Warum getrennt Reisen Beziehungen rettet

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Dieser Tage hörte ich eine traurige Geschichte: sie will ihm eine Freude machen und überrascht ihn mit einer Reise. Alles gebucht und ready for Take-off. Und er? Er weigerte sich zu fliegen. Nicht aus Flugangst, sondern aus Angst vor einem arabischen Land.
Sie sind dann beide nicht geflogen.Könnte man jetzt sagen, hätte sie ihn mal gefragt. Vielleicht hat sie ihn aber auch ganz anders eingeschätzt und mit seiner Reaktion überhaupt gar nicht gerechnet.

 

BRECHEN WIR ES HERUNTER

– Ihre Überraschung wurde abgelehnt, dadurch fühlt sie sich vermutlich abgelehnt
– Sie stellt fest, dass ihr Freund ein Angsthase ist
– Sie hat Geld versenkt
– Sie kann sich ihren Traum von der Reise nun nicht erfüllen
– Sie ärgert sich über sich selbst
– Sie fühlt sich in ihren Wünschen von ihm nicht wahrgenommen
– Sie steckt ihre Wünsche zurück
– Vermutlich sitzen beide zu Hause mit mieser Stimmung

 

FRAGE

Was denkst du, wieviele Steinchen sind das im Trennungsmosaik? Bis sich so viel akkumuliert hat, das einem der beiden wegen einer Klinigkeit der kragen platzt und ihnen die komplette Beziehung um die Ohren fliegt?

 

WARUM ICH DAS SO HART FORMULIERE?

Weil ich jetzt in einem Alter bin, wo sich die ersten scheiden lassen. Und immer sind es ähnliche Gründe:

– Ich fühle mich in meinen Wünschen nicht wahrgenommen
– Meine Bedürfnisse kommen zu kurz
– Ich will wieder Spaß
– Unsere Beziehung ist nur noch Routine
– Ich habe mich in jemanden verliebt der/ die mich wahrnimmt
– Irgendwie ist die Luft raus
– Wir haben uns auseinandergelebt

Und viele mehr. Du hast sie vermutlich auch schon alle gehört. Meine Mission ist es, das zu verhindern. Nicht als Paar-Coach, sondern als „Dream-Enabler“.

 

WAS ES BRAUCHT

Eine Beziehung braucht Liebe und so viele Gemeinsamkeiten, dass man gerne zusammen ist. Sie braucht aber genauso die Freiheit, dass sich jeder entfalten kann. Und wenn das bedeutet, dass man zwei Schlafzimmer hat, weil der Partner schnarcht oder dass man ab und zu getrennt verreist, dann ist das halt so. Denn was heißt „auseinandergelebt“? Dass man endlich sein Ding machen will, dass so gänzlich gegensätzlich ist zu dem was der Partner will: Strand/ Berge – Rucksacktour/ Cluburlaub.

Wenn ich so etwas sage, ernte ich oft harsche Kritik. „Was ist das denn für eine Beziehung, wenn man getrennt reist?“ Eine tolle! Denn der Konflikt Strand oder Meer wird in den Urlaub und die Beziehung mitgenommen. Man macht zwar einen „Kompromiss“ – diesmal Meer nächstes Mal Berge und jedes Mal ist einer nicht auf seine Kosten gekommen. Die unterdrückte Unzufriedenheit derartiger Episoden akkumuliert sich. Steinchen für Steinchen. Bis das Maß voll ist undeiner  „ich mag nicht mehr“ sagt.

 

AM ENDE DES TAGES SIND ES NUR KONVENTIONEN

Sie will nach Asien, er hasst das Schwüle. Er will Segeln, sie möchte auf keinen Fall mit fremden Menschen mehr als einen halben Tag auf einem Boot verbringen. Wenn jeder seinen Wünschen folgt sind alle glücklich und können hinterher ihre Erlebnisse austauschen.

Was denkst du, schadet das der Beziehung oder ist das eine Bereicherung?

Es sind ja am Ende des Tages nur die Konventionen im unserem Kopf: Man kann doch nicht…, was sollen denn die Nachbarn denken…, wie sieht das denn aus…..

 

ACH JA….

Ach ja, da war noch das Argument mit der Treue. Was, wenn einer im Urlaub fremdgeht?
Mal andersrum gefragt: Was, wenn keiner fremdgeht und ihr einander einfach vertraut? Eifersucht sind ja meist nur konstruierte Horrorszenarien im Kopf. OK, ich habe leicht reden. Mir war Eifersucht immer viel zu anstrengend. Daher habe ich’s gleich gelassen.

 

HIER DIE PREISFRAGE

Was passiert, wenn du den Traumtrip nicht machst, weil dein Partner nicht mitwill. Aus welchen Gründen auch immer. Wann wirst Du es ihm vorhalten? Oder wirst du es ihm nicht vorhalten, sondern einfach irgendwann feststellen, dass du doch noch mehr willst vom Leben und er in der Gleichung nun nicht mehr vorkommt? Das wäre eine Möglichkeit.

 

ODER

Du machst die Reise einfach alleine. Mit gutem Gewissen und Freude und Spaß. Wenn Du jetzt sagst, dass du dich nicht traust dann habe ich etwas für dich:

Hier ist der Link zum Online Kurs https://uteschneider.international/endlich-mach-ich-meine-traumreise/.

In diesem Kurs erfährst du alles, was du für einen gelungenen Trip alleine brauchst. In der zugehörigen FB Gruppe gibt es Raum für Austausch zu deinen Träumen oder deinen Ängsten. Mit denen bist du nämlich nicht alleine. Natürlich gibts ich auch im Einzelcoaching. Wie du magst.

 

WORAUF WARTEST DU?

 

DO THAT TRIP! SAVE YOUR RELATIONSHIP!

Was ich schon immer mal zu METOO, Reisen und dem Verlassen der Komfortzone sagen wollte

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Kennst Du sie auch, diese #METOO Kampagne und fühlst aber etwas anderes? Schon Verständnis für alle Frauen, denen ein Übergriff passiert ist, willst Dich aber dennoch nicht einschränken lassen? Hast die Nase voll von Warnschildern und all den Dingen, die Du „lieber nicht tun sollst“ – weil sie zu gefährlich sind? Die Reise nach Afrika oder der Umzug nach London?

Wir Frauen werden dann die Welt verändern, wenn wir sie mit anderen Augen sehen. Wenn wir uns nicht mehr ducken und klein beigeben, sondern mutig in die Welt ziehen, die Chefetagen erobern und nicht nur lieb zu Hause sitzen.

 

Mein Mindflow – heute mal ungefiltert

Wäre es nicht viel zu schade, wenn Du als Frau so viel nicht erlebst, weil es angeblich zu gefährlich ist? Was ist mit all den Orten, Plätzen, Stränden, die Du gern sehen möchtest. All die Reisen, die Du machen willst. All die Erinnerungen die Du erschaffen willst. Geht das wirklich immer nur mit einem Partner, mit einem „starken“ Mann an Deiner Seite? Ich sage NEIN!

Frauen lassen sich in eine schwache Ecke drängen und prangern dann hinterher das Verhalten der Männer an. Das muss aufhören! Beides: sowohl die Übergriffe der Männer gegenüber Frauen, als auch das Nichtreagieren der Frauen aus Angst vor Konsequenzen. Ich hatte neulich ein Gespräch mit einem sehr herablassenden Consultant. Ich war etwas aufgebracht. Er nannte mich „kriegerisch“. Einem Mann würde man so etwas nicht sagen. Bei einem Mann würde man auch die Kompetenz nicht so in Frage stellen, wie er das tat. Aber das nur am Rande.

Sofortiges Handeln erwünscht

Wir Frauen müssen uns sofort in dem Moment wehren, in dem uns etwas Blödes widerfährt und nicht erst schweigen und dann nach Jahren rumheulen. Es geht um „Empowerment“. Darum, unser Leben in die Hand zu nehmen. Mit allen Konsequenzen. Und laut STOPP!!! zu rufen. Verbal, körperlich und auch mental. Schluss mit Selbstverteidigungs-Bullshit „ich klemme mir einen Schlüssel zwischen die Finger“. Macht das ordentlich und mit Verstand! Es braucht nicht viel um sich sicher in der Welt zu bewegen.

Hinterher zu jammern, was man alles im Leben gewollt hätte aber „nicht durfte“ ist dröge und belastet nur andere. Mach es, oder lass es, aber sabbel nicht nur. Ich kann das „ich würde ja so gerne aber ich bin nicht so mutig/ habe kein Geld/ keine Zeit etc.“ nicht mehr hören. Raus aus der Komfortzone! Whatever it takes. Mit allen Konsequenzen. Tu es, verdammt nochmal! Es wird nicht leichter, wenn Du nur drüber redest.

Wenn Du Unterstützung brauchst, such Dir Hilfe

Als ich nach dem Abitur für eine Stiftung in England arbeitete – wir reden von 1993 – war da der Wunsch, in die Welt zu gehen und eine Weile dort zu bleiben. Also schnappte ich mir das Buch „Jobben weltweit“ – es gab noch kein Internet – und schrieb Bewerbungen, denen mein Englischlehrer den letzten Schliff gab.

Dann kaufte ich internationale Rückscheine bei der Post – gibt’s sowas heute noch? – und schickte die Bewerbungen los. Ein paar der Adressen rief ich auch an. Zum Beispiel einen englischen Erdbeerfarmer, der es total lustig fand, dass ich anrief. Er meinte nur, dass ich einfach vorbeikommen soll.

Am Schluss fand ich dann eine superpassende Volunteerstelle in der Nähe von London, wo ich mit körperlich Behinderten arbeitete. Die Leute dort waren sehr gut drauf und ich habe mich von Anfang an sehr wohlgefühlt. Durch regelmäßiges Scrabble-Spielen konnte ich mein Englisch ziemlich schnell verbessern.

Hatte ich Angst und Respekt davor?

You bet! Aber ich habe es gemacht. Und danach immer wieder. Getreu dem Motto: Feel the fear and do it anyway.

Gab es Situationen, die schwierig waren oder in denen ich Angst hatte? Auch die gab es. Aber die gab es auch im Businessumfeld, wo sich jemand im Ton oder in der körperlichen Distanz vergriff. Es wird Zeit, dass wir Frauen die Welt erobern und uns nicht mehr kleinmachen lassen. Wir müssen ganz laut Stellung beziehen und uns vor allen Dingen gegenseitig dabei unterstützen. Zurzeit arbeiten Frauen noch nicht zusammen, sondern sind im Konkurrenzkampf zueinander. Das finde ich sehr bedauerlich.

Umgang mit männlichen Übergriffen

Keine Frau ist alleine. Auch wenn das jede denkt und sich manchmal sogar für ihre Erlebnisse schämt. Und glaube mir, es gibt vermutlich keine Frau, die nicht mal in irgendeiner ausgesprochen unangenehmen Situation war.

Stellung für Dich selbst zu beziehen ist wie tägliches Muskeltraining: Es wird mit zunehmender Übung immer leichter. Und auch Kampfsport lebt nicht von ausgefeilten Bruce-Lee Techniken, sondern vom wiederholten Üben der Basics, von schnellen Reaktionen und guten Reflexen. Damit löst Du schon 80% aller Probleme. Noch ein bisschen energetisches Feingefühl – es gibt sehr effektive Techniken – und verbale Schlagfertigkeit und die Welt steht Dir offen. Das tut sie sowieso, aber sie steht Dir noch leichter offen.

Let’s make #METOO history

Abfällige frauenfeindliche Bemerkungen, Männer die die Distanz nicht wahren können, einem in die Bluse oder in den Schritt fassen – die Geschichten wiederholen sich – müssen endlich der Geschichte angehören. Ich sage: NOT YOU – Let’s make #METOO history! Ich höre in diesem Zusammenhang oft „Du bist halt so tough“ und kann das als faule Ausrede nicht mehr hören. Denn die verschiedenen Techniken kann jeder lernen und leicht anwenden. Man muss es nur wollen. Denn auch ich bin von Natur aus eher ein zurückhaltender und sensibler Mensch.

Das Verlassen der Komfortzone

Mit „Alleine reisen“ assoziieren viele Einsamkeit. Aber das Gegenteil ist der Fall: Alleine Reisen bietet eine tolle Möglichkeit, mit sich selbst in Kontakt zu kommen und auch auf andere Menschen zuzugehen. Das ist im Grunde ganz einfach und bedarf nur ein bisschen Interesse an anderen (siehe mein letzter Instagram Post).

Wir alle haben Bereiche, die an unserer Komfortzone rütteln. Der eine kann niemanden ansprechen oder auf einem AB eine Nachricht hinterlassen, der nächste kann nicht alleine sein oder in die Welt fliegen, wieder jemand traut sich nicht aus seinem Heimatort weg, aus Angst die Freunde zu sehr zu vermissen. Mich selbst kostet es große Überwindung mit Videos rauszugehen. Aber beim ganzen Rest kann ich Dich dafür super unterstützen.

Das habe ich schon mehrfach getan. Mein Mitbewohner in Spanien, nachdem er nach Zürich gezogen war, schrieb: Du bist das Beste, was mir in meinem Leben passiert ist. Ihm hatte ich Mut für diesen großen Schritt gegeben und geholfen, das ganze vorzubereiten. Mit einer Freundin habe ich im dicksten Schneesturm ihren Umzug nach St Gallen gemeistert. Sie war nervlich nicht in der Lage den Sprinter zu fahren, ich habe das dann gemacht. Sie bekam Bachblüten eingeflößt und musste die Lieder im Radio mitsingen, damit sie nicht über ihre Angst nachdenken konnte. Und singen ist jetzt nicht ihre Stärke… Manchmal muss man hart gegen sich selbst sein.

Du kannst doch nicht …

Ein Freund in Bristol sagte, als ich ihm von meinen Umzugsplänen erzählte „Du kannst doch nicht jedes Mal das Land wechseln, wenn Du den Job wechselst“ als ich einfach so von Bristol nach Barcelona umzog. Ja, warum denn nicht? Er selbst zog dann übrigens wegen einer Frau nach Südafrika.

Einem Bekannten sagte ich mal, dass ich eines Tages CEO einer Company sein werde. Er fand die Idee total absurd. Ich brach den Kontakt zu ihm ab. Wieder jemand belächelte mich, dass ich „mit meinem Studium“ internationales Projektmanagement machen wolle. Irgendwann, als ich gerade für große Solarprojekte um die halbe Welt flog, fand ich den Zettel mit dem Wort „Internationales Projekt Management“ in einem Buch. Den hatte ich schon total vergessen gehabt.

Schluss mit kleinklein!

Es muss Schluss damit sein, uns von aburteilenden Männern – es gibt zum Glück auch viele großartige Männer – kleinhalten zu lassen. Oder von neidischen Frauen, die einem den Erfolg nicht gönnen. Auch wenn sie ganz laut „oh wie toll“ bekunden. Schluss damit!

Was ich noch mitgeben will: es gibt fast keine Herausforderung, die man nicht meistern kann. Irgendwas geht immer und man findet kreative Lösungen in misslichen Lagen. Oder jemanden, der einem die Hand reicht. Dafür muss man nur offen sein. Insofern wird alles gut. Oder, wie ein Kletterpartner zu sagen pflegte: „What’s the worst that can happen? A slow and painful death“.

Die Sache mit dem Sicherheitstraining

99% der Leute, die sagten: wozu braucht man ein Sicherheitstraining? Was soll denn im Ausland passieren? Haben mir im nächsten Satz mindestens ein Beispiel gegeben, wo ihnen oder jemand anderem etwas im Ausland passiert ist. „In Südafrika wurden wir am ersten Tag vor dem Hotel ausgeraubt. Die Reise war gelaufen und meine Frau will da nie mehr hin“/ „Es wurde in mein Hotelzimmer eingebrochen“ – Ich: Sie waren vermutlich im ersten Stock. „Woher wissen Sie das“ / „Der afrikanische Lieferant hat doch Zertifikate geschickt, das ging nicht gut aus“ Ich: die waren vermutlich selbst gedruckt. Haben Sie einen Backgroundcheck gemacht? „Äh nee. Wir wussten nicht, dass es so etwas gibt“ und viele weitere Beispiele.

Hätte Ihnen mein Training geholfen? „Ähh, jaa, jetzt wo Sie das sagen……“.

Meine Mission in diesem Leben

Ja, ich habe eine Mission.

Diese ist, begreiflich zu machen, dass gute Vorbereitung weder schwer noch panikauslösend ist. Diesen Bullshit höre ich auch manchmal. Das ist völliger Quatsch. Sondern sie führt dazu, dass Du mit Sinn und Verstand und ganz wach in die Welt gehst. Ich weiß wovon ich rede und dass der Preis, den man ohne solch ein Training zahlt, noch viel höher ist. Beispiele von Personen, bei denen ohne Vorbereitung und genug Erfahrung einiges schiefgelaufen ist, kenne ich genug. Erst heute war in der Zeitung die Meldung eines Todesfalles durch Gelbfieber. Bedauerlich.

 

Un‘ nu?

Wenn Du jetzt auf den Geschmack gekommen bist, Dein Leben endlich in die Hand zu nehmen und aus Deiner Reiselust tolle reale Erlebnisse zu generieren – die Welt ist ein spannender Ort! – dann sei dabei vom 17.09. – 21.09.2018 in Marrakesch zum Seminar „Jetzt entdecke ich die Welt“ Reisesicherheit für Frauen. Es wird eine kleine feine Gruppe mit 5 handverlesenen Frauen, viel Spaß und ganz viel Info und Praxis.

In diesem Sinne, allzeit eine gute und sichere Zeit.

Wir sehen uns in Marrakesch

Deine Ute