Warum ich tue, was ich tue – Ute Schneider International

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Wie kommt man dazu, sich mit Reisesicherheit zu beschäftigen? Eine sicherlich berechtigte Frage.
Das „ausgerechnet als Frau“ höre ich oft und dann auch „weder aus dem Militär noch der Polizei. Tststs“.. Dazu kann ich nur sagen: GERADE als Frau und militärische Laufbahn ist für viele Sicherheits-Aspekte auch nicht das Allheilmittel.

 

Da kamen sicher einige Faktoren zusammen

 

1. Aufgewachsen in der Ära der RAF. Die Hanns Martin Schleyer Entführung hat mich damals sehr bewegt

2. Ich stamme aus einer Unternehmerfamilie. Zu schauen, wem ich wirklich trauen kann ore wer nur auf seinen  eigenen Vorteil aus ist, war daher schon immer ein thema für mich

3. Mein Leben war immer international. Ich hörte von kleinauf viele Stories ganz realer Gefahren und wurde schon früh dafür sensibilisiert

4. Der Unfall-Tod meiner Kindergartenfreundin mit 4 Jahren

5. Eine gefährliche Situation, aus der ich nur durch Ruhebewahren heil herausgekommen bin. Seitdem rieche ich manipulative Muster 10 km gegen den Wind

6. Das Entsetzen darüber, wie sehr Sicherheit in Unternehmen mit Füßen getreten wird

7. Leidenschaftliches Interesse an Reise-Sicherheitsthemen

8. Auseinandersetzung mit dem Vorgehen der „Bad Guys“. Social Engineering ist ein sehr weites Feld

9. Und einiges mehr

 

Zu Punkt 1

Natürlich durfte ich mit 4 Jahren noch keine Nachrichten schauen. Irgendwie bekam ich die Bilder der Entführung trotzdem mit. Die politsichen Zusammenhänge verstand ich natürlich noch nicht, machte mir jedoch schon Gedanken warum Menschen andere Entführen und was da passiert. Im Rahmen meiner damaligen Möglichkeiten. Die Auseinandersetzung mit dem Thema wurde dann mit zunehmendem Alter differenzierter.

 

Zu Punkt 4

Meine Kindergartenfreundin wurde von einem Auto überfahren und noch 30 Meter mitgeschleift. Das hat jetzt nicht direkt etwas mit Reisesicherheit zu tun. Aber das hat mich schon sehr früh mit dem Tod konfrontiert und damit, was passiert, wenn man Gefahren nicht richtig einschätzen kann. So wie ein Kind, das einem Ball auf die Straße nachläuft.

 

Das ist auf Erwachsene übertragbar

Viele im internationalen Business Tätige laufen oft auch einem Ball auf die Straße hinterher. Im übertragenen Sinne. Nämlich ignorant für mögliche Gefahren und ohne das nötige Bewusstsein um Situationen richtig einschätzen zu können. So wie das Kind, das das heraneilende Auto nicht als Gefahr erkennt und noch kein Gefühl für Geschwindigkeiten hat.

 

Nichtwissen schützt auch hier vor Konsequenzen nicht

In meiner beruflichen Laufbahn habe ich hunderte international tätiger Menschen getroffen und hunderte Gespräche über ihre Erfahrungen geführt. Meine liebsten Gesprächspartner waren und sind Botschafter, da sie sich so intensiv mit anderen Ländern und Kulturen befassen. Natürlich lag der Fokus dabei auf der Freude und der Leidenschaft. Aber eben auch darauf, worauf man in anderen Ländern/ Städten achten sollte.

 

Ein eher harmloses Beispiel

Als ich in Barcelona lebte, fiel mir irgendwann auf, dass es sehr viele Mädchen ähnlichen Typs – ich vermute Elfenbeinküste – und ähnlichen Jogginganzügen auf den Ramblas in Barcelona gab. Die Ramblas sind die haupt-Touristenmeile. Später sah ich den gleichen Mädchen bei einem Messebesuch auch in Valencia. Scheint ein Ring zu sein. Warum Jogginganzüge? Weil es in Spanien diesbezüglich eine Kleiderordnung gibt und aufreizendes Äußeres verboten ist.

Eines Tages kam ein Vertreter aus der deutschen Niederlassung völlig aufgelöst und entsetzt in unser Büro in Barcelona. Zwei der Mädels in Jogginganzügen hatten an ihm herumgezerrt, um ihn zu einem Stelldichein zu animieren. Er lebte in einem kleinen Dorf irgendwo in Deutschland und war da doch recht unbedarft. Daher hatte ihn das völlig unvorbereitet getroffen und sichtlich aus der Fassung gebracht. Daher erinnere ich mich auch noch an die Episode.

 

Menschen sind keine Maschinen

Was denkst Du, geneigter Leser, wie lange hat er wohl gebraucht, um seine Fassung wiederzuerlangen? Wie liefen seine weiteren Business Termine an diesem und vielleicht auch am nächsten Tag? Wo war er mit seiner Aufmerksamkeit – beim Kunden oder der Story?

„Wir erwarten, dass unsere Mitarbeiter klar kommen“, höre ich so oft in Unternehmen zum Thema Auslands-Vorbereitung. Oder neulich: „Ja sowas weiß man doch, wenn man aus einer großen Stadt kommt. Wer das nicht weiß, hat Pech gehabt.“

 

Woher soll man es denn wissen?

Ja woher soll man die Dinge denn wissen, wenn man wie der Herr aus einem kleinen Bayrischen Dorf kommt oder noch nicht viele extreme Dinge erlebt hat – beziehungsweise nie darauf vorbereitet wurde? Woher? Sag es mir!

Es wird ja nicht jeder gleich entführt. Aber schon diese Kleinigkeiten können Menschen nachhaltig aus der Fassung bringen. Auch Männer. Auch Menschen, die nicht so offen zugeben, dass sie gerade völlig neben sich stehen, weil sie von einer Prostituierten – oder wem auch immer – an gegrabscht wurden. Darf man ja auch nicht zugeben. Aus Angst Schwäche zu zeigen und bei der nächsten Entlassungswelle aussortiert zu werden.

Mein Tipp an dieser Stelle: Bereiten Sie Ihre Mitarbeiter adäquat vor, dann kommen diese gar nicht erst in die Verlegenheit, aus der Fassung gebracht zu werden.

 

Nicht zu vergessen

Entführungen sind mittlerweile ein eigener Wirtschaftszweig. Nur weil Unternehmen und Regierungen diese Dinge nicht an die große Glocke hängen, heißt das nicht, dass es diese Dinge nicht gibt. Auch wenn das Deutschland intern durch die RAF geschah, erinnere ich mich noch sehr gut an die Hanns Martin Schleyer Entführung. Das Bild hat sich damals in mein Gedächtnis eingegraben. Vielleicht auch noch ein Grund, warum ich mich mit Sicherheit befasse. Damit Dir und mir so etwas nicht passiert.

 

Auch wichtig

Auch Betriebsspionage wird sehr oft auf der ganz persönlichen Ebene betrieben. Ganz geschickt und freundlich eingefädelt. Darüber redet natürlich niemand. Zum einen bekommen es die meisten nicht mit und zum anderen schämt man sich ja auch, wenn man einem Betrüger auf den Leim geht.

 

Das Gute

Das Gute: mit guter Vorbereitung kannst Du Situationen richtig einschätzen. Um bei dem Beispiel mit dem Auto zu bleiben: Du kannst abschätzen, wie schnell es heranfährt. Du weißt, dass es gefährlich ist, dem Ball hinterherzulaufen. Das heißt nicht, dass Du den Ball nicht wiederbekommst. Du musst nur warten, bis das Auto vorbeigefahren ist und ihn dann holen.

 

So ist das auch mit anderen Ländern

Du kannst – mit ein paar Ausnahmen – überall hinfahren. Übermäßige Angst hat ja noch keinen weitergebracht. Du musst nur wissen, worauf du achten musst und wie Du Dich dann verhältst beziehungsweise schützt. Manchmal bedarf es der Zuhilfenahme externer militärisch geschulter Begleiter.  Das kannst Du lernen und musst die Erfahrung nicht erst am eigenen Leib machen. Es muss auch niemand wissen wie ein Stromnetz funktioniert um den Lichtschalter anzuknipsen.

 

 

Vorsicht, Call to Action

Wenn Sie jetzt sagen „Oh Sh***, über das Thema habe ich mir ja bisher wirklich noch keine Gedanken gemacht oder Es wird Zeit, meine Mitarbeiter besser auf die internationale Tätigkeit vorzubereiten“ dann empfehle ich Ihnen meinen Inhouse-Training zu Reisesicherheit. Gibt’s in der Version Allgemein und auch speziell für Frauen.

Wenn Sie in einem Unternehmen international tätig sind, welches Reisesicherheit trotz Fürsorgepflicht nicht interessiert und der aus Angst vor Repressalien auch nicht danach fragen will, dann buchen Sie doch mein 1:1. Hier geht’s zu mir.

 

Allzeit eine gute und sichere Zeit,

Ihre Ute

 

p.s. auf meinem Youtube Kanal Ute Schneider International gibts das Ganze auch noch als Video. Für die, die lieber schauen als lesen.

 

Worum es mir in meinen Trainings geht und was ich für Dich tun kann

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In meinen Artikeln geht es unter anderem um Frauen, die sich von manchen Männern bedrängt oder bedroht fühlen. Dabei geht es mir nicht um Männer-Bashing. Die meisten Männer, denen ich im Business begegne sind großartig und wissen sich zu benehmen. Doch es reicht schon der eine, der keine Kontrolle über seine Homone hat oder die Finger nicht bei sich behalten kann. Von verbalen Übergriffen gar nciht zu sprechen.

 

Die Trainings

In meine Texten und den Trainings geht es um den Umgang mit denjenigen, die weder charmant noch höflich sind. Oder in betrunkenem Zustand die Contenance verlieren.

Und da reicht schon einer, um sich als Frau sehr unwohl zu fühlen. Das kann man alles ignorieren und den Ort verlassen. Nur gelingt das nicht immer. Gerade im Business Umfeld. Oder es kostet sehr viel Kraft und Mut damit umzugehen. Meine Trainings dienen dazu zu lernen, in den genannten Situationen adäquat zu handeln und die Kontrolle zu behalten.

 

Mein Ansatz

Mein Ansatz ist der, dass Du lernst Dich mit Leichtigkeit in der Welt zu bewegen. DassDu weißt, wie du wohlbehalten aus einer brenzligen Situation herauskommst. Das beginnt nicht zuletzt im Kopf. Daher ist es mir so wichtig für diese Themen zu sensibilisieren und Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen.

Mein Ziel ist es, dass es Ddir gut geht und Du Dich auf die wirklich Wichtigen Dinge konzentrieren kannst, wie zum Beispiel Deine schöne Reise oder Dein Business.

Darum geht es.

 

Und klar

Und klar gibt es Frauen, die all diese Themen nicht haben. Weil Erlebnisse an ihnen abprallen wie an Teflon. Die sind aber die Ausnahme. Ich spreche seit vielen Jahren mit sehr vielen Menschen im internationalen Umfeld und fast alle hatten schonmal Sicherheits Issues oder haben sich in der Gegenwart anderer Menschen sehr unwohl oder gar bedroht gefühlt.

Auch Männer. Die haben sich vielleicht über Sicherheit nicht so viele Gedanken gemacht, bis dann etwas passiert ist. Manchmal erzählen mir Kunden auch von ihren Ängsten.

 

Angst ist ein falscher Berater

Mir ist es wichtig Angst zu nehmen. Denn Angst lähmt. Sie führt dazu, dass Du das Hotel in einer fremden Stadt nicht verlässt oder erst gar nicht in das land fährst. Das ist schade. Ein Bewusstsein für Deine Umgebung und Verhaltensmodelle hingegen machen Dich handlungsfähig. Auch darum geht es.

 

Sicherheit beginnt im Kopf

Sicherheit beginnt im Kopf. Bei der eigenen Wahrnehmung und der Überwindung von Ängsten. Diese Fähigkeiten übt man daher sogar in einem guten Nahkampftraining.

Viele meiner Kunden im 1:1 scheuen sich, über ihre Ängste in Gruppentrainings zu reden. Das vestehe ich gut. Denn gerade wenn man eine gewisse Position innehat, hat das Wort „Angst“ dort keinen Platz. Wer Unsicherheit zeigt, wird rausgemobbt. Jeder Mensch hat aber in irgendeinem Bereich Unsicherheiten. Gerade in einem fremden Land. Wie will man auch in einer Umgebung sicher  sein, die man nicht kennt?

 

Gute Vorbereitung ist alles

Auf vieles kannst Du Dich gut vorbereiten. In meinen Augen macht Vorbereitung 80% der Sicherheit aus. Denn die Handlungsmuster, die Wahrnehmungsschulung und der Umgang mit Ängsten und Gefahren sind universell gültig – unabhängig von der Umgebung. Ich zeige Dir wie das geht. In meinen Trainings oder gern eim 1:1. Natürlich braucht man für manche Länder unbedingt lokale Spezialisten um besondere lokale Gefahren und Handlungsmuster zu kennen. Manchmal sogar eigene Fahrer, gepanzerte Fahrzeuge und Bodyguards. Gerne emfehle ichn dazu Spzialisten aus meinem Netzwerk.

 

Allzeit eine gute Zeit,

 

Deine Ute

 

 

 

 

 

Was man auf dem Mannheimer Stadtfest für die eigene Sicherheit lernen kann

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Ich war gestern auf dem Mannheimer Stadtfest. Unfreiwillig, da ich eigentlich nur etwas in der Stadt besorgen wollte. Die Innenstadt war wesentlich voller als sonst. Ein paar Mal wurde ich von mir entgegenkommenden Passanten fast umgerannt, da sie mit ihrer Aufmerksamkeit ganz woanders waren. Oft war der Blick aufs Handy gerichtet oder beim Partner oder irgendwo in Space.

 

Schlafwandeln

Besonders unangenehm wird das für mich dann, wenn jemand wesentlich mehr wiegt als ich. Um den möglicherweise auf mich prallenden Kräften nicht hilflos ausgeliefert zu sein, war ich nun wieder sehr aufmerksam und beeilte mich, die Innenstadt schnellstmöglich zu verlassen.

Manche Leute sind völlig überrascht, wenn sie direkt vor mir stehen und ich dann sage „Bitte schauen Sie nach vorne, in die Richtung in die Sie laufen“. Es ist immer lustig, wenn ich dann mit völlig schlafwandlerischen Blicken angeschaut werde. Das nenne ich das Gegenteil von Umgebungsbewusstsein!

Studienobjekte

Irgendwann drehte ich den Spieß um und setzte mich in ein Café. In eine geschützte Ecke, um nicht von vorbeikommenden Passanten auch da noch angerempelt zu werden. Ich begann zu beobachten wen ich, wäre ich ein Krimineller, bestehlen würde. Es war eine Freude!

Eine Dame telefonierte und steckte ihr Handy danach in die Gesäßtasche. Es stand zur Hälfte heraus. Ein paar andere hatten die Handtasche nur lose über die Armbeuge gehängt oder den Reißverschluss nicht richtig zu. Der Arm war vom Körper abgestreckt und sie war in das Gespräch mit der Freundin vertieft.

Der Beispiele gibt es noch viele mehr

Ich höre so oft „Ich merke, wenn ich beklaut werde“. Ja, irgendwann hinterher. Im besten Fall merkst Du, dass Dich irgendwer anrempelt. Dem schenkst du vermutlich keine weitere Beachtung. Wenn Du und ich klauen, merkt das das potentielle Opfer ganz sicher, da wir uns so plump anstellen. Profi-Diebe üben den geschickten Diebstahl, das darf man nicht vergessen.

Handtaschenriemen

Eine Handtasche ist so schnell abgeschnitten, so schnell kannst Du gar nicht schauen. Da Diebe nicht doof sind, reichen sie das Diebesgut gleich weiter. End of story. Wenn Du mit der Aufmerksamkeit ganz woanders bist, fällt Dir der Diebstahl nicht mal auf. Vielleicht ist es sogar angenehmer, da Du das Gewicht nicht mehr auf der Schulter hast. Unser Geist funktioniert so.

Uhren und Schmuck

Das gleiche gilt für Uhren und Schmuck. Profis können diesen ganz nebenbei vom Handgelenk oder Finger streifen. Daher vielleicht die teure Rolex oder den Diamant-Verlobungsring in Menschenmengen lieber zu Hause lassen.

Be aware! – Augen auf

Wie immer gilt: Wachsamkeit ist der beste Schutz. Angst lähmt nur und macht handlungsunfähig. Zudem nimmt es uns den Spaß am Leben. Das wäre ja Quatsch. Einfach ein bisschen bewusst durch die Welt laufen. Oder, wie ich immer sage: Glotzaugen auf!

Ein paar Vorkehrungen

Halte Deine Tasche eng am Körper und nimm nur die Wertsachen mit, die Du unbedingt brauchst. Ich lasse bei solchen Events mein Portemonnaie mit allen Karten zu Hause und nehme nur so viel Cash mit, wie ich brauche. Das stecke ich in die Innentasche. Ich meide Straßenstände mit viel Gedränge, wo mir beim Zahlen jemand seitlich in die Tasche greife könnte. Will ich dort doch etwas zu Trinken oder zu Essen kaufen, halte ich das Bargeld schon bereit.

Enjoy!

Mit diesen Tipps kannst Du solche Events/ Touristenpromenaden genießen und hast hinterher zu Hause kein böses Erwachen.

Besonders ärgerlich ist es, wenn auf Reisen wichtige Dokumente abhanden kommen. Was Du für den Ernstfall tun kannst erfährst Du in meinem Semianren oder im 1:1 Coaching.

 

In diesem Sinne, allzeit eine gute und sichere Zeit.

 

Deine Ute

Warum Frauen ein spezielles Reisesicherheitstraining brauchen

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„Warum brauchen Frauen ein spezielles Reisesicherheitstraining?“ werde ich ab und zu gefragt.“Sind die Gefahren denn nicht für alle Menschen gleich?“.

Ja und nein.Warum Frauen ein spezielles Reisesicherheitstraining brauchen, erläutere ich im folgenden Artikel.

 

Es gibt ganz geschlechtsunabhängige Gefahren auf Reisen

 

• Gesundheitsrisiken

• Terroranschläge

• Kriminalität

• Politische Risiken

• Typische Länderrisiken

• Naturkatastrophen

und viele mehr

Auf diese sollte und muss sich jeder Reisende vorbereiten. Bakterien und Viren machen weder vor Frauen noch Männern halt und auch der von Terroristen gezündeten Bombe ist es egal, ob man mehr X oder Y-Chromosomen hat. Daher müssen diese essentiellen Informationen natürlich auch unbedingt in einem Reisesicherheitstraining für Frauen vorkommen!

 

DOCH DA IST NOCH MEHR

Frauen sind jedoch noch zusätzlichen geschlechtsspezifischen Risiken ausgesetzt. Ungeachtet des Landes.
So traurig die Hintergründe für die #METOO Kampagne sind, so sehr haben sie das Thema sexuelle Belästigung in den Fokus der Gesellschaft gerückt.

Leider hat fast jede Frau mit irgendeiner Form von Übergriff schon Erfahrung gemacht. Daher ist der Umgang mit Belästigung ein wichtiger Bestandteil des Trainings. Dabei geht es primär darum, Situationen schon im Vorfeld zu erkennen und dadurch zu vermeiden. Denn die meisten Übergriffe kündigen sich in irgendeiner Form an. Dass ein Mann hinter einem Baum hervorspringt und eine Frau von hinten überfällt ist nur ein ganz kleiner Teil auf der Skala möglicher Gefahren für Frauen.

 

MÄNNLCIHE SICHERHEITSTRAINER

In Gesprächen mit meist militärisch ausgebildeten Sicherheitsberatern höre ich oft die gleichen Dinge: „Ich verstehe die Probleme der Frauen nicht“, „Da waren schon wieder Fragen, auf die ich keine Antwort hatte. Schreib da doch du mal was hin. Du kennst dich doch aus mit solchen Dingen“, und der absurde Kommentar eines amerikanischen Militärs auf die Probleme allein reisender Geschäftsfrauen in Kongresshotels: „Was bewegt ihr Frauen euch auch in unserem Terrain“. Äh, wie jetzt?

 

DIE SACHE IST AUCH DIE

Die Sache ist ja auch die: Es ist super, sich zu den Erfahrungen wirklicher Spezialisten auszutauschen. Spezialisten, die schwierige militärische Situationen in aller Welt handhaben können. Das Problem ist nur, dass sie dieses jahrelang erworbene Wissen nicht per USB Stick an ihre Kursteilnehmer transferieren können. Frauen geht es ja auch nicht um typisch militärische Szenarien.

Typische Militärs verfügen zudem über keine Techniken für Frauen, die sich durch starrende Männer oder den „Man Spread“ belästigt fühlen. Wie auch? Gehört der „Man Spread“ ja zu deren Alltag und Belästigung ist auch kein Thema, mit dem sie sich in ihrem Job auseinandersetzen. Und es kommt für Frauen noch schlimmer!

 

DIE LIEBMÄDCHENFALLE

Und dann ist da noch ein wichtiger Faktor. Ich bezeichne ihn als die Liebmädchenfalle. Frauen wollen gefallen und sollen so rein gesellschaftlich immer lieb und nett sein. Da fühlt man sich als Frau schnell unhöflich, wenn man in einen Fahrstuhl nicht einsteigt, in dem eine komische Gestalt steht. „Was soll der denn von mir denken?“ geht dann vielen durch den Kopf. Viel wichtiger wäre jedoch der Gedanke „Was könnte der möglicherweise mit mir machen, wenn wir gemeinsam in dieser abgeschlossenen Fahrstuhl-Box stehen? Ich nehme wohl doch lieber die Treppe“.

Hierbei ist mein Ansatz ein ganz praktischer: Wieder lernen „unhöflich“ zu sein und keine faulen Kompromisse einzugehen. Dazu setze ich Rollenspiele ein. Und obwohl es nur Rollenspiele sind, höre ich oft „Das kann ich doch jetzt nicht machen. Das wäre doch unhöflich“. Doch! Du kannst und du musst. Es geht um deinen Hals. Männer würden sich in der jeweiligen Situation diese Fragen gar nicht erst stellen.

Das Tollste sind für mich die Berichte glücklicher Teilnehmerinnen, die sich dank des Seminars in komischen Situationen „erlauben“ konnten, etwas entgegen ihrer Erziehung nicht zu tun und wie einfach das plötzlich war. YES! Mission erfüllt.

 

WARNSIGNALE ERKENNEN

Wie bereits anfangs erwähnt, die meisten Übergriffe kündigen sich an. Da gibt es ganz klare Signale. Wenn man diese „Pre-Incident Indicators“ kennt, macht das schon sehr viel aus. Denn das darf man nie vergessen: Sicherheit beginnt im Kopf – bei der Vorbereitung und Prävention. Ich würde so weit gehen zu sagen, dass Prävention bis zu 80 % ausmacht.
Unsere Aufmerksamkeit ist begrenzt. Zu wissen, auf welche Signale man in seiner Umgebung achten muss, ist daher unbezahlbar. Der Fokus ist dadurch ganz anders gerichtet.

Diese Signale sind jetzt noch nicht mal besonderes Geheimwissen. In Meinen Seminaren sind die Teilnehmer dennoch immer wieder überrascht, wenn ihnen ein Licht aufgeht. „Krass, genau so hat sich die Situation abgespielt, die ich erlebt habe“. Übrigens egal wie unterschiedlich die von den Teilnehmerinnen geschilderten Situationen sind!

 

DIE WEIBLICHE INTUTION

Und noch eine Sache ist ganz wichtig; Die Schulung der Intuition. Und das hat jetzt nichts mit Esoterik zu tun.
Alle Menschen verfügen über Intuition, aber ich glaube, die weibliche Intuition ist schon noch etwas Besonderes. Warum nutzen wir dieses tolle Instrument also nicht? Oft, weil wir zu oft von Männern gehört haben „was du schon wieder hast. Du hörst die Flöhe husten“. Dadurch nehmen wir unsere eigenen Warnsysteme nicht mehr ernst. Das ist schade. Denn intuitive Signale vermitteln in Sekundenbruchteilen wichtige Informationen aus der Umwelt.

Das hat der Menschheit über Jahrmillionen das Überleben gesichert. Wo diese Informationen in dem Moment herkommen ist sekundär. Sie speisen sich aus Millionen von Erfahrungen, die wir in der gleichen Zeit nicht rational analysieren könnten.
Auch du kannst deine Intuition reaktivieren, falls sie vor lauter Nachdenken etwas verschüttet wurde.

 

KOMMEN DIR DIESE ZEILEN BEKANNT VOR?

Kommen dir diese Zeilen bekannt vor? Kennst du solche Momente? Bist du manchmal auch in Situationen etwas gehemmt und ärgerst dich hinterher, nicht anders gehandelt zu haben? Hat dich schonmal jemand belästigt und du warst wie erstarrt? Wusstest gar nicht so richtig, wie du dich richtig verhalten solltest? Hattest Angst, über die Stränge zu schlagen und hast dann lieber nichts gemacht? Damit bist du nicht alleine!

Vielleicht kennst du diese Stories auch von Freundinnen oder aus deinem beruflichen Umfeld? Dann teile diesen Artikel bitte mit allen Frauen, die du kennst.

 

Es ist kein Hexenwerk sich gut vorzubereiten und zu schützen. Ein paar mentale Kniffe und Tricks um Herrin der Lage zu sein und die Sinne für mögliche Gefahren zu schärfen. Wie du das genau tun kannst, zeige ich dir in meinen Inhouse-Schulungen und Seminaren.

Das nächste externe Reisesicherheits-Seminar findet vom 17.09- 21.09 in Marrakesch statt. Info und Anmeldung findest du hier: https://uteschneider.international/jetzt-entdecke-ich-die-welt/

 

Allzeit eine gute und sichere Zeit,

Deine Ute

Was man von Sendungen wie „First Dates“ für die eigene Sicherheit lernen kann

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Im Grunde verklebt Trash TV die Synapsen. So fühlt sich das für mich zumindest an, wenn ich im Falle von Krankheit zu viel davon konsumiere. Es macht mich dann total stumpf und geistig zugemüllt.Trash Sendungen eignen sich jedoch hervorragend für Studienzwecke!

 

HOW SO?

Und wie das? Auf zweierlei Art: Zum einen zum Analysieren von Aussagen – vorne rum und hintenrum.
Was sagt die Person in Shopping Queen zur Person auf dem Laufsteg – und was sagt sie in der Bewertung hinterher. Was sagt jemand auf der Traumhochzeit – und wie sieht die tatsächliche Bewertung aus. Das divergiert manchmal sehr.
Schon am Tonfall hört man meist, was die Person wirklich denkt und wie sie hinterher bewerten wird.

 

DANN WAR DA NOCH FIRST DATES

First Dates finde ich einfach großartig! Wenn es diese Sendung nicht schon gäbe, man hätte sie erfinden müssen. Nirgendwo kann man menschliches Verhalten so gut studieren, wie dort. Mein Favorit ist der Auftakt. Formvollendet werden die Kandidaten an der Tür von Roland Trettl empfangen. Er ist dabei derart charmant, dass die meisten Kandidaten sich wünschen, er wäre ihr Date. Jeder fühlt sich irgendwie gesehen.

 

DER BLICK VON DER BAR

Wer die Sendung nicht kennt: die Kandidaten kommen nacheinander ins First Dates Restaurant, wo sie ihr Blind Date haben. Der erste Kandidat sitzt dann immer an der Bar, wo sich zumindest die Damen dann nach Roland Trettl auch noch in den sexy Barkeeper verlieben.

Ich liebe diesen Moment, wenn dann das tatsächliche Date zur Tür hereinkommt. Kamera auf die Person an der Bar. Und egal wie sehr der Kandidat im Vorfeld beteuert hat, dass „das Äußere ja gar keine Rolle spielt“ sondern es „auf die inneren Werte ankommt“ – man muss jetzt nicht Paul Ekman sein um zu erkennen, wenn die Gesichtszüge entgleisen.

Ich bestaune das immer mit ganz offenkundigem Voyeurismus. In extremen Fällen schaut die Person an der Bar entweder nach unten oder hilfesuchend zum Barkeeper und murmelt etwas wie „oh je“.

 

FRAGE

Frage an all die, die sagen wir sollen niemanden vorschnell werten und jeder hätte eine Chance verdient: Wird aus diesem Date eine Beziehung oder nicht?

DIE UHR TICKT….

Ja, never judge a book by its cover! Hinter mancher tristeren Fassade verbergen sich unerwartete Schätze. Und dennoch ist unser Gehirn in der Lage, blitzschnell über Freund oder Feind, passend oder nicht passend zu entscheiden. Das hat der Menschheit nicht zuletzt das Überleben gesichert. Das hat auch nichts mit nicht wertschätzend oder nicht respektvoll zu tun. Sondern einfach damit: was ist mir bekömmlich und was nicht.

 

WIEDER AUF DAS EIGENE GEFÜHL HÖREN

Bei aller Toleranz – wobei ich sie bei einigen Zeitgenossen als Pseudo-Toleranz empfinde – ist es wichtig, wieder auf das eigene Gefühl und den ersten Impuls zu hören. Der Impuls, der sofort erscheint, wenn wir jemandem begegnen. „You never get a second chance for a first impression“ sagt ja auch genau das: Den ersten Eindruck kannst du nicht mehr ausbügeln. In meinen Augen, weil in ihm schon alle Information enthalten ist. Das kann man jetzt kritisch nennen oder nicht. Aber diese Sendungen bestätigen das ja.

Das ist in meinen Augen DER Sicherheitsfaktor. Wer bewegt sich in meinem direkten Umfeld und möchte ich das? Falls nein, Abstand suchen! Aus dem Fahrstuhl gehen, die Straßenseite wechseln oder den Platz im Zug. Das hat auch nichts mit Intoleranz zu tun, sondern mit Selbstrespekt und Wahrung der eigenen Sicherheitszone.

 

RUMGEEIERE SUCKS

Manchmal wird dann in der letzten Einstellung, wo die beiden Kandidaten sagen müssen ob, sie sich wiedersehen wollen oder nicht, noch etwas rumgeeiert. Nämlich dann, wenn sich einer von beiden nicht traut offen zu sagen „ich möchte kein zweites Date“. Da wird dann der Tonfall so eierig und das Gesagte so zäh. Also das Gegenteil von klarer Kante.

Ich sitze dann vorm Fernseher und rufe „Erzähl doch keinen Mist“. Das bereitet mir eine diebische Freude! In der Fußnote wird dann eingeblendet, ob die beiden sich tatsächlich nochmal getroffen haben und wie das alles weitergegangen ist. Meine Trefferquote ist ziemlich hoch.

Eine Frau war mal cool. Ok, das ist jetzt nicht die konventionellste Methode. Sie fand ihren Date-Partner derart unpassend, dass sie sofort wieder ging. Das nenn ich mal Konsequenz. Vermutlich besser als sich durch ein total gequältes Essen zu schleppen.

 

UND WAS LERNEN WIR DARAUS?

Wie gesagt, wir lernen daraus, wieder auf unser Gefühl zu hören. Wirkt das, was jemand sagt konsistent, mit dem was er ausstrahlt oder gibt es Dissonanzen? Hier kann man viel über Körpersprache und Tonfall lernen.
Was sagt der Gesichtsausdruck eines Menschen aus, wenn man den Raum betritt? Freude oder nicht?
Und wie gesagt, man muss jetzt nicht den großen Microexpression Kurs belegt haben. Wir alle haben ein ziemlich gutes Gefühl für andere Menschen. Das ist ein tief in der menschlichen Psyche verankerter Überlebensmechanismus!

 

ES BLEIBT SPANNEND

Was sind deine Erfahrungen? Hast Du diese Sendungen schonmal unter diesem Blickwinkel geschaut? Kannst du dir erlauben auf dein Gefühl zu hören?

 

EIN WUNSCH ANS UNIVERSUM

Liebes Universum, ich wünsche mir, einmal mit der Truppe von First Dates die Kandidaten live begutachten zu dürfen. Sie diskutieren ja immer meist hinter der Bar, ob‘s was wird oder nicht. Da wäre ich mal total gerne mal dabei.

 

SICHERHEIT MIT ALLEN SINNEN

Wenn du dich auch mal mit den verschiedensten Aspekten deiner persönlichen Sicherheit auseinanderstezen möchtest, dann komm im September mit nach Marrakesch.

In einer kleinen feinen Gruppe von 5 Frauen, wirst du viel über Wahrnehmung, die Umgebung, Mut und deine Grenzen erfahren.

Check it out!

 

Jetzt entdecke ich die Welt!

Business Women reisen sicher

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Die #METOO Kampagne hat die Wahrnehmung für Übergriffe in der Business Welt - dazu zähle ich auch Hollywood - endlich etwas mehr in den Fokus gerückt. Das ist gut, denn bisher war das ein Tabuthema.  Noch besser ist jedoch, wenn Frauen wieder lernen, sich frühzeitig vor Übergriffen zu schützen.  

Wissen um möglich Gefahren ist essentiell

Wissen um möglich Gefahren ist ebenfalls essentiellEnter your text here...

Ich bin oft erschüttert, wenn Unternehmen sagen: „Wir brauchen kein Sicherheitstraining, danach hat noch nie jemand gefragt“. Natürlich fragt danach niemand, denn man will ja meist auslandserfahren und bestens vorbereitet wirken. Dabei hatte der Großteil der International Tätigen noch nie ein solches Training gehabt. Woher sollen Sie also wissen, worauf Sie in einer fremden Umgebung achten müssen? An den Universitäten wird das jedenfalls nicht gelehrt. Daher: nicht fragen, sondern anbieten!

Nur wenn Sie um mögliche Gefahren wissen, können Sie rechtzeitig reagieren.  Welche Gefahren lauern in Taxis, Hotels, auf der Strasse – sowohl generell als auch länderspezifisch. Damit Sie in brenzligen Situationen handlungsfähig bleiben. Um all diese Dinge geht es in meinen  Trainings. 

Sicherheit beginnt im Kopf

Sicherheit beginnt im Kopf

Oft sabotieren Frauen die eigene Sicherheit durch ihre Denkmuster. Was meine ich damit: Frauen geraten viel zu oft in die „Liebmädchen-Falle“, wenn es darum geht, ihr Terrain zu verteidigen. In Gefahren-Situationen kann der Gedanke „was soll der denn von mir denken?“ fatale Folgen haben. Es  gibt viele Geschichten von Frauen, die in brenzlige Situationen gerieten und dann  „nicht unhöflich sein wollten“. In 100% der Fälle hatten sie entgegen ihrem Gefühl gehandelt und waren Opfer ihrer eigenen Liebmädchen-Glaubenssätze geworden.

Neulich las ich das  Interview eines Selbstverteidigungstrainers, der über die Wahrnehmung der Frauen sprach. Sie hatten Bedenken, dem Angreifer wehzutun. Wow! Das  ist ja irgendwie Sinn und Zweck der Übung. Das zeigt ganz klar: Sicherheit beginnt im Kopf.


Frühzeitig Grenzen setzen


Frühzeitig Grenzen setzen

Die gute Nachricht: Diese Glaubenssätze können Sie auch wieder loswerden. Lernen Sie frühzeitig Grenzen zu setzen. Das bedeutet im internationalen Business Kontext unter anderem aus einem Taxi wieder auszusteigen, wenn der Fahrer Ihnen komisch vorkommt. Oder nicht in einen Fahrstuhl einzusteigen, wenn sich darin eine merkwürdig anmutende Person aufhält. Frage: auf einer Skala von 1 bis 10, wie leicht  fällt es Ihnen, im Zug den Platz zu wechseln, wenn sich eine Person neben Sie setzt, die Ihnen überhaupt nicht behagt? Lassen Sie es mich wissen.

Es müssen nicht immer nur Begegnungen mit Fremden sein. Gleiches gilt, wenn Sie auf Messen  nicht mit einer Horde betrunkener Manager in die nächste Bar ziehen wollen. Sowas passiert ja schon mal. Auch wenn so oft gepredigt wird, dass man „die besten Geschäfte an der Bar macht“. Zu vorgerückter Stunde macht man da als Frau meist einfach nur negative Erfahrungen.

Lernen Sie wieder, unbequem zu sein!

Lernen Sie wieder, unbequem zu sein!

Natürlich werden Sie mit dieser Haltung für den einen oder anderen unbequem. Da hören Sie Sätze wie: „Was Du schon wieder hast“, „Du musst die Menschen nehmen wie sie sind“. „Sei doch nicht immer so“. All das sind Kleinmach-Sätze. Ich empfehle, diese zu ignorieren und trotzdem auf das eigene Gefühl zu hören. Egal wo. Lernen Sie, wieder „unbequem“ zu sein.

Ein Beispiel aus der Praxis 

Ein Beispiel

Da sich derartige Übergriffe oft subtil abspielen hier ein Beispiel. In einem Kongress war es „in“ sich zur Begrüßung zu drücken. Charlotte, eine Teilnehmerin, umarmte grundsätzlich nur Menschen, die ihr  wirklich nahe sind. Als sie  das bei der Begrüßung zum Ausdruck brachte, sagte ein Teilnehmer völlig ernst  „Du musst“ Charlotte “Warum?“ Er  „weil ich das sage!“. Woraufhin sie  erwiderte „Sagst Du das auch, wenn eine Frau nicht mit Dir schlafen will?“. „Na das ist ja wohl etwas völlig anderes“. „Aha, ist es das?". Sie bestimmen Ihre Grenzen, niemand sonst! Immerhin geht es um Ihre  eigene Unversehrtheit. 

Das Gespür für die eigene Intuition 

Das Gespür für die eigene Intuition wiedererlangen

Unsere Intuition ist ein sehr guter Berater. Wenn sich etwas nicht gut anfühlt, ist es das auch nicht. Sie zeigt uns frühzeitig in den verschiedensten Formen an, dass  etwas nicht stimmt. Nur haben wir sie zu oft mundtot gemacht.

Die gute Nachricht: Mittlerweile haben sogar militärisch und polizeilich ausgebildete Sicherheitsberater den Stellenwert der eigenen Intuition für die Sicherheit erkannt und wieder salonfähig gemacht. 

Dafür möchte ich Sie wieder sensibilisieren

Dafür möchte ich Sie wieder sensibilisieren

Für eine Intuition ohne Rechtfertigung und mit Wertschätzung der eigenen Wahrnehmung möchte ich Sie wieder sensibilisieren. Sie haben  das Gefühl und Punkt. Es bedarf keiner Rechtfertigung. Das Gefühl hat immer eine Ursache, da gibt es nichts zu erklären. Wir erkennen diese nicht auf den ersten Blick rational und genau dafür ist das Gefühl da. Mögliche Gefahren frühzeitig zu erspüren und sofort zu handeln. 

Denn wir müssen wieder lernen frühzeitig Grenzen zu setzen. Körperlich wie verbal. Damit sich #METOO Kampagnen in der Zukunft nicht wiederholen!

Wenn Sie jetzt sagen „ui, ja, das habe ich ein bisschen vernachlässigt“ und  sich dabei ertappen, ab und zu in die „Liebmädchenfalle“ zu geraten, dann heiße ich Sie herzlich in meinem Webinar Reise-Sicherheits-Training für Frauen.  willkommen. Es richtet sich vor allem an Frauen im internationalen Business, da sie mit vielen unbekannten Situationen konfrontiert werden. Das Wissen und die Techniken sind natürlich auf viele Situationen im Alltag übertragbar. 

Weitere Info und Anmeldung zum Webinar finden Sie hier.

Bleiben Sie sich selbst treu und haben Sie allzeit eine gute und sichere Zeit,

Ihre Ute Schneider


Weitere Info und Anmeldung zum Webinar unter Link
Ich freue mich auf Sie. Lassen Sie uns die Welt sicherer machen.
In diesem Sinne
Bleiben Sie sich selbst treu und haben Sie allzeit eine gute und sichere Zeit,
Ute Schneider

Sicherheit auf Messen – ein vielfach unterschätztes Thema?

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Seit es auf Messen in Deutschland akribische Taschenkontrollen gibt, fühle ich mich dort noch sicherer als sowieso schon. Das war zumindest bisher der Fall. Aber ist man wirklich sicher?

Auf der Hannover Messe unterhielt ich mich lange mit einem Polizisten über das Thema. Das Bild das sich in dem Gespräch abzeichnete, erschreckte mich ein bisschen. 

eit es auf Messen in Deutschland akribische Taschenkontrollen gibt, fühle ich mich dort noch sicherer als sowieso schon. Das war zumindest bisher der Fall. Aber ist man wirklich sicher?
Auf der Hannovermesse unterhielt ich mich lange mit einem Polizisten über das Thema. Das Bild das sich in dem Gespräch abzeichnete, erschreckte mich ein bisschen.

Es gibt auf Messen spezialisierte Organisierte Banden

Es gibt auf Messen spezialisierte organisierte Banden. Sie gehen ganz gezielt vor: Tagesticket kaufen, entsprechend gekleidet sein um nicht aufzufallen und sich dann auf dem Gelände aufteilen. Einmal drüber und dann wieder weg. Geht wie üblich ganz schnell. Dann weiter zur nächsten Messe.

Besonders beliebt sind Messen, bei denen noch nach alter Manier teilweise mit Bargeld bezahlt wird. Zum Beispiel Teppichmessen. Da liegt dann schon mal ein Köfferchen mit mehreren Zehntausend Euro herum. Er erzählte mir von einem Fall, in dem der Händler die Warnungen, sein Köfferchen gut wegzuschließen abgetan hatte und kurze Zeit später den Verlust ebendieses beweinte. 

Es gibt auf Messen spezialisierte organisierte Banden. Sie gehen ganz gezielt vor: Tagesticket kaufen, entsprechend gekleidet sein um nicht aufzufallen und sich dann auf dem Gelände aufteilen. Einmal drüber und dann wieder weg. Geht wie üblich ganz schnell. Dann weiter zur nächsten Messe.
Besonders beliebt sind Messen, bei denen noch nach alter Manier teilweise mit Bargeld bezahlt wird. Zum Beispiel Teppichmessen. Da liegt dann schonmal ein Köfferchen mit mehreren Zehntausend Euro herum. Er erzählte mir von einem Fall, in dem der Händler die Warnungen, sein Köfferchen gut wegzuschließen abgetan hatte und kurze Zeit später den Verlust ebendieses beweinte.
Es gibt auf Messen spezialisierte Organisierte Banden

Auch „Messe-Abstellkämmerchen“ sind nicht 100% sicher

Auch „Messe-Abstellkämmerchen“ sind nicht 100% sicher

Da Frechheit bekanntlich siegt, haben manche Diebe die Courage sich völlig nonchalant Zugang zu den Messe-Abstellkämmerchen zu verschaffen, die fast jeder Stand hat. Das fällt noch nicht mal auf. Denn bei großen Unternehmen, die für eine Messe Mitarbeiter aus den weltweiten Niederlassungen einladen, kennen sich die wenigsten Mitarbeiter persönlich und das Kabuff ist meist in der hinter letzten Ecke. Das leben spielt sich aber vorne ab. 

Ein fremdes Gesicht, vor allem wenn derjenige sich ganz selbstverständlich auf dem Messestand bewegt, fällt nicht auf. Und jeder neue, der den Stand betritt, legt normalerweise Jacken und Taschen in eben jenem Kämmerchen ab und bekommt oft erst dann Namensschild/ Krawatte/ Tuch  mit Logo etc. vom Marketingteam übergeben. Ein wertvolles Handy, das dort zum Aufladen liegt ist dann ganz schnell mal verschwunden.

Da Frechheit bekanntlich siegt, haben manche Diebe die Courage sich völlig nonchalant Zugang zu den Messe-Abstellkämmerchen zu verschaffen, die fast jeder Stand hat. Das fällt noch nicht mal auf. Denn bei großen Unternehmen, die für eine Messe Mitarbeiter aus den weltweiten Niederlassungen einladen, kennen sich die wenigsten Mitarbeiter persönlich und das Kabuff ist meist in der hinter letzten Ecke. Das leben spielt sich aber vorne ab. 
Ein fremdes Gesicht, vor allem wenn derjenige sich ganz selbstverständlich auf dem Messestand bewegt, fällt nicht auf. Und jeder neue, der den Stand betritt, legt normalerweise Jacken und Taschen in eben jenem Kämmerchen ab und bekommt oft erst dann Namensschild/ Krawatte/ Tuch  mit Logo etc. vom Marketingteam übergeben. Ein wertvolles Handy, das dort zum Aufladen liegt ist dann ganz schnell mal verschwunden.

Nichts öffentlich herumliegen lassen


Nichts öffentlich herumliegen lassen

Wie oft legen Sie im Gespräch Ihr Handy neben sich auf den Tresen und sind ganz in das Gespräch vertieft? Oder gehen gar kurz weg, um einen Katalog zu holen? Nehmen Sie Ihr Handy in solchen Momenten mit? Meist vermutlich nicht. Das Gegenüber scheint ja vertrauenswürdig und man rechnet nicht mit nur für den Diebstahl eingefädelten Gesprächen.  Wobei die meisten Menschen ein feines Gespür  dafür haben, wann etwas komisch ist.

Manchmal findet die Produkterklärung auch über Laptop oder Tablet statt. Kurz Kaffee geholt, wenn es kein Standpersonal gibt, und  das Gerät ist weg. Es müssen nicht immer organisierte Banden sein, die hier zugreifen. Manchmal ist es nur die Gelegenheit, die denjenigen zugreifen lässt um in den Besitz eines teuren Handys zu kommen. 

Wie oft legen Sie im Gespräch Ihr Handy neben sich auf den Tresen und sind ganz in das Gespräch vertieft? Oder gehen gar kurz weg, um einen Katalog zu holen? Nehmen Sie Ihr Handy in solchen Momenten mit? Meist vermutlich nicht. Das Gegenüber scheint ja vertrauenswürdig und man rechnet nicht mit nur für den Diebstahl eingefädelten Gesprächen.  Wobei die meisten Menschen ein feines Gespür  dafür haben,wenn etwas komisch ist.
Manchmal findet die Produkterklärung auch über Laptop oder Tablet statt. Kurz Kaffee geholt, wenn es kein Standpersonal gibt, und  das Gerät ist weg. Es müssen nicht immer organisierte Banden sein, die hier zugreifen. Manchmal ist es nur die Gelegenheit, die denjenigen zugreifen lässt um in den Besitz eines teuren Handys zu kommen.

Besondere Vorsicht im Messe-Restaurant


Besondere Vorsicht im Messe-Restaurant

Besondere Vorsicht gilt in den Messerestaurants. Dort ist jeder froh, endlich mal das Jackett auszuziehen oder die Handtasche ablegen zu können. Diebesbanden wissen das. Daher sind die Restaurants ein besonders beliebtes Ziel. Ins Gespräch vertieft merkt man meist nicht, wenn ein Profi ins Jackett greift und das Portemonnaie entwendet oder die komplette Handtasche von der Stuhllehne streift. Echte Profis trainieren das! Daher sind die Gesten so selbstverständlich und nebenbei, das man es nicht mitbekommt. Zwar laufen Polizisten in Zivil über das Messegelände, die auch einen geschulten Blick für entsprechende Kandidaten haben, aber die können auch nicht überall sein.

Auch in den einschlägigen Restaurants der Messe-Städte, in denen man abends noch etwas isst oder sich mit Kollegen und Kunden zum Feiern trifft, ist die gleiche Vorsicht geboten. Je später der Abend, desto mehr nimmt diese natürlich ab. Auch Diebe wissen das!

Besondere Vorsicht gilt in den Messerestaurants. Dort ist jeder froh, endlich mal das Jackett auszuziehen oder die Handtasche ablegen zu können. Diebesbanden wissen das. Daher sind die Restaurants ein besonders beliebtes Ziel. Ins Gespräch vertieft merkt man meist nicht, wenn ein Profi ins Jackett greift und das Portemonnaie entwendet oder die komplette Handtasche von der Stuhllehne streift. Echte Profis trainieren das! Daher sind die Gesten so selbstverständlich und nebenbei, das man es nicht mitbekommt. Zwar laufen Polizisten in Zivil über das Messegelände, die auch einen geschulten Blick für entsprechende Kandidaten haben, aber die können auch nicht überall sein.
Auch in den einschlägigen Restaurants der Messe-Städte, in denen man abends noch etwas isst oder sich mit Kollegen und Kunden zum Feiern trifft, ist die gleiche Vorsicht geboten. Je später der Abend, desto mehr nimmt diese natürlich ab. Auch Diebe wissen das!

Wie können Sie sich schützen?


Wie können Sie sich schützen?

1. Bewusstsein schaffen 

Bewusstsein für mögliche Sicherheitsrisiken schaffen verhindert schon eine ganze Menge Schaden. Natürlich soll man nicht paranoid werden und schon gar nicht jedem Menschen misstrauen. Einfach nur Augen und Ohren etwas mehr offen halten.

Bewusstsein für mögliche Sicherheitsrisiken schaffen verhindert schon eine ganze Menge Schaden. Natürlich soll man nicht paranoid werden und schon gar nicht jedem Menschen misstrauen. Einfach nur Augen und Ohren etwas mehr offen halten.

2. Kurze Mitarbeiter-Vorstellungsrunde am Stand

Kurze Mitarbeiter-Vorstellungsrunde am Stand

Die am Stand befindlichen Mitarbeiter sollten sich unbedingt kennen. Eine morgendliche Vorstellungsrunde macht Sinn, damit sich alle schon mal gesehen und gesprochen haben. Ist diese nicht möglich, weil die Mitarbeiter  zu unterschiedlichen Zeiten anreisen, sollte zumindest jeder durch eine Liste mit Fotos der Standcrew – gilt auch für externe Mitarbeiter wie Übersetzer und studentische Hilfskräfte – gebrieft werden. Diese Liste sollte auch irgendwo öffentlich hängen, damit man im Falle eines Falles nochmal draufschauen kann.

Die am Stand befindlichen Mitarbeiter sollten sich unbedingt kennen. Eine morgendliche Vorstellungsrunde macht Sinn, damit sich alle schonmal gesehen und gesprochen haben. Ist diese nicht möglich, weil die Mitarbeiter  zu unterschiedlichen Zeiten anreisen, sollte zumindest jeder durch eine Liste mit Fotos der Standcrew – gilt auch für externe Mitarbeiter wie Übersetzer und studentische Hilfskräfte – gebrieft werden. Diese sollte auch irgendwo öffentlich hängen, damit man im Falle eines Falles nochmal draufschauen kann.

3. Nichts unbeaufsichtigt herumliegen lassen

„Mal eben“ ein Handy zum Laden anzuschließen oder liegenlassen wenn man „nur kurz“ etwas holt sollte unbedingt vermieden werden. Handys kann man gut in besagter Abstellkammer laden – diese sollte jedoch abgeschlossen sein. Einen Verantwortlichen auswählen, der die Gewalt über den Schlüssel hat. Für besonders wertvolle Unterlagen, Bargeld und sonstige Wertgegenstände kann auch ein Safe in den Stand integriert werden. 

„Mal eben“ ein Handy zum Laden anzuschließen oder liegenlassen wenn man „nur kurz“ etwas holt sollte unbedingt vermieden werden. Handys kann man gut in besagter Abstellkammer laden – diese sollte jedoch abgeschlossen sein. Einen Verantwortlichen auswählen, der die Gewalt über den Schlüssel hat. Für besonders wertvolle Unterlagen, Portemonnaies, Bargeld und sonstige Wertgegenstände kann auch ein Safe in den Stand integriert werden. Hier nicht am falschen Ende sparen.

Nichts unbeaufsichtigt herumliegen lassen

4. Eine Person sollte den Gesamtüberblick behalten

An einem geschäftigen Messetag kümmert man sich um die Standbesucher. Da ist keine Möglichkeit, auch noch den Stand im Auge zu behalten. Versuchen Sie dennoch bei einem größeren Stand jemanden abzustellen, der den Gesamtüberblick behält.

Die Aufsicht kann man ja in Tagesabschnitte einteilen. Abgesehen davon, dass aus Gründen der Höflichkeit sowieso kein Standbesucher unbeachtet bleiben sollte, trägt dieses Vorgehen schon erheblich zur Sicherheit bei.

5. Unwichtiges zu Hause lassen

An einem geschäftigen Messetag kümmert man sich um die Standbesucher. Da ist keine Möglichkeit, auch noch den Stand im Auge zu behalten. Versuchen Sie dennoch bei einem größeren Stand jemanden abzustellen, der den Gesamtüberblick behält. Das kann man ja in Tagesabschnitte einteilen. Abgesehen davon, dass aus gründen der Höflichkeit sowieso kein Standbesucher unbeachtet bleiben sollte, trägt dieses Vorgehen schon erheblich zur Sicherheit bei.

Das Schlimmste beim Verlust des Portemonnaies ist meist die Wiederbeschaffung der Ausweise und Karten. Daher: alles zu Hause lassen, was nicht unmittelbar gebraucht wird. Ansonsten schwöre ich auf den guten alten Brustbeutel.

Die gibt es mittlerweile auch in klein und relativ chic. Darin ist ein bisschen Bargeld und die Kreditkarte sicher aufbewahrt. Ja, ich weiß, schon der Gedanke führt bei manchen zu hochgezogenen Augenbrauen. Ist ja auch etwas spießig so ein Brustbeutel. Aber beklaut werden ist doppelt uncool.

6. Nichts über Stuhllehne hängen im Messe Restaurant

Nichts über Stuhllehne hängen

Geben Sie den Dieben keine Gelegenheit! Entnehmen Sie das Portemonnaie Ihrem Jackett und setzen sich zur Not drauf. Herrentäschchen ist ja leider unglaublich uncool. Bitte Nichts Wichtiges  in die Gesäßtasche stecken. Kommt ja leider immer noch vor. Noch offener  kann man die Einladung zum Diebstahl nicht aussprechen. Wer das noch tut ist – sorry – selbst schuld.

Neben der großen Handtasche, die alles enthält was die Frau von heute so braucht, besitze ich eine kleine für die Wertgegenstände. Die hänge ich mir so um, dass sie mich nicht stört, aber auch nicht entwendet werden kann. Sie hat den Vorteil, dass auch beim Bezahlen am U-Bahn Automaten nicht einfach jemand von der Seite in die Tasche hineingreifen kann, wie das bei den beliebten großen Business-Handtaschen der Fall sein kann. Wie gesagt, Profis üben so etwas! Sie bekommen das noch  nicht einmal mit.

Geben Sie den Dieben keine Gelegenheit! Entnehmen Sie das Portemonnaie Ihrem Jackett und setzen sich zur Not drauf. Herrentäschchen ist ja leider unglaublich uncool. Bitte Nichts Wichtiges  in die Gesäßtasche stecken. Kommt ja leider immer noch vor. Noch offener  kann man die Einladung zum Diebstahl nicht aussprechen. Wer das noch tut ist – sorry – selbst schuld.
Neben der großen Handtasche, die alles enthält was die Frau von heute so braucht, besitze ich eine kleine für die Wertgegenstände. Die hänge ich mir so um, dass sie mich nicht stört, aber auch nicht entwendet werden kann. Sie hat den Vorteil, dass auch beim Bezahlen am U-Bahn Automaten nicht einfach jemand von der Seite in die Tasche hineingreifen kann, wie das bei den beliebten großen Business-Handtaschen der Fall sein kann. Wie gesagt, Profis üben so etwas! Sie bekommen das noch  nicht einmal mit.

7. Datensicherung und wichtige Sperrnummern parat haben

Datensicherung und wichtige Sperrnummern parat haben

Sollte doch mal etwas entwendet werden, ist es von Vorteil, wenn alle auf dem Handy befindlichen Daten irgendwo gesichert sind. Sperrnummern parat zu haben hilft für schnelles Sperren der Karten. Hier zählt jede Minute!

Sollte dochmal etwas entwendet werden, ist es von Vorteil, wenn alle auf dem Handy befindlichen Daten irgendwo gesichert sind. Sperrnummern parat zu haben hilft für schnelles Sperren der Karten. Hier zählt jede Minute!

8. Mit der Messepolizei sprechen

Mit der Messepolizei reden

Diebe sind kreativ! Sie passen ihre Maschen kontinuierlich an, je vorsichtiger die Umwelt wird. Reden Sie daher ruhig mal mit den Polizisten vor Ort und fragen was gerade „en vogue“ ist. Manchmal gibt auch die Messeleitung schon Info vorab heraus. Fragen Sie nach. Es lohnt sich.

Diebe sind kreativ! Sie passen ihre Maschen kontinuierlich an, je vorsichtiger die Umwelt wird. Reden Sie daher ruhig mal mit den Polizisten vor Ort und fragen was gerade „en vogue“ ist. Manchmal gibt auch die Messeleitung schon Info vorab heraus. Fragen Sie nach. Es lohnt sich.

Aus der Praxis für die Praxis!

Da ich Geschichten aus dem echten Leben liebe freue ich mich, wenn Sie mit mir Ihre Erfahrungen, Tipps und Tricks und Ihre coolsten/ witzigsten oder teuersten Messe-Sicherheits-Geschichten teilen. Aus der Praxis für die Praxis. Per Mail oder  auch gerne telefonisch. Kontakt.

Da ich Geschichten aus dem echten Leben liebe freue ich mich, wenn Sie mit mir Ihre Erfahrungen, Tipps und Tricks und Ihre coolsten Messe-Sicherheits-Geschichten teilen. Aus der Praxis für die Praxis. Per Mail oder  auch gerne telefonisch.

Allzeit eine gute und sichere Zeit!

Ihre Ute Schneider 

Intuition – Als wichtigster Begleiter im Ausland unverzichtbar

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Intuition

In einer fremden Umgebung kann man nicht alles sofort einschätzen, was um einen herum passiert. Kultur und Verhalten der Menschen und sogar die Verhältnisse im Straßenverkehr sind anders als in der Heimat. Woran sollst man also am Anfang orientieren? Was ist sicher und wo lauert eine Gefahr? Wer meint es wirklich gut mit einem und bei welcher Person solltest man besser das Weite suchen?

Meine Intuition ist mein wichtigster Begleiter nicht nur aber vor allem bei Aufenthalten im Ausland. Erst sie ermöglicht mir, mich sicher in der Welt zu bewegen und mit Freude zu reisen. Denn der Aufenthalt in einem anderen Land soll ja vor allen Dingen Spass machen. Nicht nur privat, das gilt auch für Geschäftsreisen.

Ich möchte Sie mit diesem Artikel dazu anregen, sich öfter auf Ihre Intuition zu verlassen und zu hören, was sie Ihnen zu sagen hat. Falls Sie das nicht sowieso schon tun. Warum?

In einer fremden Umgebung kann man nicht alles sofort einschätzen

Die Beispiele, in denen „hilfsbereite“ Menschen einen Ausländer zu einer Stadtführung einladen und man sich bald in einem schrecklichen Teppichladen zum Hard core Verkaufsgespräch wiederfindet oder hinter der nächsten Ecke ausgeraubt wird kennen die meisten sichervom Hörensagen.

Es gibt auch die Gegenbeispiele, in denen freundliche Menschen wirklich nur ihre Gastfreundschaft zeigen wollen. Daraus sind in meinem Fall nach Messen im Ausland schon ganz reizende Abende zum Beispiel im Kreise einer marokkanischen oder englischen Familie entstanden. Wenn meine Intuition sagte „Go for it“.

Es ist ganz wichtig, auf seine innere Stimme zu hören. Sie warnt wenn etwas komisch ist und man etwas besser lassen sollte beziehungsweise gibt ein „thumbs up“ wenn etwas in Ordnung ist. Je mehr man dies trainiert, desto feiner wird die Wahrnehmung. Ich habe mittlerweile ein sehr feines Gespür dafür, Dinge schon vorab zu „riechen“ und entsprechend zu handeln.

Hat jeder diese innere Stimme?

Ich behaupte "ja". Bei vielen ist sie nur etwas verschüttet beziehungsweise wurde uns im Laufe unserer schulischen, universitären und sonstigen Ausbildungen förmlich abtrainiert. Bloß keine „Gefühlsduselei“. Wir sollten zu rationalen, denkenden Wesen erzogen werden.

Und doch erlebe ich in letzter Zeit auch im Business Kontext immer öfter, dass mein Gegenüber von einem Gefühl bei einer Sache spricht, dem Gut feeling, hunch, Intuition, Bauchgefühl, Schwingungen, innere Stimme und wie auch immer man es jeweils nennen mag.

Kann man Intuition lernen?

Man muss sie vermutlich gar nicht lernen. Nur vielleicht wieder aus dem Dornröschen-Schlaf erwecken.

Wie macht man das?

Das macht man in dem man ihr bewusst zuhört und sie zu Wort kommen lässt. Egal wie sehr der Geist dazwischen funkt. Das möchte er nämlich. Also das Grummeln im Bauch, die Enge im Hals oder den Druck im Brustkorb ernst nehmen. Genauso wie die Wärme, Entspannung oder wie auch immer sich ein gutes Gefühl bei Dir zeigt. Schieb es nicht einfach weg.

Bis zu dem Tag, an dem mir das Buch „Trust your Vibes“ von Sonia Choquette in die Hände fiel. Das war 2007 und bahnbrechend für mein weiteres Leben. Plötzlich wusste ich, dass es auch andere Menschen gibt, die die Flöhe husten hören - und diese dann auch wirklich husten.

Dass es schon einen Grund haben wird, wenn ich das Gefühl habe heute mal einen anderen Weg zur Arbeit einzuschlagen oder irgendetwas nicht zu tun, wenn alles in mir „Tu’s nicht“ rief. Oder wenn ich bei einer vordergründig netten Person den ganz dringenden Impuls verspürte auf Abstand zu gehen. Da nutzt es auch nichts, wenn das Umfeld sagt: was hast Du denn, der ist doch nett.

Gefühle verifizieren – am Besten schriftlich

Am Anfang hilft es, einfach hinzuhören wenn die innere Stimme sich zu Wort meldet. Am Besten alle Impulse notieren. Unzensiert, das ist ganz wichtig. Denn manche Hinweise stehen vermutlich allem zuwider, was der Geist sagt oder kommen Ihnen völlig aus der Luft gegriffen vor. Macht nix. Aufschreiben und sehen was passiert ist. Muss man ja niemandem zeigen.

Mit kleinen Dingen anfangen. Wenn Sie das Gefühl haben, heute mal einen anderen Weg zur Arbeit nehmen zu sollen, dann tun Sie es. Und dann schauen Sie, was sich daraus entwickelt hat. Haben Sie jemand besonderen getroffen? Haben Sie aufgrund der veränderten Route einen Unfall vermieden in den Sie geraten wären? Manchmal offenbart sich das Ergebnis erst später. Daher aufschreiben um nichts zu vergessen.

Sie können auch ganz bewusst entgegen Ihren inneren Impulse handeln, wenn der Geist ganz laut „Ach Quatsch, stell Dich nicht so an“ sagt. Probieren Sie es aus. Aus eigener Erfahrung weiß ich hinterher, warum ich auf das Gefühl hätte hören sollen.

Mit zunehmender Praxis wird es leichter

Je öfter Sie auf Ihre Impulse hören und sie notieren, desto einfacher wird es im Laufe der Zeit die Eingebungen der eigenen Intuition anzuerkennen und nicht als Quatsch abzutun.

Probieren Sie es aus!

Notieren Sie auch die Momente, in denen Sie ein "ein Feeling" hatteen und dem zuwider gehandelt haben. Was ist dann passiert? Wenn Sie zum Beispiel das Gefühl hatten, jemandem nicht trauen zu können aber dem ersten Impuls zuwider gehandelt haben. Hat sich der erste Impuls am Ende bewahrheitet?

Nichts analysieren müssen

Ja, es gibt in der Literatur einige Werke, die belegen wollen, dass es Intuition gar nicht gibt und es für jedes Bauchgefühl eine Erklärung gibt. Kann sein. In diese Diskussion möchte ich gar nicht einsteigen. Fakt ist, dass es um uns herum mehr Reize gibt als wir rational erfassen und verdauen können. Wir nehmen unser Umfeld nur gefiltert wahr. Intuitive Impulse sind vermutlich ein Mechanismus um uns auf Dinge hinzuweisen, die der bewussten Wahrnehmung entgehen.

Da mir das Thema sehr am Herzen liegt, würde ich mich sehr über Kommentare und Austausch freuen. Welche besonderen Beispiele gibt es in IhremLeben zum Thema Intuition? Oder haben Sie noch gar keinen Zugang und möchten sich mehr mi Ihrer eigenen Wahrnehmung auseinandersetzen? Ich freue mich, von Ihnen zu hören.

Reise-Sicherheitstipps

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Sicherheit ist das A und O!

Vor Abreise ist es wichtig, sich mit den Sicherheitsstandards und Empfehlungen für sicheres Reisen des Ziellandes genau auseinander zu setzen. Erste Anlaufstelle ist die Seite für Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes als auch die aktuelle Reisewarnung. Sie werden  upgedated sobald sich irgendetwas in einem Land ändert.

Safety First!

Reisemdedizinische Empfehlungen

Auf der Seite des Auswärtigen Amts finden Sie Einreisebestimmungen, reisemedizinische Empfehlungen und Bestimmungen des jeweiligen Landes. Speziell zu Impfungen empfiehlt sich auch die Seite des Tropeninstituts Hamburg. Beide Seiten unbedingt regelmäßig checken!!

Natürlich soll man nicht paranoid hinter jeder Ecke Gefahren sehen. Aber als Europäer ist man für Kriminelle in vielen Ländern ein begehrtes Ziel. Ein paar einfache Tipps können so manchen Schaden abwenden:

1. Die Wahl des Hotels ist entscheidend

Je mehr Sterne das Hotel hat, desto besser wird auf die Sicherheit der Gäste geachtet. Sowohl darauf, wer versucht einen unerlaubt zu besuchen als auch auf Sicherheitsmaßnahmen. Mir wurde schon vom Hotelpersonal ein Taxi bestellt, obwohl ich laufen wollte, da es noch dunkel war und man mir vom Laufen abriet. In Algerien begleitete mich ein Hotelangestellter zum Restaurant um die Ecke, in dem ich verabredet war. Selbstverständlich gebietet es der Anstand in solchen Fällen auch ein angemessenes Trinkgeld zu geben.

2. Zimmer oberhalb des ersten und unterhalb des sechsten Stockwerks wählen

Einfach um Einbrechern das Leben schwerer zu machen, die im ersten Stock nur eine Scheibe einschlagen oder ein Fenster aufdrücken müssen. Die Obergrenze erwähne ich, da Feuerleitern meist nur eine begrenzte Höhe haben. In extremen gebieten auch nicht zur Straße gewandt, um kein Opfer einer Autobombe zu werden. Aber, wie gesagt, wir wollen mal nicht paranoid werden.

3. Chipkarte oder Schlüssel bereithalten

Das ermöglicht schnelles Aufschließen der Tür. Wenn man das Gefühl hat, dass einem jemand die Zimmernummer herausfinden möchte, erst nochmal ne Extrarunde drehen. Ich hatte mal das Vergnügen mit einem Betrunkenen, der meine Zimmernummer zum Glück nicht kannte. Daher der Tipp an dieser Stelle.

4. Wertgegenstände im Safe deponieren

In gutem Glauben lässt man so manches in gutem Glauben m Koffer oder in der Laptoptasche liegen. Besser ist es, den Zimmer Safe zu nehmen. Sollte dieser sehr klapprig sein, gibt es möglicherweise einen besseren an der Lobby. Essentielle Dinge wie Kreditkarten und Pässe führe ich immer mit.

5. Unterwegs: Handtaschen schließen, nicht achtlos über Stühle hängen

Das gilt ganz besonders für typische Touristengegenden, wie beispielsweise die Ramblas in Barcelona. Dort und in den umliegenden Cafés ist eine gewisse Paranoia nicht verkehrt, denn die Diebe sind geschickt. Ähnliche Vorsichtsmaßnahmen gelten übrigens auch für Weihnachtsmärkte.

6. Taxis am besten über das Hotel buchen

Mit Taxifahrern kann man die tollsten Stories erleben und es gibt unter ihnen unglaublich nette. Aber leider auch solche mit gefälschten Lizenzen und bösen Hintergedanken. Am besten über das Hotel buchen um zu verhindern, dass man in einer dunklen Ecke ausgeraubt wird. Kenntnisse der Route und des ungefähren Fahrpreises schaden auf keinen Fall. Meine Erfahrung diesbezüglich stammt aus Hamburg. In großen Städten empfiehlt es sich, das Fenster geschlossen zu halten. Es kommt vor, dass jemand versucht hereinzugreifen und Taschen schnappen oder Ketten abreißen.

7. Cook it peel it, leave it

Hände vor dem Essen immer waschen - übrigens auch in Deutschland zu empfehlen - oder desinfizieren. Bei Nahrungsmitteln gilt: kochen, schälen oder vergessen. Auf Eiswürfel im Getränk lieber verzichten, da es meist aus der Leitung kommt. Speiseeis ist nicht immer fachgerecht gekühlt worden und damit gerne Quelle von Salmonellen. Believe me, eine Salmonellenvergiftung will niemand.

8. Wichtige Papiere kopieren

Visa, Impfausweis etc. kopieren und an eigene Emailadresse schicken. Sollten die Unterlagen abhandenkommen, kann man sich zumindest mit den Kopien an die jeweilige deutsche Botschaft wenden.

Fazit

Reisen soll leicht sein. Auch Geschäftsreisen. Der Beitrag soll Sie nicht dazu auffordern, hinter jedem Busch eine Bedrohung zu vermuten. Nur ein bisschen sensibilisieren. Mein Motto diesbezüglich lautet: wenn es sich komisch anfühlt, ist es das meist auch. Hören Sie auf Ihre Intuition.

Sie haben eigene Tipps und Stories rund ums Thema Sicherheit? Ich freue mich, diese zu hören!! Schreiben Sie mir! 

Sie wollen Ihre Fürsorgepflicht im Unternehmen wahrnehmen und Ihre Mitarbeiter gut auf mögliche Sicherheitsrisiken vorbereiten? Dann sind Sie hier richtig! Ich erstelle Ihnen gerne ein Angebot für eine maßgeschneiderte Inhouse-Schulung. Hier geht's zur ​Anfrage. ​​​

Allzeit eine gute und sichere Reise!


Ihre Ute Schneider