst nur wissen, worauf du achten musst und wie Du Dich dann verhältst beziehungsweise schützt. Manchmal bedarf es der Zuhilfenahme externer militärisch geschulter Begleiter.  Das kannst Du lernen und musst die Erfahrung nicht erst am eigenen Leib machen. Es muss auch niemand wissen wie ein Stromnetz funktioniert um den Lichtschalter anzuknipsen.

 

 

Vorsicht, Call to Action

Wenn Sie jetzt sagen „Oh Sh***, über das Thema habe ich mir ja bisher wirklich noch keine Gedanken gemacht oder Es wird Zeit, meine Mitarbeiter besser auf die internationale Tätigkeit vorzubereiten“ dann empfehle ich Ihnen meinen Inhouse-Training zu Reisesicherheit. Gibt’s in der Version Allgemein und auch speziell für Frauen.

Wenn Sie in einem Unternehmen international tätig sind, welches Reisesicherheit trotz Fürsorgepflicht nicht interessiert und der aus Angst vor Repressalien auch nicht danach fragen will, dann buchen Sie doch mein 1:1. Hier geht’s zu mir.

 

Allzeit eine gute und sichere Zeit,

Ihre Ute

 

p.s. auf meinem Youtube Kanal Ute Schneider International gibts das Ganze auch noch als Video. Für die, die lieber schauen als lesen.

 

Worum es mir in meinen Trainings geht und was ich für Dich tun kann

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In meinen Artikeln geht es unter anderem um Frauen, die sich von manchen Männern bedrängt oder bedroht fühlen. Dabei geht es mir nicht um Männer-Bashing. Die meisten Männer, denen ich im Business begegne sind großartig und wissen sich zu benehmen. Doch es reicht schon der eine, der keine Kontrolle über seine Homone hat oder die Finger nicht bei sich behalten kann. Von verbalen Übergriffen gar nciht zu sprechen.

 

Die Trainings

In meine Texten und den Trainings geht es um den Umgang mit denjenigen, die weder charmant noch höflich sind. Oder in betrunkenem Zustand die Contenance verlieren.

Und da reicht schon einer, um sich als Frau sehr unwohl zu fühlen. Das kann man alles ignorieren und den Ort verlassen. Nur gelingt das nicht immer. Gerade im Business Umfeld. Oder es kostet sehr viel Kraft und Mut damit umzugehen. Meine Trainings dienen dazu zu lernen, in den genannten Situationen adäquat zu handeln und die Kontrolle zu behalten.

 

Mein Ansatz

Mein Ansatz ist der, dass Du lernst Dich mit Leichtigkeit in der Welt zu bewegen. DassDu weißt, wie du wohlbehalten aus einer brenzligen Situation herauskommst. Das beginnt nicht zuletzt im Kopf. Daher ist es mir so wichtig für diese Themen zu sensibilisieren und Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen.

Mein Ziel ist es, dass es Ddir gut geht und Du Dich auf die wirklich Wichtigen Dinge konzentrieren kannst, wie zum Beispiel Deine schöne Reise oder Dein Business.

Darum geht es.

 

Und klar

Und klar gibt es Frauen, die all diese Themen nicht haben. Weil Erlebnisse an ihnen abprallen wie an Teflon. Die sind aber die Ausnahme. Ich spreche seit vielen Jahren mit sehr vielen Menschen im internationalen Umfeld und fast alle hatten schonmal Sicherheits Issues oder haben sich in der Gegenwart anderer Menschen sehr unwohl oder gar bedroht gefühlt.

Auch Männer. Die haben sich vielleicht über Sicherheit nicht so viele Gedanken gemacht, bis dann etwas passiert ist. Manchmal erzählen mir Kunden auch von ihren Ängsten.

 

Angst ist ein falscher Berater

Mir ist es wichtig Angst zu nehmen. Denn Angst lähmt. Sie führt dazu, dass Du das Hotel in einer fremden Stadt nicht verlässt oder erst gar nicht in das land fährst. Das ist schade. Ein Bewusstsein für Deine Umgebung und Verhaltensmodelle hingegen machen Dich handlungsfähig. Auch darum geht es.

 

Sicherheit beginnt im Kopf

Sicherheit beginnt im Kopf. Bei der eigenen Wahrnehmung und der Überwindung von Ängsten. Diese Fähigkeiten übt man daher sogar in einem guten Nahkampftraining.

Viele meiner Kunden im 1:1 scheuen sich, über ihre Ängste in Gruppentrainings zu reden. Das vestehe ich gut. Denn gerade wenn man eine gewisse Position innehat, hat das Wort „Angst“ dort keinen Platz. Wer Unsicherheit zeigt, wird rausgemobbt. Jeder Mensch hat aber in irgendeinem Bereich Unsicherheiten. Gerade in einem fremden Land. Wie will man auch in einer Umgebung sicher  sein, die man nicht kennt?

 

Gute Vorbereitung ist alles

Auf vieles kannst Du Dich gut vorbereiten. In meinen Augen macht Vorbereitung 80% der Sicherheit aus. Denn die Handlungsmuster, die Wahrnehmungsschulung und der Umgang mit Ängsten und Gefahren sind universell gültig – unabhängig von der Umgebung. Ich zeige Dir wie das geht. In meinen Trainings oder gern eim 1:1. Natürlich braucht man für manche Länder unbedingt lokale Spezialisten um besondere lokale Gefahren und Handlungsmuster zu kennen. Manchmal sogar eigene Fahrer, gepanzerte Fahrzeuge und Bodyguards. Gerne emfehle ichn dazu Spzialisten aus meinem Netzwerk.

 

Allzeit eine gute Zeit,

 

Deine Ute

 

 

 

 

 

Was man auf dem Mannheimer Stadtfest für die eigene Sicherheit lernen kann

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Ich war gestern auf dem Mannheimer Stadtfest. Unfreiwillig, da ich eigentlich nur etwas in der Stadt besorgen wollte. Die Innenstadt war wesentlich voller als sonst. Ein paar Mal wurde ich von mir entgegenkommenden Passanten fast umgerannt, da sie mit ihrer Aufmerksamkeit ganz woanders waren. Oft war der Blick aufs Handy gerichtet oder beim Partner oder irgendwo in Space.

 

Schlafwandeln

Besonders unangenehm wird das für mich dann, wenn jemand wesentlich mehr wiegt als ich. Um den möglicherweise auf mich prallenden Kräften nicht hilflos ausgeliefert zu sein, war ich nun wieder sehr aufmerksam und beeilte mich, die Innenstadt schnellstmöglich zu verlassen.

Manche Leute sind völlig überrascht, wenn sie direkt vor mir stehen und ich dann sage „Bitte schauen Sie nach vorne, in die Richtung in die Sie laufen“. Es ist immer lustig, wenn ich dann mit völlig schlafwandlerischen Blicken angeschaut werde. Das nenne ich das Gegenteil von Umgebungsbewusstsein!

Studienobjekte

Irgendwann drehte ich den Spieß um und setzte mich in ein Café. In eine geschützte Ecke, um nicht von vorbeikommenden Passanten auch da noch angerempelt zu werden. Ich begann zu beobachten wen ich, wäre ich ein Krimineller, bestehlen würde. Es war eine Freude!

Eine Dame telefonierte und steckte ihr Handy danach in die Gesäßtasche. Es stand zur Hälfte heraus. Ein paar andere hatten die Handtasche nur lose über die Armbeuge gehängt oder den Reißverschluss nicht richtig zu. Der Arm war vom Körper abgestreckt und sie war in das Gespräch mit der Freundin vertieft.

Der Beispiele gibt es noch viele mehr

Ich höre so oft „Ich merke, wenn ich beklaut werde“. Ja, irgendwann hinterher. Im besten Fall merkst Du, dass Dich irgendwer anrempelt. Dem schenkst du vermutlich keine weitere Beachtung. Wenn Du und ich klauen, merkt das das potentielle Opfer ganz sicher, da wir uns so plump anstellen. Profi-Diebe üben den geschickten Diebstahl, das darf man nicht vergessen.

Handtaschenriemen

Eine Handtasche ist so schnell abgeschnitten, so schnell kannst Du gar nicht schauen. Da Diebe nicht doof sind, reichen sie das Diebesgut gleich weiter. End of story. Wenn Du mit der Aufmerksamkeit ganz woanders bist, fällt Dir der Diebstahl nicht mal auf. Vielleicht ist es sogar angenehmer, da Du das Gewicht nicht mehr auf der Schulter hast. Unser Geist funktioniert so.

Uhren und Schmuck

Das gleiche gilt für Uhren und Schmuck. Profis können diesen ganz nebenbei vom Handgelenk oder Finger streifen. Daher vielleicht die teure Rolex oder den Diamant-Verlobungsring in Menschenmengen lieber zu Hause lassen.

Be aware! – Augen auf

Wie immer gilt: Wachsamkeit ist der beste Schutz. Angst lähmt nur und macht handlungsunfähig. Zudem nimmt es uns den Spaß am Leben. Das wäre ja Quatsch. Einfach ein bisschen bewusst durch die Welt laufen. Oder, wie ich immer sage: Glotzaugen auf!

Ein paar Vorkehrungen

Halte Deine Tasche eng am Körper und nimm nur die Wertsachen mit, die Du unbedingt brauchst. Ich lasse bei solchen Events mein Portemonnaie mit allen Karten zu Hause und nehme nur so viel Cash mit, wie ich brauche. Das stecke ich in die Innentasche. Ich meide Straßenstände mit viel Gedränge, wo mir beim Zahlen jemand seitlich in die Tasche greife könnte. Will ich dort doch etwas zu Trinken oder zu Essen kaufen, halte ich das Bargeld schon bereit.

Enjoy!

Mit diesen Tipps kannst Du solche Events/ Touristenpromenaden genießen und hast hinterher zu Hause kein böses Erwachen.

Besonders ärgerlich ist es, wenn auf Reisen wichtige Dokumente abhanden kommen. Was Du für den Ernstfall tun kannst erfährst Du in meinem Semianren oder im 1:1 Coaching.

 

In diesem Sinne, allzeit eine gute und sichere Zeit.

 

Deine Ute

Warum Frauen ein spezielles Reisesicherheitstraining brauchen

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„Warum brauchen Frauen ein spezielles Reisesicherheitstraining?“ werde ich ab und zu gefragt.“Sind die Gefahren denn nicht für alle Menschen gleich?“.

Ja und nein.Warum Frauen ein spezielles Reisesicherheitstraining brauchen, erläutere ich im folgenden Artikel.

 

Es gibt ganz geschlechtsunabhängige Gefahren auf Reisen

 

• Gesundheitsrisiken

• Terroranschläge

• Kriminalität

• Politische Risiken

• Typische Länderrisiken

• Naturkatastrophen

und viele mehr

Auf diese sollte und muss sich jeder Reisende vorbereiten. Bakterien und Viren machen weder vor Frauen noch Männern halt und auch der von Terroristen gezündeten Bombe ist es egal, ob man mehr X oder Y-Chromosomen hat. Daher müssen diese essentiellen Informationen natürlich auch unbedingt in einem Reisesicherheitstraining für Frauen vorkommen!

 

DOCH DA IST NOCH MEHR

Frauen sind jedoch noch zusätzlichen geschlechtsspezifischen Risiken ausgesetzt. Ungeachtet des Landes.
So traurig die Hintergründe für die #METOO Kampagne sind, so sehr haben sie das Thema sexuelle Belästigung in den Fokus der Gesellschaft gerückt.

Leider hat fast jede Frau mit irgendeiner Form von Übergriff schon Erfahrung gemacht. Daher ist der Umgang mit Belästigung ein wichtiger Bestandteil des Trainings. Dabei geht es primär darum, Situationen schon im Vorfeld zu erkennen und dadurch zu vermeiden. Denn die meisten Übergriffe kündigen sich in irgendeiner Form an. Dass ein Mann hinter einem Baum hervorspringt und eine Frau von hinten überfällt ist nur ein ganz kleiner Teil auf der Skala möglicher Gefahren für Frauen.

 

MÄNNLCIHE SICHERHEITSTRAINER

In Gesprächen mit meist militärisch ausgebildeten Sicherheitsberatern höre ich oft die gleichen Dinge: „Ich verstehe die Probleme der Frauen nicht“, „Da waren schon wieder Fragen, auf die ich keine Antwort hatte. Schreib da doch du mal was hin. Du kennst dich doch aus mit solchen Dingen“, und der absurde Kommentar eines amerikanischen Militärs auf die Probleme allein reisender Geschäftsfrauen in Kongresshotels: „Was bewegt ihr Frauen euch auch in unserem Terrain“. Äh, wie jetzt?

 

DIE SACHE IST AUCH DIE

Die Sache ist ja auch die: Es ist super, sich zu den Erfahrungen wirklicher Spezialisten auszutauschen. Spezialisten, die schwierige militärische Situationen in aller Welt handhaben können. Das Problem ist nur, dass sie dieses jahrelang erworbene Wissen nicht per USB Stick an ihre Kursteilnehmer transferieren können. Frauen geht es ja auch nicht um typisch militärische Szenarien.

Typische Militärs verfügen zudem über keine Techniken für Frauen, die sich durch starrende Männer oder den „Man Spread“ belästigt fühlen. Wie auch? Gehört der „Man Spread“ ja zu deren Alltag und Belästigung ist auch kein Thema, mit dem sie sich in ihrem Job auseinandersetzen. Und es kommt für Frauen noch schlimmer!

 

DIE LIEBMÄDCHENFALLE

Und dann ist da noch ein wichtiger Faktor. Ich bezeichne ihn als die Liebmädchenfalle. Frauen wollen gefallen und sollen so rein gesellschaftlich immer lieb und nett sein. Da fühlt man sich als Frau schnell unhöflich, wenn man in einen Fahrstuhl nicht einsteigt, in dem eine komische Gestalt steht. „Was soll der denn von mir denken?“ geht dann vielen durch den Kopf. Viel wichtiger wäre jedoch der Gedanke „Was könnte der möglicherweise mit mir machen, wenn wir gemeinsam in dieser abgeschlossenen Fahrstuhl-Box stehen? Ich nehme wohl doch lieber die Treppe“.

Hierbei ist mein Ansatz ein ganz praktischer: Wieder lernen „unhöflich“ zu sein und keine faulen Kompromisse einzugehen. Dazu setze ich Rollenspiele ein. Und obwohl es nur Rollenspiele sind, höre ich oft „Das kann ich doch jetzt nicht machen. Das wäre doch unhöflich“. Doch! Du kannst und du musst. Es geht um deinen Hals. Männer würden sich in der jeweiligen Situation diese Fragen gar nicht erst stellen.

Das Tollste sind für mich die Berichte glücklicher Teilnehmerinnen, die sich dank des Seminars in komischen Situationen „erlauben“ konnten, etwas entgegen ihrer Erziehung nicht zu tun und wie einfach das plötzlich war. YES! Mission erfüllt.

 

WARNSIGNALE ERKENNEN

Wie bereits anfangs erwähnt, die meisten Übergriffe kündigen sich an. Da gibt es ganz klare Signale. Wenn man diese „Pre-Incident Indicators“ kennt, macht das schon sehr viel aus. Denn das darf man nie vergessen: Sicherheit beginnt im Kopf – bei der Vorbereitung und Prävention. Ich würde so weit gehen zu sagen, dass Prävention bis zu 80 % ausmacht.
Unsere Aufmerksamkeit ist begrenzt. Zu wissen, auf welche Signale man in seiner Umgebung achten muss, ist daher unbezahlbar. Der Fokus ist dadurch ganz anders gerichtet.

Diese Signale sind jetzt noch nicht mal besonderes Geheimwissen. In Meinen Seminaren sind die Teilnehmer dennoch immer wieder überrascht, wenn ihnen ein Licht aufgeht. „Krass, genau so hat sich die Situation abgespielt, die ich erlebt habe“. Übrigens egal wie unterschiedlich die von den Teilnehmerinnen geschilderten Situationen sind!

 

DIE WEIBLICHE INTUTION

Und noch eine Sache ist ganz wichtig; Die Schulung der Intuition. Und das hat jetzt nichts mit Esoterik zu tun.
Alle Menschen verfügen über Intuition, aber ich glaube, die weibliche Intuition ist schon noch etwas Besonderes. Warum nutzen wir dieses tolle Instrument also nicht? Oft, weil wir zu oft von Männern gehört haben „was du schon wieder hast. Du hörst die Flöhe husten“. Dadurch nehmen wir unsere eigenen Warnsysteme nicht mehr ernst. Das ist schade. Denn intuitive Signale vermitteln in Sekundenbruchteilen wichtige Informationen aus der Umwelt.

Das hat der Menschheit über Jahrmillionen das Überleben gesichert. Wo diese Informationen in dem Moment herkommen ist sekundär. Sie speisen sich aus Millionen von Erfahrungen, die wir in der gleichen Zeit nicht rational analysieren könnten.
Auch du kannst deine Intuition reaktivieren, falls sie vor lauter Nachdenken etwas verschüttet wurde.

 

KOMMEN DIR DIESE ZEILEN BEKANNT VOR?

Kommen dir diese Zeilen bekannt vor? Kennst du solche Momente? Bist du manchmal auch in Situationen etwas gehemmt und ärgerst dich hinterher, nicht anders gehandelt zu haben? Hat dich schonmal jemand belästigt und du warst wie erstarrt? Wusstest gar nicht so richtig, wie du dich richtig verhalten solltest? Hattest Angst, über die Stränge zu schlagen und hast dann lieber nichts gemacht? Damit bist du nicht alleine!

Vielleicht kennst du diese Stories auch von Freundinnen oder aus deinem beruflichen Umfeld? Dann teile diesen Artikel bitte mit allen Frauen, die du kennst.

 

Es ist kein Hexenwerk sich gut vorzubereiten und zu schützen. Ein paar mentale Kniffe und Tricks um Herrin der Lage zu sein und die Sinne für mögliche Gefahren zu schärfen. Wie du das genau tun kannst, zeige ich dir in meinen Inhouse-Schulungen und Seminaren.

Das nächste externe Reisesicherheits-Seminar findet vom 17.09- 21.09 in Marrakesch statt. Info und Anmeldung findest du hier: https://uteschneider.international/jetzt-entdecke-ich-die-welt/

 

Allzeit eine gute und sichere Zeit,

Deine Ute

Was man von Sendungen wie „First Dates“ für die eigene Sicherheit lernen kann

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Im Grunde verklebt Trash TV die Synapsen. So fühlt sich das für mich zumindest an, wenn ich im Falle von Krankheit zu viel davon konsumiere. Es macht mich dann total stumpf und geistig zugemüllt.Trash Sendungen eignen sich jedoch hervorragend für Studienzwecke!

 

HOW SO?

Und wie das? Auf zweierlei Art: Zum einen zum Analysieren von Aussagen – vorne rum und hintenrum.
Was sagt die Person in Shopping Queen zur Person auf dem Laufsteg – und was sagt sie in der Bewertung hinterher. Was sagt jemand auf der Traumhochzeit – und wie sieht die tatsächliche Bewertung aus. Das divergiert manchmal sehr.
Schon am Tonfall hört man meist, was die Person wirklich denkt und wie sie hinterher bewerten wird.

 

DANN WAR DA NOCH FIRST DATES

First Dates finde ich einfach großartig! Wenn es diese Sendung nicht schon gäbe, man hätte sie erfinden müssen. Nirgendwo kann man menschliches Verhalten so gut studieren, wie dort. Mein Favorit ist der Auftakt. Formvollendet werden die Kandidaten an der Tür von Roland Trettl empfangen. Er ist dabei derart charmant, dass die meisten Kandidaten sich wünschen, er wäre ihr Date. Jeder fühlt sich irgendwie gesehen.

 

DER BLICK VON DER BAR

Wer die Sendung nicht kennt: die Kandidaten kommen nacheinander ins First Dates Restaurant, wo sie ihr Blind Date haben. Der erste Kandidat sitzt dann immer an der Bar, wo sich zumindest die Damen dann nach Roland Trettl auch noch in den sexy Barkeeper verlieben.

Ich liebe diesen Moment, wenn dann das tatsächliche Date zur Tür hereinkommt. Kamera auf die Person an der Bar. Und egal wie sehr der Kandidat im Vorfeld beteuert hat, dass „das Äußere ja gar keine Rolle spielt“ sondern es „auf die inneren Werte ankommt“ – man muss jetzt nicht Paul Ekman sein um zu erkennen, wenn die Gesichtszüge entgleisen.

Ich bestaune das immer mit ganz offenkundigem Voyeurismus. In extremen Fällen schaut die Person an der Bar entweder nach unten oder hilfesuchend zum Barkeeper und murmelt etwas wie „oh je“.

 

FRAGE

Frage an all die, die sagen wir sollen niemanden vorschnell werten und jeder hätte eine Chance verdient: Wird aus diesem Date eine Beziehung oder nicht?

DIE UHR TICKT….

Ja, never judge a book by its cover! Hinter mancher tristeren Fassade verbergen sich unerwartete Schätze. Und dennoch ist unser Gehirn in der Lage, blitzschnell über Freund oder Feind, passend oder nicht passend zu entscheiden. Das hat der Menschheit nicht zuletzt das Überleben gesichert. Das hat auch nichts mit nicht wertschätzend oder nicht respektvoll zu tun. Sondern einfach damit: was ist mir bekömmlich und was nicht.

 

WIEDER AUF DAS EIGENE GEFÜHL HÖREN

Bei aller Toleranz – wobei ich sie bei einigen Zeitgenossen als Pseudo-Toleranz empfinde – ist es wichtig, wieder auf das eigene Gefühl und den ersten Impuls zu hören. Der Impuls, der sofort erscheint, wenn wir jemandem begegnen. „You never get a second chance for a first impression“ sagt ja auch genau das: Den ersten Eindruck kannst du nicht mehr ausbügeln. In meinen Augen, weil in ihm schon alle Information enthalten ist. Das kann man jetzt kritisch nennen oder nicht. Aber diese Sendungen bestätigen das ja.

Das ist in meinen Augen DER Sicherheitsfaktor. Wer bewegt sich in meinem direkten Umfeld und möchte ich das? Falls nein, Abstand suchen! Aus dem Fahrstuhl gehen, die Straßenseite wechseln oder den Platz im Zug. Das hat auch nichts mit Intoleranz zu tun, sondern mit Selbstrespekt und Wahrung der eigenen Sicherheitszone.

 

RUMGEEIERE SUCKS

Manchmal wird dann in der letzten Einstellung, wo die beiden Kandidaten sagen müssen ob, sie sich wiedersehen wollen oder nicht, noch etwas rumgeeiert. Nämlich dann, wenn sich einer von beiden nicht traut offen zu sagen „ich möchte kein zweites Date“. Da wird dann der Tonfall so eierig und das Gesagte so zäh. Also das Gegenteil von klarer Kante.

Ich sitze dann vorm Fernseher und rufe „Erzähl doch keinen Mist“. Das bereitet mir eine diebische Freude! In der Fußnote wird dann eingeblendet, ob die beiden sich tatsächlich nochmal getroffen haben und wie das alles weitergegangen ist. Meine Trefferquote ist ziemlich hoch.

Eine Frau war mal cool. Ok, das ist jetzt nicht die konventionellste Methode. Sie fand ihren Date-Partner derart unpassend, dass sie sofort wieder ging. Das nenn ich mal Konsequenz. Vermutlich besser als sich durch ein total gequältes Essen zu schleppen.

 

UND WAS LERNEN WIR DARAUS?

Wie gesagt, wir lernen daraus, wieder auf unser Gefühl zu hören. Wirkt das, was jemand sagt konsistent, mit dem was er ausstrahlt oder gibt es Dissonanzen? Hier kann man viel über Körpersprache und Tonfall lernen.
Was sagt der Gesichtsausdruck eines Menschen aus, wenn man den Raum betritt? Freude oder nicht?
Und wie gesagt, man muss jetzt nicht den großen Microexpression Kurs belegt haben. Wir alle haben ein ziemlich gutes Gefühl für andere Menschen. Das ist ein tief in der menschlichen Psyche verankerter Überlebensmechanismus!

 

ES BLEIBT SPANNEND

Was sind deine Erfahrungen? Hast Du diese Sendungen schonmal unter diesem Blickwinkel geschaut? Kannst du dir erlauben auf dein Gefühl zu hören?

 

EIN WUNSCH ANS UNIVERSUM

Liebes Universum, ich wünsche mir, einmal mit der Truppe von First Dates die Kandidaten live begutachten zu dürfen. Sie diskutieren ja immer meist hinter der Bar, ob‘s was wird oder nicht. Da wäre ich mal total gerne mal dabei.

 

SICHERHEIT MIT ALLEN SINNEN

Wenn du dich auch mal mit den verschiedensten Aspekten deiner persönlichen Sicherheit auseinanderstezen möchtest, dann komm im September mit nach Marrakesch.

In einer kleinen feinen Gruppe von 5 Frauen, wirst du viel über Wahrnehmung, die Umgebung, Mut und deine Grenzen erfahren.

Check it out!

 

Jetzt entdecke ich die Welt!

7 Tipps für alle Frauen, die schon immer mal in einen Strip-Club gehen wollten

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Ich liebe menschliche Abgründe – solange sie noch ethisch vertretbar sind, versteht sich. Wie viele andere vermutlich auch, was den Erfolg des unsäglichen Buches „50 Shades of Grey“ erklärt. Aber das ist eine andere Geschichte

Zur Zeit lese ich „Showgirl“, ein Buch über eine Frau, die sich ihr Studium als Stripperin in London finanzierte. Das veranlasste mich dazu, mal einen eigenen Strip-Club Text zu schreiben. Hatte ich mich bisher nämlich noch nicht getraut.

 

Ein Strip-Club – die ultimative Horizonterweiterung

Ich bin ja immer für Horizonterweiterung. Wenn mich etwas interessiert, will ich das erleben. Nicht nur aus Erzählungen, sondern first hand. Ganz eigene Erfahrungen. Was soll schon Schlimmes passieren? So war das auch mit dem Strip-Club. Die leicht verruchte Seite des menschlichen Wesens finde ich ausgesprochen faszinierend. Alles nur so „prim and proper“ ist ja langweilig.

 

Und so kam das

Ich besuchte eine Kommilitonin in New Orleans, die dort gerade einen Teil ihres Medizinstudiums absolvierte. In New Orleans tobt im Nachtleben der Bär und daher gibt es ziemlich viele Clubs. Zumindest vor Kathrina. Also beschlossen wir in einen der Clubs zu gehen und unseren Horizont zu erweitern.

Eine Sache vorab: nach Medizinstudium und einem Jahr Gynäkologie mit Chirurgie, wo mir die Aufgabe zukam, Frauen vor Hysterektomien (Gebärmutterentfernung) und Brust-Ops zu rasieren, war mir sowieso nichts Körperliches mehr fremd und eigentlich sieht man in so einem Club ja nicht wirklich etwas das „pink“ ist. Alles ganz anständig.

Also suchten wir uns einen edlen Club – wennschon dennschon – im French Quarter aus und gingen dahin. Überraschung: Der Türsteher ließ uns nicht rein. Da wir zwar schon beide über 21 waren, aber ohne männliche Begleitung. Keine Chance. Es sei denn, wir wären ein lesbisches Paar. Nö.

 

Ein Mann musste her

Also musste ein Mann her. Meine Freundin hatte an Mardi Gras einen Typen irischer Abstammung kennengelernt. Er hatte, ganz klischeehaft, rote Harre und einen roten Bart und sah aus wie ein Wikinger. Wir hatten uns mit ihm schon einmal zum Kaffee getroffen. Eigentlich war er ganz nett, nur etwas grobschlächtig von seiner Art. Und zu allem Übel erzählte er fast die ganze Zeit von seiner Colon-Reinigung und wie er gerade seinen Darm saniert. Für Nicht-Mediziner: Colon ist der Dickdarm. Wie unsexy kann ein Tischgespräch noch werden???

Unter normalen Umständen hätten wir ihn nicht wiedergesehen. Half aber nix, wir verfolgten ja ein Ziel. Also legten wir die Karten auf den Tisch, dass wir eine männliche Begleitung bräuchten und machten klar, dass das nicht der Auftakt für intimere Abendveranstaltung mit uns sein sollte. Verstand er auch, alles gut. Waren wir naiv oder hatten wir einfach die männliche Psyche nicht gut genug studiert? Ok, wir waren definitiv naiv.

 

Der Strip-Club

Der Strip Club war chic. Nachdem wir nun easy an dem riesigen Türsteher vorbeikamen offenbarte sich uns viel rotes Samt, edle Stühle, edle Klientel. Es hatte Theateratmosphäre. Nett. Es gab eine Bühne, eine Stange und jede Menge eleganter Mädels, die sich um die Sitzenden räkelten. An viele Details erinnere ich mich gar nicht mehr, ist schon echt lange her.

Nur noch an einen älteren Herrn, der ein Mädel nach dem anderen buchte und einen jungen Touristen am Nachbartisch, der seiner Freundin mit einem Table Dance eine Freude machen wollte, sie damit aber sichtlich überforderte. Sie schaute während der ganzen Performance leicht verschämt und hilfesuchend in unsere Richtung. Hilfe konnten wir ihr nicht bieten, fragten uns aber, ob sie ihn für diese Aktion wohl direkt verlassen würde.

Uns selbst reichte das pure Schauen als Eindruck schon völlig. Table Dance war nicht nötig. Was wir so auch an unseren Begleiter kommunizierten. Wie gesagt, immer schön die Karten auf den Tisch.

 

Erstaunliche Einblicke

Auch wenn wir sonst nicht paarweise gehen, war es irgendwann Zeit das Örtchen aufzusuchen. Wegen des Austausches und der Planung des weiteren Abends – der ohne unseren Begleiter weiter gehen sollte. Denn unser Interesse an seiner Darmreinigungsgeschichte in allen Details – er hatte wirklich kein anderes Thema – hatte sich irgendwann erschöpft.

In der Toilette machten sich ein paar der Mädchen gerade frisch. Was mich überraschte, ich dachte immer, die hätten ihren Backstage Bereich dafür. An der Stange hatten alle noch ausgesehen wie die Göttinnen, die gerade dem Olymp entstiegen waren. Jetzt offenbarten sich uns junge aber verlebte Gesichter, mit gelangweiltem Ausdruck. Untermalt wurde das von Lästereien über andere Mädchen und Hinterwäldler-Akzent. Schon komisch.

Der Club war echt chic, aber von Nahem wirkten ein paar der sonst ausgesprochen hübschen Damen ausgesprochen vulgär. Uns beachteten sie gar nicht.

 

Das Kind im Candy Shop

Als wir Richtung Tisch zurückgingen, räkelte sich gerade eine Brünette halb auf unserem Begleiter. Sie hatte kurze Haare, war zwar dünn und aber nicht wirklich trainiert und trug ein kurzes weißes Kleid, das ihr nicht stand. Ihr Gesichtsausdruck war ziemlich gelangweilt, was unseren Begleiter nicht zu stören schien. Alles nicht so sexy. „Och nee“ sagte meine Freundin. Muss das sein?“. Wir warteten die paar Minütchen, bis die Show zu Ende war, bevor wir zum Tisch zurückgingen.

„Wo wart ihr denn? Ich habe das doch nur für Euch getan“. Iiiiis klar…..

Wir waren genervt, da er sich nicht an die Abmachung gehalten hatte. Aber okay, was hatten wir erwartet? Er war ja quasi wie ein Kind im Candy Shop. Soviel zur männlichen Psyche – und unserer Naivität. Jetzt dämmerte ihm, dass dies wirklich kein Auftakt zu nichts Weiterem hatte sein sollen und auch er war genervt. Er war vermutlich an prüde amerikanische Frauen und deren „hard to get“ – Spielchen gewöhnt und nicht an zwei nüchterne matter-of-fact Deutsche. Wir strengten ihn sichtlich an.

Da er sowieso nach Hause musste, um irgendeinen wichtigen Vitamin-Cocktail für seine Kur anzurühren, fuhr er nach Hause und wir stürzten uns weiter ins Nachtleben von New Orleans.

 

Ich habe aus dem Abend einiges gelernt

  1. Unterschätze nie die männliche Psyche. Aber so weit war ich mit Mitte Zwanzig noch nicht.
  2. Wenn du etwas wirklich tun willst, tu’s! Denn das „als Frau kannst Du doch nicht…“ bringt keine Frau weiter im Leben.
  3. Schaffe Möglichkeiten! Ich sage immer „links rum, wenn‘s nicht rechts rum geht“. Man wollte uns nicht in den Club lassen? Ok, dann würden wir schon eine Lösung finden. Eine Lösung gibt es immer, wenn man kreativ ist.
  4. Es ist egal, was die anderen denken. Von diesem „was sollen denn die Leute denken“ habe ich mich schon lange befreit.
  5. Mut tut gut. Und auf Reisen, weit weg von zu Hause, ist man sowieso freier im Kopf um mal etwas gänzlich Neues auszuprobieren. Try it, you might like it!
  6. No fear! Zu viel Angst, was alles passieren könnte, bringt keine Horizonterweiterung, sondern macht das Leben um einige Erfahrungen ärmer.
  7. Sorge für deine Sicherheit. Nichts desto trotz sind ein paar Sicherheitsmaßnahmen nicht verkehrt: wir waren zu zweit, hatten die Regeln klar kommuniziert und hörten auf unser Gefühl. Nachdem das Ganze in eine andere Richtung lief als geplant, hatten wir uns ziemlich schnell verabschiedet. Auch wusste er nicht, wo wir wohnten. Alles andere wäre grobfahrlässig gewesen.

 

Meine Empfehlung

Wenn du als Frau schon immer mal in einen Strip-Club oder was auch immer gehen wolltest, mach es. Wenn man nicht gerade in eine Absteige geht, ist das eine echt ästhetische Angelegenheit und absolute Horizonterweiterung. Schau auch hier nach deinem Glas, achte auf deine Begleitung und wer dir eventuell beim Verlassen folgt. Laufe nicht durch dunkle Gassen nach Hause, sondern nimm ein Taxi bei Nacht. Das hat nichts mit mutlos zu tun, sondern dient der Sicherheit. Geiz ist in diesem Fall der falsche Ansatz und extrem ungeil.

 

Und nun?

Wer jetzt sagt, „Och ne, als Frau in einen Strip-Club gehen ist dann doch nichts für mich“, dem lege ich, wie gesagt, das Buch „Showgirl“ von Juliana Darling ans Herz. Vielleicht bringt Dich die Lektüre ja auf den Geschmack. Lass es mich wissen.

Wenn Du sagst „ich würde sowas ja auch so gerne mal machen und einfach die Welt erkunden, traue mich aber nicht und weiß auch nicht wie“ dann empfehle ich Dir meine Seminare Reisesicherheit für Frauen.

 

Mädels, lasst uns die Welt erobern!!

Allzeit eine coole Zeit!

 

Deine Ute

Was ich schon immer mal zu METOO, Reisen und dem Verlassen der Komfortzone sagen wollte

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Kennst Du sie auch, diese #METOO Kampagne und fühlst aber etwas anderes? Schon Verständnis für alle Frauen, denen ein Übergriff passiert ist, willst Dich aber dennoch nicht einschränken lassen? Hast die Nase voll von Warnschildern und all den Dingen, die Du „lieber nicht tun sollst“ – weil sie zu gefährlich sind? Die Reise nach Afrika oder der Umzug nach London?

Wir Frauen werden dann die Welt verändern, wenn wir sie mit anderen Augen sehen. Wenn wir uns nicht mehr ducken und klein beigeben, sondern mutig in die Welt ziehen, die Chefetagen erobern und nicht nur lieb zu Hause sitzen.

 

Mein Mindflow – heute mal ungefiltert

Wäre es nicht viel zu schade, wenn Du als Frau so viel nicht erlebst, weil es angeblich zu gefährlich ist? Was ist mit all den Orten, Plätzen, Stränden, die Du gern sehen möchtest. All die Reisen, die Du machen willst. All die Erinnerungen die Du erschaffen willst. Geht das wirklich immer nur mit einem Partner, mit einem „starken“ Mann an Deiner Seite? Ich sage NEIN!

Frauen lassen sich in eine schwache Ecke drängen und prangern dann hinterher das Verhalten der Männer an. Das muss aufhören! Beides: sowohl die Übergriffe der Männer gegenüber Frauen, als auch das Nichtreagieren der Frauen aus Angst vor Konsequenzen. Ich hatte neulich ein Gespräch mit einem sehr herablassenden Consultant. Ich war etwas aufgebracht. Er nannte mich „kriegerisch“. Einem Mann würde man so etwas nicht sagen. Bei einem Mann würde man auch die Kompetenz nicht so in Frage stellen, wie er das tat. Aber das nur am Rande.

Sofortiges Handeln erwünscht

Wir Frauen müssen uns sofort in dem Moment wehren, in dem uns etwas Blödes widerfährt und nicht erst schweigen und dann nach Jahren rumheulen. Es geht um „Empowerment“. Darum, unser Leben in die Hand zu nehmen. Mit allen Konsequenzen. Und laut STOPP!!! zu rufen. Verbal, körperlich und auch mental. Schluss mit Selbstverteidigungs-Bullshit „ich klemme mir einen Schlüssel zwischen die Finger“. Macht das ordentlich und mit Verstand! Es braucht nicht viel um sich sicher in der Welt zu bewegen.

Hinterher zu jammern, was man alles im Leben gewollt hätte aber „nicht durfte“ ist dröge und belastet nur andere. Mach es, oder lass es, aber sabbel nicht nur. Ich kann das „ich würde ja so gerne aber ich bin nicht so mutig/ habe kein Geld/ keine Zeit etc.“ nicht mehr hören. Raus aus der Komfortzone! Whatever it takes. Mit allen Konsequenzen. Tu es, verdammt nochmal! Es wird nicht leichter, wenn Du nur drüber redest.

Wenn Du Unterstützung brauchst, such Dir Hilfe

Als ich nach dem Abitur für eine Stiftung in England arbeitete – wir reden von 1993 – war da der Wunsch, in die Welt zu gehen und eine Weile dort zu bleiben. Also schnappte ich mir das Buch „Jobben weltweit“ – es gab noch kein Internet – und schrieb Bewerbungen, denen mein Englischlehrer den letzten Schliff gab.

Dann kaufte ich internationale Rückscheine bei der Post – gibt’s sowas heute noch? – und schickte die Bewerbungen los. Ein paar der Adressen rief ich auch an. Zum Beispiel einen englischen Erdbeerfarmer, der es total lustig fand, dass ich anrief. Er meinte nur, dass ich einfach vorbeikommen soll.

Am Schluss fand ich dann eine superpassende Volunteerstelle in der Nähe von London, wo ich mit körperlich Behinderten arbeitete. Die Leute dort waren sehr gut drauf und ich habe mich von Anfang an sehr wohlgefühlt. Durch regelmäßiges Scrabble-Spielen konnte ich mein Englisch ziemlich schnell verbessern.

Hatte ich Angst und Respekt davor?

You bet! Aber ich habe es gemacht. Und danach immer wieder. Getreu dem Motto: Feel the fear and do it anyway.

Gab es Situationen, die schwierig waren oder in denen ich Angst hatte? Auch die gab es. Aber die gab es auch im Businessumfeld, wo sich jemand im Ton oder in der körperlichen Distanz vergriff. Es wird Zeit, dass wir Frauen die Welt erobern und uns nicht mehr kleinmachen lassen. Wir müssen ganz laut Stellung beziehen und uns vor allen Dingen gegenseitig dabei unterstützen. Zurzeit arbeiten Frauen noch nicht zusammen, sondern sind im Konkurrenzkampf zueinander. Das finde ich sehr bedauerlich.

Umgang mit männlichen Übergriffen

Keine Frau ist alleine. Auch wenn das jede denkt und sich manchmal sogar für ihre Erlebnisse schämt. Und glaube mir, es gibt vermutlich keine Frau, die nicht mal in irgendeiner ausgesprochen unangenehmen Situation war.

Stellung für Dich selbst zu beziehen ist wie tägliches Muskeltraining: Es wird mit zunehmender Übung immer leichter. Und auch Kampfsport lebt nicht von ausgefeilten Bruce-Lee Techniken, sondern vom wiederholten Üben der Basics, von schnellen Reaktionen und guten Reflexen. Damit löst Du schon 80% aller Probleme. Noch ein bisschen energetisches Feingefühl – es gibt sehr effektive Techniken – und verbale Schlagfertigkeit und die Welt steht Dir offen. Das tut sie sowieso, aber sie steht Dir noch leichter offen.

Let’s make #METOO history

Abfällige frauenfeindliche Bemerkungen, Männer die die Distanz nicht wahren können, einem in die Bluse oder in den Schritt fassen – die Geschichten wiederholen sich – müssen endlich der Geschichte angehören. Ich sage: NOT YOU – Let’s make #METOO history! Ich höre in diesem Zusammenhang oft „Du bist halt so tough“ und kann das als faule Ausrede nicht mehr hören. Denn die verschiedenen Techniken kann jeder lernen und leicht anwenden. Man muss es nur wollen. Denn auch ich bin von Natur aus eher ein zurückhaltender und sensibler Mensch.

Das Verlassen der Komfortzone

Mit „Alleine reisen“ assoziieren viele Einsamkeit. Aber das Gegenteil ist der Fall: Alleine Reisen bietet eine tolle Möglichkeit, mit sich selbst in Kontakt zu kommen und auch auf andere Menschen zuzugehen. Das ist im Grunde ganz einfach und bedarf nur ein bisschen Interesse an anderen (siehe mein letzter Instagram Post).

Wir alle haben Bereiche, die an unserer Komfortzone rütteln. Der eine kann niemanden ansprechen oder auf einem AB eine Nachricht hinterlassen, der nächste kann nicht alleine sein oder in die Welt fliegen, wieder jemand traut sich nicht aus seinem Heimatort weg, aus Angst die Freunde zu sehr zu vermissen. Mich selbst kostet es große Überwindung mit Videos rauszugehen. Aber beim ganzen Rest kann ich Dich dafür super unterstützen.

Das habe ich schon mehrfach getan. Mein Mitbewohner in Spanien, nachdem er nach Zürich gezogen war, schrieb: Du bist das Beste, was mir in meinem Leben passiert ist. Ihm hatte ich Mut für diesen großen Schritt gegeben und geholfen, das ganze vorzubereiten. Mit einer Freundin habe ich im dicksten Schneesturm ihren Umzug nach St Gallen gemeistert. Sie war nervlich nicht in der Lage den Sprinter zu fahren, ich habe das dann gemacht. Sie bekam Bachblüten eingeflößt und musste die Lieder im Radio mitsingen, damit sie nicht über ihre Angst nachdenken konnte. Und singen ist jetzt nicht ihre Stärke… Manchmal muss man hart gegen sich selbst sein.

Du kannst doch nicht …

Ein Freund in Bristol sagte, als ich ihm von meinen Umzugsplänen erzählte „Du kannst doch nicht jedes Mal das Land wechseln, wenn Du den Job wechselst“ als ich einfach so von Bristol nach Barcelona umzog. Ja, warum denn nicht? Er selbst zog dann übrigens wegen einer Frau nach Südafrika.

Einem Bekannten sagte ich mal, dass ich eines Tages CEO einer Company sein werde. Er fand die Idee total absurd. Ich brach den Kontakt zu ihm ab. Wieder jemand belächelte mich, dass ich „mit meinem Studium“ internationales Projektmanagement machen wolle. Irgendwann, als ich gerade für große Solarprojekte um die halbe Welt flog, fand ich den Zettel mit dem Wort „Internationales Projekt Management“ in einem Buch. Den hatte ich schon total vergessen gehabt.

Schluss mit kleinklein!

Es muss Schluss damit sein, uns von aburteilenden Männern – es gibt zum Glück auch viele großartige Männer – kleinhalten zu lassen. Oder von neidischen Frauen, die einem den Erfolg nicht gönnen. Auch wenn sie ganz laut „oh wie toll“ bekunden. Schluss damit!

Was ich noch mitgeben will: es gibt fast keine Herausforderung, die man nicht meistern kann. Irgendwas geht immer und man findet kreative Lösungen in misslichen Lagen. Oder jemanden, der einem die Hand reicht. Dafür muss man nur offen sein. Insofern wird alles gut. Oder, wie ein Kletterpartner zu sagen pflegte: „What’s the worst that can happen? A slow and painful death“.

Die Sache mit dem Sicherheitstraining

99% der Leute, die sagten: wozu braucht man ein Sicherheitstraining? Was soll denn im Ausland passieren? Haben mir im nächsten Satz mindestens ein Beispiel gegeben, wo ihnen oder jemand anderem etwas im Ausland passiert ist. „In Südafrika wurden wir am ersten Tag vor dem Hotel ausgeraubt. Die Reise war gelaufen und meine Frau will da nie mehr hin“/ „Es wurde in mein Hotelzimmer eingebrochen“ – Ich: Sie waren vermutlich im ersten Stock. „Woher wissen Sie das“ / „Der afrikanische Lieferant hat doch Zertifikate geschickt, das ging nicht gut aus“ Ich: die waren vermutlich selbst gedruckt. Haben Sie einen Backgroundcheck gemacht? „Äh nee. Wir wussten nicht, dass es so etwas gibt“ und viele weitere Beispiele.

Hätte Ihnen mein Training geholfen? „Ähh, jaa, jetzt wo Sie das sagen……“.

Meine Mission in diesem Leben

Ja, ich habe eine Mission.

Diese ist, begreiflich zu machen, dass gute Vorbereitung weder schwer noch panikauslösend ist. Diesen Bullshit höre ich auch manchmal. Das ist völliger Quatsch. Sondern sie führt dazu, dass Du mit Sinn und Verstand und ganz wach in die Welt gehst. Ich weiß wovon ich rede und dass der Preis, den man ohne solch ein Training zahlt, noch viel höher ist. Beispiele von Personen, bei denen ohne Vorbereitung und genug Erfahrung einiges schiefgelaufen ist, kenne ich genug. Erst heute war in der Zeitung die Meldung eines Todesfalles durch Gelbfieber. Bedauerlich.

 

Un‘ nu?

Wenn Du jetzt auf den Geschmack gekommen bist, Dein Leben endlich in die Hand zu nehmen und aus Deiner Reiselust tolle reale Erlebnisse zu generieren – die Welt ist ein spannender Ort! – dann sei dabei vom 17.09. – 21.09.2018 in Marrakesch zum Seminar „Jetzt entdecke ich die Welt“ Reisesicherheit für Frauen. Es wird eine kleine feine Gruppe mit 5 handverlesenen Frauen, viel Spaß und ganz viel Info und Praxis.

In diesem Sinne, allzeit eine gute und sichere Zeit.

Wir sehen uns in Marrakesch

Deine Ute

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