Fünf Dinge, an die Sie vor jeder internationalen Geschäftsreise denken sollten

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Sind Sie ein Vielreisender und internationale Geschäftsreisen für Sie so normal wie Zähneputzen? Dann ist es umso wichtiger, eine Checkliste zu haben.  

Zunehmende Routine führt zu Fehlern 

Zunehmende Routine führt dazu, dass man sich über gewisse Dinge keine Gedanken mehr macht. Ganz normal. Beim Autofahren denkt man ja auch nicht mehr über jeden Handgriff nach, so wie in den ersten Fahrstunden. Das kann zu Nachlässigkeit führen. Daher hier die 5 Dinge, die Sie immer checken sollten. 

1. Gültigkeitsdauer Ihres Passes 

Ja klar ist der noch gültig, werden jetzt die meisten sagen. Aber checken Sie mal. Mir wäre das fast mal vor einer Geschäftsreise passiert. Zum Glück kam der neue Pass ganz schnell. Welche Mindest-Gültigkeitsdauer verlangt das Land, in das Sie einreisen wollen. Reicht Ihre noch? Oder ist der Pass sowieso schon gänzlich abgelaufen, da Sie nicht darauf geachtet haben? 

2. Impfstatus 

Haben Sie alle notwendigen Impfungen oder benötigen Sie eine Auffrischung? Manchmal muss man vorher den Titer bestimmen, um sicher zu gehen, dass Sie noch Impfschutz haben. Manche Impfungen müssen nach ein paar Jahren erneuert werden. Das können Sie bei Ihrem Hausarzt machen. Impfschutz sollten Sie nicht auf die leichte Schulter nehmen. In manchen Ländern benötigt man eine Gelbfieberimpfung. Die sollte man dann auch haben, wenn man aus einem Risikoland einreist. Entweder wird dann die Einreise verweigert oder die Impfung am Flughafen vorgenommen. das gilt es zu vermeiden. Für den Nachweis  unbedingt auch den Impfpass mitnehmen. Für Info zu notwendigen Impfungen weltweit empfiehlt sich die Seite des Tropeninstituts. Da einige Impfungen gewisse Vorlaufzeiten haben, unbedingt frühzeitig darum kümmern. 

3. Sicherheitslage im Land 

In vielen Ländern der Welt ändert sich die Sicherheitslage von einem Tag auf den anderen. Gründe sind politische Unruhen, Demonstrationen, Putsche, Terroranschläge oder Naturkatastrophen. Um sich vorab ein Bild der Situation zu machen, sollten Sie unbedingt kurz vor der Reise die Seite des Auswärtigen Amtes checken. Hier finden Sie die neusten Reise- und Sicherheitshinweise. Über das Auswärtige Amt können Sie sich auch registrieren. Haben Sie die wichtigsten Adressen für Notfälle griffbereit - Botschaft, Polizei, Klinik. 

4. Erste Hilfe Kit und Medikamente

Die wenigsten Geschäftsreisenden führen ein Erste Hilfe Kit oder Medikamente mit sich. Beim Reisen mit Bordkoffer will man schließlich das Gepäck auf ein Minimum reduzieren. Gerade in tropischen Ländern, in denen sich auch kleinste Wunden schnell entzünden, sollten Sie unbedingt Desinfektionsspray und Pflaster mit sich führen, etwas gegen Durchfall, Fieber und Elektrolytverlust. An manchen orten macht auch ein Breitbandantibiotikum Sinn. Denn nicht immer ist man schnell in einer Klinik. Je nachdem können sogar eigene Spritzen und Kanülen Sinn machen. Wenn Sie an Orte reisen, in denen noch Mehrwegspritzen in den Kliniken verwendet werden. Lassen Sie sich am Besten in Ihrer Apotheke beraten. 

5. Kopien aller Dokumente 

Die wenigsten Geschäftsreisenden machen das vermutlich. Wie schnell ist eine Reise- oder Laptoptasche gestohlen. Wenn darin Ihre Papiere stecken ist das ungünstig. Falls Ihre Papiere abhanden kommen ist es gut, Kopien mit sich zu führen. Diese sollten Sie zur Sicherheit auch noch an Ihre Mailadresse senden. So haben Sie im Notfall Zugriff darauf. Das macht es leichter, wenn Sie bei der ortsansässigen deutschen Botschaft alles weitere regeln müssen. 

Hier geht's zur Checkliste 

Das waren nur fünf einer ganzen Reihe von Dingen, an die Sie denken sollten. Die wichtigsten Punkte habe ich in einer Checkliste zusammengestellt. Einfach auf den Button klicken und downloaden. So haben Sie alles im Blick und sind auf der sicheren Seite.  

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Ich wünsche Ihnen eine gute und sichere Reise, Ihre Ute Schneider 

Sicherheitsmythos – „Mir passiert nichts, ich fliege unter dem Radar“

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Kriminelle, die es auf die High Net Worths dieser Welt oder Mitarbeiter großer Konzerne abgesehen haben, machen sich das Internet natürlich auch zunutze. Über fast jeden Menschen findet man hier irgendwelche Informationen. 

Die meisten Opfer schweigen 

Ich schreibe darüber, da die meisten Opfer die Vorfälle im Stillen regeln und nichts davon nach außen dringt. Meist aus Scham und natürlich auch, um keine Nachahmer auf den Plan zu rufen.

Gleiches gilt für Entführungen der Mitarbeiter großer Unternehmen im Ausland. Das ist mittlerweile ein eigener Wirtschaftszweig, auch wenn die Vorfälle aus verständlichen Gründen nicht an die große Glocke gehängt werden. Zu glauben, dass man unter dem Radar fliegt, ist also ein Sicherheitsmythos. 

So erscheint es in der öffentlichen Wahrnehmung, als seien das Einzelfälle. Ich möchte zur Sensibilisierung beitragen. 

Trickreiche Infobeschaffung

Auch wenn Sie selbst nichts posten, wird sich irgendwas im Netz über Sie finden lassen: Die Teilnahme an einer hochrangigen Veranstaltung, eine Spende an den lokalen Golfclub,  eine Preisverleihung Ihres Unternehmens oder der Name eigenstickt am Hemdkragen. Et voilà, die Kriminellen haben eine erste Spur.
Die weitere Infobeschaffung kann dann sogar über den engsten Familienkreis laufen. 

Wenn Sie zum Beispiel Kinder im Teenageralter haben, sollten Sie mit ihnen ein Gespräch über Sicherheit im Internet führen.
Die meisten Teenager sind ziemlich arglos im Netz. Jeder wird zum Freund erkoren und mit einem gefälschten Profil kann man sich ganz leicht selbst als Teenager ausgeben.

Wenn man dann über die „eigenen Eltern“ ein bisschen meckert, erfährt man von den Kindern vermutlich ziemlich viel. Ist dann eine Beziehung aufgebaut – wir mögen Menschen, die so sind wie wir  – ist der Schritt zum Vertrauen nicht weit. Die Tür ist weit offen. Ein paar geschickt getarnte „harmlose“ Fragen und derjenige hat alles, was er braucht. 

Alles ist Information

Alles ist Information. Wo Sie wohnen, wohin Sie reisen, wo Sie einkaufen, die neuste Anschaffung einer Kelly Bag etc. Das hat mehr Aussagekraft, als Sie ahnen.

Geschulte Täter wissen Informationen genau zu analysieren. Um bei dem Beispiel mit der Golfclub Spende zu bleiben: in dem Fall muss man nur den Jahresbeitrag googeln um zu wissen, ob Sie ein lohnenswertes Opfer darstellen oder nicht. So einfach. 

Was ist zu tun? 

Wie immer im Leben gibt es keine Standardlösung. Wie und für welche zwecke Kriminelle Informationen nutzen, wissen Sie im Vorfeld nicht. Geplante Entführung oder Erpressung – berühmtestes Beispiel wohl Susanne Klatten, die auch unter dem Radar flog – der Phantasie sind keine Grenzen  gesetzt.

Ein paar grundsätzliche Dinge sollten Sie beachten: 

1. Keine privaten Details aus Ihrem direkten Umfeld posten. Schon gar keine Fotos Ihrer Kinder.

2. Mit Ihren Kindern über mögliche Gefahren sprechen. Niemand muss wissen, in welchem Reitstall das Pferd Ihrer Tochter steht und welches die bevorzugte Ausreitstrecke ist.

3. Backgroundcheck von Mitarbeitern und Menschen im näheren Umfeld. Regelmäßig – Lebensumstände ändern sich.

4. Innerhalb der Familie stets Aufenthaltsorte und Zeiten kommunizieren. Auch wenn pubertierende Kinder das vermutlich „ziemlich ätzend“ finden werden.

5. Terminänderungen stets sofort kommunizieren und Handy Akku immer aufladen.

Keine Paranoia! 

Natürlich bringt Paranoia niemanden weiter. Nicht hinter jeder Ecke lauert ein Krimineller. Allerdings reicht schon ein einziger, um Ihnen zumindest den Tag zu versauen. Oft bleibt eine lebenslange Traumatisierung. Manchmal überleben die Opfer den Vorfall auch nicht. Das sollten Sie niemals vergessen.

Wie immer gilt: achten Sie auf Ihr Gefühl. Wenn Ihnen irgendjemand komisch vorkommt, nehmen Sie Abstand oder prüfen Sie die Angaben. Googeln Sie sich mal unter dem Sicherheitsaspekt selbst. Was finden Sie über sich heraus? Wie und wofür könnten Sie die Daten nutzen?

Wenn Sie weitere Info wünschen, tragen Sie sich hier in meinen Verteiler ein und erhalten gratis eine Checkliste zur Vorbereitung auf internationale Geschäftsreisen. 

Wenn Ihnen der Artikel gefallen hat, freue ich mich, wenn Sie ihn teilen. Ich wünsche Ihnen allzeit eine gute und sichere Zeit,

Ihre Ute Schneider 

Business Women reisen sicher

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Die #METOO Kampagne hat die Wahrnehmung für Übergriffe in der Business Welt - dazu zähle ich auch Hollywood - endlich etwas mehr in den Fokus gerückt. Das ist gut, denn bisher war das ein Tabuthema.  Noch besser ist jedoch, wenn Frauen wieder lernen, sich frühzeitig vor Übergriffen zu schützen.  

Wissen um möglich Gefahren ist essentiell

Wissen um möglich Gefahren ist ebenfalls essentiellEnter your text here...

Ich bin oft erschüttert, wenn Unternehmen sagen: „Wir brauchen kein Sicherheitstraining, danach hat noch nie jemand gefragt“. Natürlich fragt danach niemand, denn man will ja meist auslandserfahren und bestens vorbereitet wirken. Dabei hatte der Großteil der International Tätigen noch nie ein solches Training gehabt. Woher sollen Sie also wissen, worauf Sie in einer fremden Umgebung achten müssen? An den Universitäten wird das jedenfalls nicht gelehrt. Daher: nicht fragen, sondern anbieten!

Nur wenn Sie um mögliche Gefahren wissen, können Sie rechtzeitig reagieren.  Welche Gefahren lauern in Taxis, Hotels, auf der Strasse – sowohl generell als auch länderspezifisch. Damit Sie in brenzligen Situationen handlungsfähig bleiben. Um all diese Dinge geht es in meinen  Trainings. 

Sicherheit beginnt im Kopf

Sicherheit beginnt im Kopf

Oft sabotieren Frauen die eigene Sicherheit durch ihre Denkmuster. Was meine ich damit: Frauen geraten viel zu oft in die „Liebmädchen-Falle“, wenn es darum geht, ihr Terrain zu verteidigen. In Gefahren-Situationen kann der Gedanke „was soll der denn von mir denken?“ fatale Folgen haben. Es  gibt viele Geschichten von Frauen, die in brenzlige Situationen gerieten und dann  „nicht unhöflich sein wollten“. In 100% der Fälle hatten sie entgegen ihrem Gefühl gehandelt und waren Opfer ihrer eigenen Liebmädchen-Glaubenssätze geworden.

Neulich las ich das  Interview eines Selbstverteidigungstrainers, der über die Wahrnehmung der Frauen sprach. Sie hatten Bedenken, dem Angreifer wehzutun. Wow! Das  ist ja irgendwie Sinn und Zweck der Übung. Das zeigt ganz klar: Sicherheit beginnt im Kopf.


Frühzeitig Grenzen setzen


Frühzeitig Grenzen setzen

Die gute Nachricht: Diese Glaubenssätze können Sie auch wieder loswerden. Lernen Sie frühzeitig Grenzen zu setzen. Das bedeutet im internationalen Business Kontext unter anderem aus einem Taxi wieder auszusteigen, wenn der Fahrer Ihnen komisch vorkommt. Oder nicht in einen Fahrstuhl einzusteigen, wenn sich darin eine merkwürdig anmutende Person aufhält. Frage: auf einer Skala von 1 bis 10, wie leicht  fällt es Ihnen, im Zug den Platz zu wechseln, wenn sich eine Person neben Sie setzt, die Ihnen überhaupt nicht behagt? Lassen Sie es mich wissen.

Es müssen nicht immer nur Begegnungen mit Fremden sein. Gleiches gilt, wenn Sie auf Messen  nicht mit einer Horde betrunkener Manager in die nächste Bar ziehen wollen. Sowas passiert ja schon mal. Auch wenn so oft gepredigt wird, dass man „die besten Geschäfte an der Bar macht“. Zu vorgerückter Stunde macht man da als Frau meist einfach nur negative Erfahrungen.

Lernen Sie wieder, unbequem zu sein!

Lernen Sie wieder, unbequem zu sein!

Natürlich werden Sie mit dieser Haltung für den einen oder anderen unbequem. Da hören Sie Sätze wie: „Was Du schon wieder hast“, „Du musst die Menschen nehmen wie sie sind“. „Sei doch nicht immer so“. All das sind Kleinmach-Sätze. Ich empfehle, diese zu ignorieren und trotzdem auf das eigene Gefühl zu hören. Egal wo. Lernen Sie, wieder „unbequem“ zu sein.

Ein Beispiel aus der Praxis 

Ein Beispiel

Da sich derartige Übergriffe oft subtil abspielen hier ein Beispiel. In einem Kongress war es „in“ sich zur Begrüßung zu drücken. Charlotte, eine Teilnehmerin, umarmte grundsätzlich nur Menschen, die ihr  wirklich nahe sind. Als sie  das bei der Begrüßung zum Ausdruck brachte, sagte ein Teilnehmer völlig ernst  „Du musst“ Charlotte “Warum?“ Er  „weil ich das sage!“. Woraufhin sie  erwiderte „Sagst Du das auch, wenn eine Frau nicht mit Dir schlafen will?“. „Na das ist ja wohl etwas völlig anderes“. „Aha, ist es das?". Sie bestimmen Ihre Grenzen, niemand sonst! Immerhin geht es um Ihre  eigene Unversehrtheit. 

Das Gespür für die eigene Intuition 

Das Gespür für die eigene Intuition wiedererlangen

Unsere Intuition ist ein sehr guter Berater. Wenn sich etwas nicht gut anfühlt, ist es das auch nicht. Sie zeigt uns frühzeitig in den verschiedensten Formen an, dass  etwas nicht stimmt. Nur haben wir sie zu oft mundtot gemacht.

Die gute Nachricht: Mittlerweile haben sogar militärisch und polizeilich ausgebildete Sicherheitsberater den Stellenwert der eigenen Intuition für die Sicherheit erkannt und wieder salonfähig gemacht. 

Dafür möchte ich Sie wieder sensibilisieren

Dafür möchte ich Sie wieder sensibilisieren

Für eine Intuition ohne Rechtfertigung und mit Wertschätzung der eigenen Wahrnehmung möchte ich Sie wieder sensibilisieren. Sie haben  das Gefühl und Punkt. Es bedarf keiner Rechtfertigung. Das Gefühl hat immer eine Ursache, da gibt es nichts zu erklären. Wir erkennen diese nicht auf den ersten Blick rational und genau dafür ist das Gefühl da. Mögliche Gefahren frühzeitig zu erspüren und sofort zu handeln. 

Denn wir müssen wieder lernen frühzeitig Grenzen zu setzen. Körperlich wie verbal. Damit sich #METOO Kampagnen in der Zukunft nicht wiederholen!

Wenn Sie jetzt sagen „ui, ja, das habe ich ein bisschen vernachlässigt“ und  sich dabei ertappen, ab und zu in die „Liebmädchenfalle“ zu geraten, dann heiße ich Sie herzlich in meinem Webinar Reise-Sicherheits-Training für Frauen.  willkommen. Es richtet sich vor allem an Frauen im internationalen Business, da sie mit vielen unbekannten Situationen konfrontiert werden. Das Wissen und die Techniken sind natürlich auf viele Situationen im Alltag übertragbar. 

Weitere Info und Anmeldung zum Webinar finden Sie hier.

Bleiben Sie sich selbst treu und haben Sie allzeit eine gute und sichere Zeit,

Ihre Ute Schneider


Weitere Info und Anmeldung zum Webinar unter Link
Ich freue mich auf Sie. Lassen Sie uns die Welt sicherer machen.
In diesem Sinne
Bleiben Sie sich selbst treu und haben Sie allzeit eine gute und sichere Zeit,
Ute Schneider

Be aware – mein Sicherheitstipp Nummer eins

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Be aware! Neulich wurde ich gefragt, was so mein Nummer eins Sicherheitstipp ist. Darauf gibt es eine klare Antwort: be aware!– sei aufmerksam! Achte darauf, was sich um Dich herum abspielt. 

Neulich wurde ich gefragt, was so mein Nummer eins Sicherheitstipp ist. Darauf gibt es eine klare Antwort: be aware – sei aufmerksam!

Be aware

Es gibt Studien unter Gefängnisinsassen, denen man Fotos von Passanten zeigte. Welche würden sie als mögliches Opfer auswählen? Die Antworten waren so klar wie einheitlich: die Unaufmerksamen. Denn Täter sind faul. Sie wollen keine unnötige Arbeit mit den Opfern. Das Phänomen kann man sehr gut auf den Videos zur Sicherheitslage in Brasilien beobachten.

Die Medien hatten ja zur WM ausgiebig die Sicherheitslage vor Ort porträtiert. Überfallen wurden vor allem - aber nicht nur - diejenigen, die gerade mit dem Handy telefonierten, durch ein Gespräch oder sonstiges abgelenkt waren. Bis sie wussten was passiert, war der Angreifer schon auf und davon. 

Es gibt Studien unter Gefängnisinsassen, denen man Fotos von Passanten zeigte. Welche würden sie als mögliches Opfer auswählen? Die Antworten waren so klar wie einheitlich: die Unaufmerksamen. Denn Täter sind faul. Sie wollen keine unnötige Arbeit mit den Opfern. Das Phänomen kann man sehr gut auf den Videos zur Sicherheitslage in Brasilien beobachten. Die Medien hatten ja zur WM ausgiebig die Sicherheitslage vor Ort porträtiert. Überfallen wurden vor allem diejenigen, die gerade mit dem Handy telefonierten, durch ein Gespräch oder sonstiges abgelenkt waren.

Die menschliche Aufmerksamkeitsspanne ist begrenzt


Die menschliche Aufmerksamkeitsspanne ist begrenzt

Die menschliche Aufmerksamkeitsspanne ist per se ja schon sehr begrenzt. Wir nehmen nur einen Bruchteil der Dinge wahr, die um uns herum passieren. Ein schönes Experiment dazu ist  The Monkey Business Illusion. Sie werden überrascht sein. 

Vor allen Dingen nehmen wir das wahr, auf das wir unsere Wahrnehmung lenken. Die Energie folgt der Aufmerksamkeit. Durch Musikhören oder telefonieren wird die Aufmerksamkeit zusätzlich aus dem Außen in die innere Erlebniswelt gelenkt. Die Konzentration ist dann verstärkt auf eine Sache gerichtet. Den Rest blenden wir aus. Alles andere würde zu Input-Overflow führen. 

Die menschliche Aufmerksamkeitsspanne ist per se ja schon sehr begrenzt. Wir nehmen nur einen Bruchteil der Dinge wahr, die um uns herum passieren. Ein schönes Experiment dazu ist The Monkey Illusion. Wir nehmen nur einen Bruchteil der Dinge wahr, die um uns herum passieren.Vor allen Dingen  das, auf das wir unsere Wahrnehmung lenken. Durch Musikhören oder telefonieren wird die Aufmerksamkeit zusätzlich aus dem Außen in die innere Erlebniswelt gelenkt. Die Konzentration ist dann verstärkt auf eine Sache gerichtet. Der Rest wird ausgeblendet.

So sind schnelle Reaktionen nicht möglich

So sind schnelle Reaktionen nicht möglich

Wenn ich mit der Aufmerksamkeit irgendwo anders bin, sehe ich nicht, was um mich herum vorgeht. Hören sowieso nicht. So angenehm zum Beispiel Musik hören ist, man blendet dadurch alle warnenden Geräusche aus. Beim Radfahren finde ich es immer belustigend, wenn die Jogger zusammenzucken sobald ich im Feld an ihnen vorbeifahre.

Nachts mit Musik Joggen ist eine sehr unkluge Idee, denn ein möglicher Angreifer hat dadurch leichtes Spiel. Warum ich das erwähne? Weil es leider immer wieder zu solchen Vorfällen kommt. 

Denn ich sehe dann nicht, was um mich herum vorgeht. Hören sowieso nicht. So  angenehm zum Beispiel Musik hören ist, man blendet dadurch alle warnenden Geräusche aus. Beim Radfahren finde ich es immer belustigend, wenn die Jogger zusammenzucken sobald ich im Feld an ihnen vorbeifahre. Nachts mit Musik Joggen ist eine sehr unkluge Idee, denn ein möglicher Angreifer hat dadurch leichtes Spiel.

Die Reaktionszeit

Die Reaktionszeit

Die Reaktionszeit wird beschrieben im sogenannten „OODA Loop“ (John Boyd), der sich zusammensetzt aus Observe, Orient, Decide, Act. Ein Ereignis wird wahrgenommen, kognitiv verarbeitet, dann im Kopf eine Entscheidung zur möglichen Handlung getroffen und erst dann erfolgt die Reaktion. Das ist ein komplexer Prozess, der durch viele Faktoren beeinflusst wird.

Wird schon der erste Reiz (Angriff)  durch einen anderen Reiz überdeckt (z.B. Musikhören) ist der Loop bereits im ersten Punkt gestört und die mögliche Handlung zeitverzögert. Daher: be aware!

Die Reaktionszeit wird beschrieben im sogenannten „OODA Loop“ (John Boyd), der sich zusammensetzt aus Observe, Orient, Decide, Act. Ein Ereignis wird wahrgenommen, kognitiv verarbeitet, dann im Kopf eine Entscheidung zur möglichen Handlung getroffen und erst dann erfolgt die Reaktion. Das ist ein komplexer Prozess, der durch viele Faktoren beeinflusst wird. Wird schon der erste Reiz (Angriff)  durch einen anderen Reiz überdeckt (z.B. Musikhören) ist der Loop bereits im ersten Punkt gestört und die mögliche Handlung zeitverzögert. Daher: be aware!

Pre-Incident Indicators

Pre-Incident Indicators

Angriffe kommen nicht völlig aus dem Nichts. Sie kündigen sich in aller Regel in irgendeiner Art und Wiese durch sogenannte 'Pre Incident Indicators' an. Täter suchen ihre Opfer gezielt aus und nähern sich ihnen. Wenn Ihnen auffällt, dass jemand Sie mit erhöhtem Interesse beäugt oder gar im Gleichschritt neben ihnen läuft – das tun im Normalfall nur gute Freunde – nehmen Sie Kontakt auf. Fragen Sie zum Beispiel ganz unverfänglich nach der Uhrzeit. Das nehmen Sie dem Täter das Überraschungsmoment und Sie werden als Opfer unattraktiver.

Es gibt nicht DAS EINE Anzeichen. Genauso wenig wie bei Lügen. Achten Sie auf Dinge, die Ihnen irgendwie komisch vorkommen und die von der Norm abweichen. Selbst wenn Sie sich als nicht besonders intuitiv bezeichnen – die Warnsignale sind da. Schenken Sie ihnen Gehör. Mehr dazu in meinem Blogartikel über Intuition.

Angriffe kommen nicht völlig aus dem Nichts. Sie kündigen sich in irgendeiner Art und Wiese durch sogenannte 'Pre Incident Indicators' an. Täter suchen ihre Opfer gezielt aus und nähern sich ihnen. Wenn Ihnen auffällt, dass jemand Sie mit erhöhtem Interesse beäugt oder gar im Gleichschritt neben ihnen läuft – das tun im Normalfall nur gute Freunde – nehmen Sie Kontakt auf. Fragen Sie zum Beispiel ganz unverfänglich nach der Uhrzeit. Das nimmt das Überraschungsmoment und Sie werden als Opfer unattraktiver.
Es gibt nicht DAS EINE Anzeichen. Genauso wenig wie bei Lügen. Achten Sie auf Dinge, die Ihnen irgendwie komisch vorkommen und die von der Norm abweichen. Selbst wenn Sie sich als nicht besonders intuitiv bezeichnen – die Warnsignale sind da. Schenken Sie ihnen Gehör.

Sicherheit und Kultur – auf den Kontext kommt es an

Sicherheit und Kultur – auf den Kontext kommt es an

Sicherheit in fremden Ländern bedingt die Auseinandersetzung mit der Landeskultur. In asiatischen Ländern beispielsweise ist es nicht ungewöhnlich, dass sich jemand zu einem an den Tisch setzt und ein Gespräch beginnt. Man bekundet damit Interesse an dem Menschen und seiner Kultur. In Deutschland wäre das gleiche Verhalten schon sehr befremdlich. Oder nicht? 

Sicherheit in fremden Ländern bedingt die Auseinandersetzung mit der Landeskultur zu tun. In asiatischen Ländern beispielsweise ist es nicht ungewöhnlich, dass sich jemand zu einem an den Tisch setzt und ein Gespräch beginnt. Man bekundet damit Interesse an der anderen Kultur. In Deutschland wäre gleiches Verhalten sehr befremdlich.

Es ist ein weites Feld 

Sicherheit ist ein weites Feld. Es gibt viel zu beachten und potentielle Gefahren zu kennen, ist schon ein großer Beitrag zum persönlichen Schutz. Nichts ist selbstverständlich! Gerade "Weitgereiste" fallen in die Globetrotter-Routine-Falle, wie ich sie nenne. Wenn lange nichts passiert, wird man nachlässiger. Bis einem mal wieder jemand eine Geschichte aus der Praxis erzählt. Meist sind es keine spektakulären "Agenten Geschichten" sondern der ganz normale alltägliche Wahnsinn, der bei den meisten Hörern ein "sowas wäre mir nicht passiert" auslöst. Who knows - der Teufel steckt im Detail. 

Wenn Sie mehr zum Thema erfahren wollen, beispielsweise in einer Inhouse Sicherheits-Awareness-Schulung, ganz bequem in Ihrem unternehmen oder auch 1:1 per Skype:  Get in touch!

Allzeit eine gute und sichere Zeit!

Ihre Ute Schneider 

Sicherheit auf Messen – ein vielfach unterschätztes Thema?

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Seit es auf Messen in Deutschland akribische Taschenkontrollen gibt, fühle ich mich dort noch sicherer als sowieso schon. Das war zumindest bisher der Fall. Aber ist man wirklich sicher?

Auf der Hannover Messe unterhielt ich mich lange mit einem Polizisten über das Thema. Das Bild das sich in dem Gespräch abzeichnete, erschreckte mich ein bisschen. 

eit es auf Messen in Deutschland akribische Taschenkontrollen gibt, fühle ich mich dort noch sicherer als sowieso schon. Das war zumindest bisher der Fall. Aber ist man wirklich sicher?
Auf der Hannovermesse unterhielt ich mich lange mit einem Polizisten über das Thema. Das Bild das sich in dem Gespräch abzeichnete, erschreckte mich ein bisschen.

Es gibt auf Messen spezialisierte Organisierte Banden

Es gibt auf Messen spezialisierte organisierte Banden. Sie gehen ganz gezielt vor: Tagesticket kaufen, entsprechend gekleidet sein um nicht aufzufallen und sich dann auf dem Gelände aufteilen. Einmal drüber und dann wieder weg. Geht wie üblich ganz schnell. Dann weiter zur nächsten Messe.

Besonders beliebt sind Messen, bei denen noch nach alter Manier teilweise mit Bargeld bezahlt wird. Zum Beispiel Teppichmessen. Da liegt dann schon mal ein Köfferchen mit mehreren Zehntausend Euro herum. Er erzählte mir von einem Fall, in dem der Händler die Warnungen, sein Köfferchen gut wegzuschließen abgetan hatte und kurze Zeit später den Verlust ebendieses beweinte. 

Es gibt auf Messen spezialisierte organisierte Banden. Sie gehen ganz gezielt vor: Tagesticket kaufen, entsprechend gekleidet sein um nicht aufzufallen und sich dann auf dem Gelände aufteilen. Einmal drüber und dann wieder weg. Geht wie üblich ganz schnell. Dann weiter zur nächsten Messe.
Besonders beliebt sind Messen, bei denen noch nach alter Manier teilweise mit Bargeld bezahlt wird. Zum Beispiel Teppichmessen. Da liegt dann schonmal ein Köfferchen mit mehreren Zehntausend Euro herum. Er erzählte mir von einem Fall, in dem der Händler die Warnungen, sein Köfferchen gut wegzuschließen abgetan hatte und kurze Zeit später den Verlust ebendieses beweinte.
Es gibt auf Messen spezialisierte Organisierte Banden

Auch „Messe-Abstellkämmerchen“ sind nicht 100% sicher

Auch „Messe-Abstellkämmerchen“ sind nicht 100% sicher

Da Frechheit bekanntlich siegt, haben manche Diebe die Courage sich völlig nonchalant Zugang zu den Messe-Abstellkämmerchen zu verschaffen, die fast jeder Stand hat. Das fällt noch nicht mal auf. Denn bei großen Unternehmen, die für eine Messe Mitarbeiter aus den weltweiten Niederlassungen einladen, kennen sich die wenigsten Mitarbeiter persönlich und das Kabuff ist meist in der hinter letzten Ecke. Das leben spielt sich aber vorne ab. 

Ein fremdes Gesicht, vor allem wenn derjenige sich ganz selbstverständlich auf dem Messestand bewegt, fällt nicht auf. Und jeder neue, der den Stand betritt, legt normalerweise Jacken und Taschen in eben jenem Kämmerchen ab und bekommt oft erst dann Namensschild/ Krawatte/ Tuch  mit Logo etc. vom Marketingteam übergeben. Ein wertvolles Handy, das dort zum Aufladen liegt ist dann ganz schnell mal verschwunden.

Da Frechheit bekanntlich siegt, haben manche Diebe die Courage sich völlig nonchalant Zugang zu den Messe-Abstellkämmerchen zu verschaffen, die fast jeder Stand hat. Das fällt noch nicht mal auf. Denn bei großen Unternehmen, die für eine Messe Mitarbeiter aus den weltweiten Niederlassungen einladen, kennen sich die wenigsten Mitarbeiter persönlich und das Kabuff ist meist in der hinter letzten Ecke. Das leben spielt sich aber vorne ab. 
Ein fremdes Gesicht, vor allem wenn derjenige sich ganz selbstverständlich auf dem Messestand bewegt, fällt nicht auf. Und jeder neue, der den Stand betritt, legt normalerweise Jacken und Taschen in eben jenem Kämmerchen ab und bekommt oft erst dann Namensschild/ Krawatte/ Tuch  mit Logo etc. vom Marketingteam übergeben. Ein wertvolles Handy, das dort zum Aufladen liegt ist dann ganz schnell mal verschwunden.

Nichts öffentlich herumliegen lassen


Nichts öffentlich herumliegen lassen

Wie oft legen Sie im Gespräch Ihr Handy neben sich auf den Tresen und sind ganz in das Gespräch vertieft? Oder gehen gar kurz weg, um einen Katalog zu holen? Nehmen Sie Ihr Handy in solchen Momenten mit? Meist vermutlich nicht. Das Gegenüber scheint ja vertrauenswürdig und man rechnet nicht mit nur für den Diebstahl eingefädelten Gesprächen.  Wobei die meisten Menschen ein feines Gespür  dafür haben, wann etwas komisch ist.

Manchmal findet die Produkterklärung auch über Laptop oder Tablet statt. Kurz Kaffee geholt, wenn es kein Standpersonal gibt, und  das Gerät ist weg. Es müssen nicht immer organisierte Banden sein, die hier zugreifen. Manchmal ist es nur die Gelegenheit, die denjenigen zugreifen lässt um in den Besitz eines teuren Handys zu kommen. 

Wie oft legen Sie im Gespräch Ihr Handy neben sich auf den Tresen und sind ganz in das Gespräch vertieft? Oder gehen gar kurz weg, um einen Katalog zu holen? Nehmen Sie Ihr Handy in solchen Momenten mit? Meist vermutlich nicht. Das Gegenüber scheint ja vertrauenswürdig und man rechnet nicht mit nur für den Diebstahl eingefädelten Gesprächen.  Wobei die meisten Menschen ein feines Gespür  dafür haben,wenn etwas komisch ist.
Manchmal findet die Produkterklärung auch über Laptop oder Tablet statt. Kurz Kaffee geholt, wenn es kein Standpersonal gibt, und  das Gerät ist weg. Es müssen nicht immer organisierte Banden sein, die hier zugreifen. Manchmal ist es nur die Gelegenheit, die denjenigen zugreifen lässt um in den Besitz eines teuren Handys zu kommen.

Besondere Vorsicht im Messe-Restaurant


Besondere Vorsicht im Messe-Restaurant

Besondere Vorsicht gilt in den Messerestaurants. Dort ist jeder froh, endlich mal das Jackett auszuziehen oder die Handtasche ablegen zu können. Diebesbanden wissen das. Daher sind die Restaurants ein besonders beliebtes Ziel. Ins Gespräch vertieft merkt man meist nicht, wenn ein Profi ins Jackett greift und das Portemonnaie entwendet oder die komplette Handtasche von der Stuhllehne streift. Echte Profis trainieren das! Daher sind die Gesten so selbstverständlich und nebenbei, das man es nicht mitbekommt. Zwar laufen Polizisten in Zivil über das Messegelände, die auch einen geschulten Blick für entsprechende Kandidaten haben, aber die können auch nicht überall sein.

Auch in den einschlägigen Restaurants der Messe-Städte, in denen man abends noch etwas isst oder sich mit Kollegen und Kunden zum Feiern trifft, ist die gleiche Vorsicht geboten. Je später der Abend, desto mehr nimmt diese natürlich ab. Auch Diebe wissen das!

Besondere Vorsicht gilt in den Messerestaurants. Dort ist jeder froh, endlich mal das Jackett auszuziehen oder die Handtasche ablegen zu können. Diebesbanden wissen das. Daher sind die Restaurants ein besonders beliebtes Ziel. Ins Gespräch vertieft merkt man meist nicht, wenn ein Profi ins Jackett greift und das Portemonnaie entwendet oder die komplette Handtasche von der Stuhllehne streift. Echte Profis trainieren das! Daher sind die Gesten so selbstverständlich und nebenbei, das man es nicht mitbekommt. Zwar laufen Polizisten in Zivil über das Messegelände, die auch einen geschulten Blick für entsprechende Kandidaten haben, aber die können auch nicht überall sein.
Auch in den einschlägigen Restaurants der Messe-Städte, in denen man abends noch etwas isst oder sich mit Kollegen und Kunden zum Feiern trifft, ist die gleiche Vorsicht geboten. Je später der Abend, desto mehr nimmt diese natürlich ab. Auch Diebe wissen das!

Wie können Sie sich schützen?


Wie können Sie sich schützen?

1. Bewusstsein schaffen 

Bewusstsein für mögliche Sicherheitsrisiken schaffen verhindert schon eine ganze Menge Schaden. Natürlich soll man nicht paranoid werden und schon gar nicht jedem Menschen misstrauen. Einfach nur Augen und Ohren etwas mehr offen halten.

Bewusstsein für mögliche Sicherheitsrisiken schaffen verhindert schon eine ganze Menge Schaden. Natürlich soll man nicht paranoid werden und schon gar nicht jedem Menschen misstrauen. Einfach nur Augen und Ohren etwas mehr offen halten.

2. Kurze Mitarbeiter-Vorstellungsrunde am Stand

Kurze Mitarbeiter-Vorstellungsrunde am Stand

Die am Stand befindlichen Mitarbeiter sollten sich unbedingt kennen. Eine morgendliche Vorstellungsrunde macht Sinn, damit sich alle schon mal gesehen und gesprochen haben. Ist diese nicht möglich, weil die Mitarbeiter  zu unterschiedlichen Zeiten anreisen, sollte zumindest jeder durch eine Liste mit Fotos der Standcrew – gilt auch für externe Mitarbeiter wie Übersetzer und studentische Hilfskräfte – gebrieft werden. Diese Liste sollte auch irgendwo öffentlich hängen, damit man im Falle eines Falles nochmal draufschauen kann.

Die am Stand befindlichen Mitarbeiter sollten sich unbedingt kennen. Eine morgendliche Vorstellungsrunde macht Sinn, damit sich alle schonmal gesehen und gesprochen haben. Ist diese nicht möglich, weil die Mitarbeiter  zu unterschiedlichen Zeiten anreisen, sollte zumindest jeder durch eine Liste mit Fotos der Standcrew – gilt auch für externe Mitarbeiter wie Übersetzer und studentische Hilfskräfte – gebrieft werden. Diese sollte auch irgendwo öffentlich hängen, damit man im Falle eines Falles nochmal draufschauen kann.

3. Nichts unbeaufsichtigt herumliegen lassen

„Mal eben“ ein Handy zum Laden anzuschließen oder liegenlassen wenn man „nur kurz“ etwas holt sollte unbedingt vermieden werden. Handys kann man gut in besagter Abstellkammer laden – diese sollte jedoch abgeschlossen sein. Einen Verantwortlichen auswählen, der die Gewalt über den Schlüssel hat. Für besonders wertvolle Unterlagen, Bargeld und sonstige Wertgegenstände kann auch ein Safe in den Stand integriert werden. 

„Mal eben“ ein Handy zum Laden anzuschließen oder liegenlassen wenn man „nur kurz“ etwas holt sollte unbedingt vermieden werden. Handys kann man gut in besagter Abstellkammer laden – diese sollte jedoch abgeschlossen sein. Einen Verantwortlichen auswählen, der die Gewalt über den Schlüssel hat. Für besonders wertvolle Unterlagen, Portemonnaies, Bargeld und sonstige Wertgegenstände kann auch ein Safe in den Stand integriert werden. Hier nicht am falschen Ende sparen.

Nichts unbeaufsichtigt herumliegen lassen

4. Eine Person sollte den Gesamtüberblick behalten

An einem geschäftigen Messetag kümmert man sich um die Standbesucher. Da ist keine Möglichkeit, auch noch den Stand im Auge zu behalten. Versuchen Sie dennoch bei einem größeren Stand jemanden abzustellen, der den Gesamtüberblick behält.

Die Aufsicht kann man ja in Tagesabschnitte einteilen. Abgesehen davon, dass aus Gründen der Höflichkeit sowieso kein Standbesucher unbeachtet bleiben sollte, trägt dieses Vorgehen schon erheblich zur Sicherheit bei.

5. Unwichtiges zu Hause lassen

An einem geschäftigen Messetag kümmert man sich um die Standbesucher. Da ist keine Möglichkeit, auch noch den Stand im Auge zu behalten. Versuchen Sie dennoch bei einem größeren Stand jemanden abzustellen, der den Gesamtüberblick behält. Das kann man ja in Tagesabschnitte einteilen. Abgesehen davon, dass aus gründen der Höflichkeit sowieso kein Standbesucher unbeachtet bleiben sollte, trägt dieses Vorgehen schon erheblich zur Sicherheit bei.

Das Schlimmste beim Verlust des Portemonnaies ist meist die Wiederbeschaffung der Ausweise und Karten. Daher: alles zu Hause lassen, was nicht unmittelbar gebraucht wird. Ansonsten schwöre ich auf den guten alten Brustbeutel.

Die gibt es mittlerweile auch in klein und relativ chic. Darin ist ein bisschen Bargeld und die Kreditkarte sicher aufbewahrt. Ja, ich weiß, schon der Gedanke führt bei manchen zu hochgezogenen Augenbrauen. Ist ja auch etwas spießig so ein Brustbeutel. Aber beklaut werden ist doppelt uncool.

6. Nichts über Stuhllehne hängen im Messe Restaurant

Nichts über Stuhllehne hängen

Geben Sie den Dieben keine Gelegenheit! Entnehmen Sie das Portemonnaie Ihrem Jackett und setzen sich zur Not drauf. Herrentäschchen ist ja leider unglaublich uncool. Bitte Nichts Wichtiges  in die Gesäßtasche stecken. Kommt ja leider immer noch vor. Noch offener  kann man die Einladung zum Diebstahl nicht aussprechen. Wer das noch tut ist – sorry – selbst schuld.

Neben der großen Handtasche, die alles enthält was die Frau von heute so braucht, besitze ich eine kleine für die Wertgegenstände. Die hänge ich mir so um, dass sie mich nicht stört, aber auch nicht entwendet werden kann. Sie hat den Vorteil, dass auch beim Bezahlen am U-Bahn Automaten nicht einfach jemand von der Seite in die Tasche hineingreifen kann, wie das bei den beliebten großen Business-Handtaschen der Fall sein kann. Wie gesagt, Profis üben so etwas! Sie bekommen das noch  nicht einmal mit.

Geben Sie den Dieben keine Gelegenheit! Entnehmen Sie das Portemonnaie Ihrem Jackett und setzen sich zur Not drauf. Herrentäschchen ist ja leider unglaublich uncool. Bitte Nichts Wichtiges  in die Gesäßtasche stecken. Kommt ja leider immer noch vor. Noch offener  kann man die Einladung zum Diebstahl nicht aussprechen. Wer das noch tut ist – sorry – selbst schuld.
Neben der großen Handtasche, die alles enthält was die Frau von heute so braucht, besitze ich eine kleine für die Wertgegenstände. Die hänge ich mir so um, dass sie mich nicht stört, aber auch nicht entwendet werden kann. Sie hat den Vorteil, dass auch beim Bezahlen am U-Bahn Automaten nicht einfach jemand von der Seite in die Tasche hineingreifen kann, wie das bei den beliebten großen Business-Handtaschen der Fall sein kann. Wie gesagt, Profis üben so etwas! Sie bekommen das noch  nicht einmal mit.

7. Datensicherung und wichtige Sperrnummern parat haben

Datensicherung und wichtige Sperrnummern parat haben

Sollte doch mal etwas entwendet werden, ist es von Vorteil, wenn alle auf dem Handy befindlichen Daten irgendwo gesichert sind. Sperrnummern parat zu haben hilft für schnelles Sperren der Karten. Hier zählt jede Minute!

Sollte dochmal etwas entwendet werden, ist es von Vorteil, wenn alle auf dem Handy befindlichen Daten irgendwo gesichert sind. Sperrnummern parat zu haben hilft für schnelles Sperren der Karten. Hier zählt jede Minute!

8. Mit der Messepolizei sprechen

Mit der Messepolizei reden

Diebe sind kreativ! Sie passen ihre Maschen kontinuierlich an, je vorsichtiger die Umwelt wird. Reden Sie daher ruhig mal mit den Polizisten vor Ort und fragen was gerade „en vogue“ ist. Manchmal gibt auch die Messeleitung schon Info vorab heraus. Fragen Sie nach. Es lohnt sich.

Diebe sind kreativ! Sie passen ihre Maschen kontinuierlich an, je vorsichtiger die Umwelt wird. Reden Sie daher ruhig mal mit den Polizisten vor Ort und fragen was gerade „en vogue“ ist. Manchmal gibt auch die Messeleitung schon Info vorab heraus. Fragen Sie nach. Es lohnt sich.

Aus der Praxis für die Praxis!

Da ich Geschichten aus dem echten Leben liebe freue ich mich, wenn Sie mit mir Ihre Erfahrungen, Tipps und Tricks und Ihre coolsten/ witzigsten oder teuersten Messe-Sicherheits-Geschichten teilen. Aus der Praxis für die Praxis. Per Mail oder  auch gerne telefonisch. Kontakt.

Da ich Geschichten aus dem echten Leben liebe freue ich mich, wenn Sie mit mir Ihre Erfahrungen, Tipps und Tricks und Ihre coolsten Messe-Sicherheits-Geschichten teilen. Aus der Praxis für die Praxis. Per Mail oder  auch gerne telefonisch.

Allzeit eine gute und sichere Zeit!

Ihre Ute Schneider 

Sieben typische Herausforderungen ins Ausland entsendeter Mitarbeiter

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Wenn ich über Herausforderungen im Ausland rede, schauen mich viele mit großen Augen an. „Ich dachte bisher, das sei alles ein einziges tolles Abenteuer. Was, da gibt es auch Probleme?“. Ja, die gibt es und auch wenn ich generell dafür bin, den Fokus auf die positiven dinge zu lenken, sollten diese Herausforderungen nicht unerwähnt bleiben. Im Zweifelsfall verhindert die Kenntnis dieser Faktoren den vorzeitigen Abbruch einer Entsendung. Dabei spielt das Land, in das entsendet wird, übrigens nur eine untergeordnete Rolle.


Verstehen Sie mich nicht falsch. Natürlich ist der berufliche Umzug ins Ausland ein ganz tolles Abenteuer, das den Horizont erweitert und sehr viele tolle neue Erfahrungen und Fähigkeiten mit sich bringt. Keine Frage. Das ist aber nur die eine Seite der Medaille. Die andere sind Herausforderungen, mit denen man als Expat gar nicht gerechnet und auf die einen auch niemand vorbereitet hatte. Das rührt daher, dass im Vorfeld so viele steuerliche, rechtliche und vertragliche Dinge zu regeln und häufig schon so komplex sind, dass „das bisschen Komfortzone“ vergleichsweise simpel erscheint. Bis man dann vor Ort ist....



1. Überforderung


Vorab scheint der Umzug und die Organisation des neuen Lebens im Ausland ein Kinderspiel zu sein. Vor allem, wenn eine Relocation Firma die Möbel übernimmt und das eigene Unternehmen Dinge wie Steuern und Versicherungen klärt. Wieviel dann doch noch an so einem Auslandsumzug hängt, merkt man oft erst gegen Ende, wenn alles zeitlich knapp wird. Angefangen von den letzten Arztbesuchen, Abschied von Freunden, der vollen Garage, Dingen, die man nicht mitnehmen kann und die verschenkt oder verkauft werden müssen und vieles mehr. Das kann in ziemlichen Stress ausarten, gerade wenn man noch Vollzeit arbeitet. Hinzu kommt dann noch die Organisation des Neustarts im Land.


2. Orientierung am neuen Ort


Der Neustart in einem Land ist nicht zu vergleichen mit einem Urlaub, wo man nur vom Hotel an den Strand oder zum nächsten Sightseeing Punkt muss. Bei einem Umzug ist es wichtig, sich von Anfang an einen guten Überblick der Nachbarschaft, dem Weg zur Arbeit und wichtigen Punkten wir Kliniken, Meldebüro, Supermarkt, Banken etc. zu verschaffen. Nicht alles funktioniert dabei, wie man es in Deutschland gewohnt ist und es kann dauern, bis man sich vollumfänglich orientiert und angemeldet hat und in seiner Umgebung zurechtfindet. In England hat man zum Beispiel keine freie Arztwahl sondern muss zu dem vom NHS dem Wohnort zugeordneten Center gehen. Bankkonten eröffnet man mit einer Telefonrechnung. Schlecht nur, wenn man noch kein Telefon hat (kein Scherz) Solche Dinge muss man oft erst mühsam herausfinden, wenn man vom Unternehmen nicht super vorab gebrieft wurde.


3. Start im neuen Team


Der Start im neuen Team wird oft unterschätzt. Man geht intuitiv davon aus, dass das alles schon klappen wird, da man sich ja zu Hause auch wohlfühlt und es schließlich ein Unternehmen mit einem Unternehmens-Sprit ist. Im besten Fall ist das auch so. Allerdings herrschen in anderen Ländern andere Umgangsregeln, Hierarchie hat eine andere Bedeutung und auch Führungsstile und das generelle Verständnis von Führung ist anders als in Deutschland. Selbst wenn der Expat in der Theorie – beispielsweise in einem interkulturellen Training – darauf vorbereitet wurde, ist es immer nochmal etwas anderes, das dann auch in der Praxis zu erleben.


4. Einsamkeit


Selbst wenn der Mitarbeiter vom ausländischen Team gut aufgenommen und zu sozialen Aktivitäten eingeladen wird, wird es am Anfang im Privaten sicher einige Leerlaufzeiten geben. Auch wenn man mit Familie eingereist ist. Denn das soziale Umfeld der Heimat wird man erst schmerzlich vermissen, wenn man seine Freunde nicht mal mehr eben so auf einen Kaffee treffen kann. Je nachdem in welcher Kultur man sich befindet und wie kommunikativ veranlagt man ist, kann es eine ganze Weile dauern bis ein neues soziales Umfeld aufgebaut ist. Man rechnet im Schnitt mit zwei Jahren bis man so etwas wie Freunde hat und sozial etabliert ist.


5. Falsche Vorstellungen treffen auf Realität


Vorab hat man sich alles in den schönsten Farben ausgemalt und plötzlich klopft die Realität an die Tür. Man stellt fest, dass es auch woanders Bürokratie gibt, Menschen nicht immer nur freundlich sind oder das Wetter zwar warm, aber die Luftfeuchtigkeit unerträglich ist, es doch sehr viel mehr regnet als gedacht oder ähnliches. Wäschen waschen und Einkaufen ist genauso lästig wie zu Hause und der Verkehrsstau zur Arbeit sogar noch länger. Oft wird vom Kulturschock geredet, wenn die ersten Wolken am Horizont auftauchen. Ich denke jedoch, es ist oft das Phänomen „Realität meets Traumvorstellung“. Wenn man dem Ganzen Zeit gibt, kann sich das nach einer Weile einpendeln. Gelassenheit ist hier gefragt.


6. Unerwartete Herausforderungen


Unter unerwartete Herausforderungen verbuche ich alles, was auftaucht, wenn etwas nicht so läuft wie geplant. Das kann sein: in der Heimat ist etwas Dringendes zu erledigen, das man vergessen hatte (Ämter) oder das nicht läuft wie erwartet (Probleme mit Zwischen- oder Nachmieter, Haus- oder Autoverkauf), Gesundheitliche Probleme im Gastland – man findet nicht die medizinische Versorgung, die man sich wünscht oder erhält Medikamente nicht, die man in der Heimat ohne Probleme bekommt.


7. Familiäre Probleme


Oft höre ich „wenn die Familie mitgeht, hat man diese Probleme doch nicht“. Ja und nein. Man ist vielleicht nicht ganz so einsam, aber was ist, wenn sich eines der Familienmitglieder nicht einleben kann? Weil die neue Schule so ganz anders ist, oder das Kind die Freunde vermisst? Wenn der Partner vor Ort nicht mehr arbeiten kann und Depressionen entwickelt? Hier hilft ein Duales Programm der Unternehmen, die es aber noch nicht überall gibt und die auch nicht immer möglich sind. Oder aber, der Partner ist nicht mit ausgereist und es kommt zu Eifersuchtsdramen.

Die Scheidungsrate unter Expats ist höher als die des Durchschnitts und für eine Scheidung im Ausland gelten ganz besondere Regeln. Es wird Expats sogar verschiedentlich geraten für den Fall einer Scheidung vorab schon alles vertraglich Notwendige zu regeln. Macht man natürlich in der Regel nicht, da man sich das gar nicht vorstellen will. Sollte der Ernstfall eintreten unbedingt mit einem Fachanwalt sprechen.

Gute Vorbereitung ist alles! 


Ich denke immer noch, dass die Zeit im Ausland mit das Tollste ist, was man im Leben machen kann. Nur sollte man sich auf alle Eventualitäten gut vorbereiten. Dann wird der Umgang mit Herausforderungen leichter.


Sämtliche erwähnte Beispiele stammen aus der Praxis und wurden mir entweder vielfach erzählt oder ich habe sie selbst erlebt. Das sind alles keine unlösbaren Probleme, wenn man weiß, wie man sich darauf vorbereiten und bei Eintreten damit umgehen kann. Getreu dem Motto: be prepared! 


Dafür gibt es jetzt das Starter Kit Ausland. Es bereitet Ihre Mitarbeiter oder Sie selbst auf die häufigsten Herausforderungen einer Auslandsentsendung vor und unterstützt Sie noch in der Heimat und der ersten Zeit im neuen Land. Für mehr Info einfach auf den Button klicken: 

Der Auslandsumzug – warum interkulturelles Training überschätzt wird

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interkulturelles Training

Dieser Tage hörte ich das Lied „Aurélie“ von Wir sind Helden, in dem es darum geht, warum Aurélie das Flirtverhalten deutscher Männer nicht versteht und daher alleine bleibt. Das bewog mich, mir mal etwas mehr Gedanken über Kultur im Allgemeinen und interkulturelles Training im Speziellen zu machen. Viele Unternehmen legen das Hauptaugenmerk bei der Auslandsvorbereitung ihrer Mitarbeiter neben steuerlichen Aspekten auf das interkulturelle Training.

Verstehen Sie mich nicht falsch, dieses Training ist sehr wichtig, um die Kultur ein bisschen zu verstehen und sich schnellstmöglich in der neuen Heimat zuhause zu fühlen. Problematisch wird es nur, wenn man sich darauf verlässt, das mit ein paar Stunden interkulturellem Training alles gut wird und man „die Anderen“ vollumfänglich versteht. Das funktioniert nicht. Aus folgenden Gründen:


Kultur ist vielschichtig

Kultur ist mehr als Sprache, Küche und Traditionen. Kultur ist eine vielschichtige Angelegenheit, weswegen zu ihrer Erklärung meist das berühmte Eisbergmodell herangezogen wird. Dieses besagt, dass nur ein Bruchteil der Aspekte einer Kultur sichtbar an der Oberfläche sind und der Rest unter der Wasseroberfläche liegt. Der Rest das sind Werte, Glaubenssätze, Prägungen. Ein bisschen davon lässt sich erahnen, wenn man sich im Detail mit einer Sprache befasst: welche Bilder werden in den Sprichworten gemalt, welche Metaphern gibt es und für welche Worte gibt es keine entsprechende Übersetzung ins Deutsche und umgekehrt. Ein Beispiel, das mir gerade einfällt, ist das deutsche Wort für Gemütlichkeit. Zumindest kenne ich keine Entsprechung dafür im Spanischen und auch das englische cosyness gibt es nur annähernd wieder.


Die Geschichte verstehen


Die Kultur, wie sie heute ist, muss auch immer im geschichtlichen Kontext betrachtet werden. Manches kann man erst in Zusammenhang und in der Rückschau verstehen, das auf den ersten Blick keinen Sinn macht. Ein gutes Interkulturelles Training gibt normalerweise Einblick in die Geschichte eines Landes. Danach macht es Sinn, sich mit Einheimischen zu unterhalten. Natürlich unter dem Vorbehalt, dass Geschichte abhängig davon ist, wer sie einem erzählt. In Spanien wurde mir das sehr bewusst.

Gespräch mit zwei Großvätern, die auf zwei verschiedenen Seiten des Guerra Civíl gekämpft hatten – und schon hat man zwei Geschichten. Das zu verstehen half mir „Ghosts of Spain“. In Vietnam unterhielt ich mich mit einem Hotelbesitzer über den Vietnamkrieg. Was mir am ausdrücklichsten in Erinnerung geblieben war, war seine Trauer, dass viele seiner Jugendfreunde im Krieg gestorben waren. Und so geht es vielen, sagte er mit Tränen in den Augen.


Sozialisierung ist ein langandauernder Prozess

Wie lange hat es gedauert, bis wir in unserer Kultur sozialisiert wurden? Also zu „vollwertigen Mitgliedern dieser Gesellschaft“ wurden? Als uns unsere Eltern, Großeltern und beflissene Lehrer etc. mit den Dos and Dont's der Gesellschaft vertraut machten. Im Beruf kam dann das Wissen um Business Etikette dazu. Es ist ein andauernder Prozess, der sich über Jahre und Jahrzehnte hinzieht. Zu erwarten, dass man das in einer anderen Kultur in ein paar Stunden erledigt haben würde, ist somit illusorisch.


In meiner Zeit in England staunte ich immer wieder über die unglaublich diplomatische Wortwahl mancher Engländer. Diese zarte Verpackung grober Inhalte wie in feinstes Seidenpapier. Großartig!! Wen das Thema interessiert, dem empfehle ich das Buch „Watching the English“.


Menschen sind vielschichtig

Dann hat man ja nicht nur mit der Kultur zu tun, sondern deren menschlichen Vertretern. Das heißt, mit Individuen, die sich vor allem dadurch auszeichnen, dass sie ganz individuell sind. Manche versteht man, manche nicht. Das liegt an Werten, Normen, Einstellungen, Erziehung, Glaubenssätzen, Erfahrungen, familiären Prägungen usw. Somit betrachtet jeder von uns die Welt durch seine Brille oder , wie eine befreundete Schauspielerin neulich sagte: „Hast Du 100 Zuschauer im Publikum dann hast Du 100 mal ein anderes Stück“.


Auch in Deutschland versteht man nicht alle Mitmenschen. Weil sie einfach anders sind und ein anderes „Modell der Welt haben“ wie man es im NLP nennt. Neulich fragte mich jemand: wie sind die Deutschen eigentlich so? Es fiel mir schwer, dazu etwas zu sagen. Klar, es gibt das Stereotype Bild: Wir sind fleißig, höflich, hart arbeitend, tolle Ingenieure, ehrlich und direkt - sagen die einen - unhöflich, Sandalen- und Goretexjackenträger, Barbaren (Deutsche auf Mallorca) - sagen die anderen. Wer hat nun recht? Wie immer gilt: it all depends.


Deutsch ist ja auch nicht gleich Deutsch. Jeder Mensch ist ja irgendwie eine Insel. Ich denke, es wird mehr interkulturelle Verständigungsprobleme geben, wenn man einen Bayer nach Hamburg sendet, als den entsprechenden Bayern nach Singapur, beispielsweise. Ein Film, der sich des Themas deutsche Kultur (und ein bisschen Hippie Kultur) sehr humorvoll annimmt ist „Sommer in Orange“.

Das war mein kleiner Exkurs zum Thema interkulturelles Training. Das Blogbild oben ist eine kleine Impression aus Rüsselsheim. Da hatte wohl jemand ein riesiges Problem mit Kultur so im Allgemeinen. Vielleicht hatte ihn seine Familie mit zu viel mit Opern gequält? Wir wissen es nicht. 

Möchten Sie mehr erfahren?


Wie man sich sonst noch auf einen Auslandsaufenthalt vorbereiten kann um eine gute Zeit im neuen Land zu haben, können Sie meinem gratis E-book Life abroad entnehmen.


Allzeit eine gute Zeit


Ihre Ute Schneider

Welchen Einfluss das Leben im Ausland auf die persönliche Komfortzone hat

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Komfortzone

Neulich sah ich im Fernsehen eine Werbung für „Good Bye Deutschland“. Ein Satz ist mir besonders in Erinnerung geblieben: „Nie wieder Alltag“. Ähnliches findet man auch in einschlägigen Jobanzeigen „Leben da, wo andere Urlaub machen“. Welche Erwartungen löst das aus? In meinen Augen die völlig falschen! Es wird eine Vorstellung vom Leben im Ausland kreiert, die der Realität nicht standhält. Denn die Komfortzone wird dabei schon ziemlich gedehnt. 

Menschen brauchen „Alltag“

Natürlich hat man bei einem Umzug in ein neues Land erst mal ganz viel Tolles, Neues und Aufregendes. Das ist ganz normal und diese Phase sollte man auch in vollen Zügen genießen. Nach der ersten „Honeymoon-Phase“ tritt zwangsläufig Alltag ein. Auch das ist normal. Denn was ist Alltag denn? Es ist ein fester Ablauf des Lebens, bestehend aus Arbeit, Freizeit, Notwendigkeiten wie Einkaufen, Wäschewaschen (ausgenommen Länder, in denen man das extern erledigen lässt) und dem ganz normalen Rhythmus, der sich irgendwann automatisch einstellt. Das ist auch gar nicht schlimm, denn Routine ist für uns Menschen wichtig.

Wir wollen unseren Stamm-Frisör, wissen wo es die besten Pommes der Stadt gibt, wo man seinen Kaffee trinken und abends weggehen kann. Das zu wissen spart sehr viel Zeit und Kraft. Man ist nicht mehr auf „Alarmstufe rot“, sondern kann die Dinge entspannter angehen. Abwechslung gerne, aber nicht zu viel. Sonst wird es für unsere Psyche schnell unbequem. Bei jedem meiner Auslandsaufenthalte hat die Suche nach einem netten Frisör mehrere Anläufe und damit auch Kraft in Anspruch genommen.

Die berühmte Honeymoon-Phase

Warum erwähne ich das? Ich denke, bei vielen kommt gerade deshalb nach der sogenannten Honeymoon-Phase so ein böses Erwachen im Fachjargon als Kulturschock bezeichnet, da sie mit falschen Erwartungen in ein neues Land gezogen sind. Mit diesem „Jetzt wird alles anders und vor allem besser! Jetzt stelle ich mein Leben um, mache regelmäßig Sport, schaue weniger Fernsehen und gehe mehr auf Feten...“. Und was es da sonst noch an Vorstellungen gibt. Ja, es kann gut sein, dass man wirklich vieles ändert, weil man den neuen Schwung nutzt und auf dieser positiven Welle bleibt. Auch, weil man alte Strukturen und kräftezehrende Peers (mehr dazu bei „Schluss mit Energieräubern“ hinter sich gelassen hat. Ich wünsche wirklich jedem Expat, dass er genau das erreicht und durchhält.

Man nimmt sich selbst immer mit

Fakt ist aber auch: man nimmt sich selbst mit! Wenn ich eher eine „Couch-Potatoe bin, wird aus mir höchstwahrscheinlich auch im Ausland kein Triathlet. Und wenn ich regelmäßig Sport brauche, kann es ziemlich frustrierend sein, wenn man sich plötzlich in einem Umfeld wiederfindet, in dem die Kollegen lieber trinken gehen als zum Sport. Ist mir einmal passiert. Die fanden es sehr strange, wenn ich nicht mit in den Pub kam, weil ich an dem Abend dringend eine bestimmte Route in der Kletterhalle klettern wollte. Ich sage das, weil man dann ziemlich schnell zum strangen Vogel wird, was partiell ausgrenzend sein kann. Damit muss man umgehen können. Oder man passt sich an, nur um dazuzugehören, was die schlechtere Variante wäre.

Feste Strukturen und gewohnte Pfade fehlen erst mal

Zuhause hatte man ja seine festen Strukturen und die gewohnten Pfade. Den Freundeskreis, die Kollegen, die Orientierung in der eigenen Stadt und man wusste überall woran man war. Das ändert sich dann plötzlich, ist aber an sich nicht weiter schlimm. Muss man sich nur langsam sein Umfeld aufbauen. Auch wenn die neuen Arbeitskollegen schon mal erste Sozialkontakt sind. Das Private dauert und diese Übergangsphase muss man aushalten, ohne allzu frustriert zu werden. Im Fachjargon „Resilienz“ genannt. 

Bürokratie

Das nächste ist, dass es auch in anderen Ländern Bürokratie gibt. Viele denken, dass sei ein deutsches Phänomen. Mitnichten. Woanders ist es auch nicht anders, oft sogar noch schlimmer. Wenn man dann noch in irgendeinem Office steht und der Beamte mit einem redet als sei man behindert, nur weil man einen Akzent hat, wird es spaßig. Ich war bei der spanischen Stadtverwaltung um mich anzumelden. Irgendwann sagte meine spanische Begleitung zu dem Beamten: „Sie ist deutsch und nicht behindert“, als er das Theater des Beamten nicht länger ertrug. So kann's gehen.

Wenn Sie mehr wissen wollen oder ganz spezifische Unterstützung möchten, dann melden Sie sich gerne zu einem persönlichen Gespräch an.

Starter Kit Ausland

Für Unternehmen habe ich jetzt das Programm „Starter Kit Ausland“ entwickelt. Es bereitet Ihre Assignees von der Phase der Entscheidung „Ausland ja oder nein“*, auf die Phase des Umzugs (nicht die Relocation, sondern das Verlassen der Komfortzone) und den Start im neuen Land vor. Ich berate sie während des ersten halben Jahres und auf Wunsch auch bei Rückkehr. Details auf Anfrage.


*ja, hin und wieder werden die Mitarbeiter gar nicht gefragt, ob sie ins Ausland wollen sondern aufgrund ihrer Fachkompetenz entsendet. „Wir erwarten, dass sie dort einwandfrei funktionieren“. Prinzipiell verständlich, nur erhöht dieses Vorgehen die Fluktuation der Mitarbeiter beziehungsweise trägt nicht zur Leistungssteigerung bei. Ein Mitarbeiter der sich außerhalb seiner persönlichen Komfortzone befindet, wird nicht durch hohe Leistungsbereitschaft hervorstechen. Zum Glück werden sich immer mehr Unternehmen dessen bewusst und passen ihre internationale Personalstrategie entsprechend an.

Mein Beitrag für die Manageretagen

Ich will hier nicht für eine „Verweichlichung“ der Wirtschaft eintreten. Ist ja schließlich kein Kuschelkurs. Es ist vielmehr mein Beitrag zur Gesundung in den Manager-Etagen. Wir sind alle keine Maschinen und chemische Hilfsmittel (Alkohol, Drogen, auch Essen) zur Leistungssteigerung sind nur begrenzt sinnvoll um gut funktionieren zu können. Wenn Sie jetzt sagen “wovon redet Frau Schneider?“, verweise ich gerne auf das Werk von Matthias Schranner „Verhandeln im Grenzbereich“.

Er spricht darin über Alkoholismus im Business und gibt den Tipp, dass man Verhandlungen mit manchen Menschen ganz diplomatisch an die Bar verlegen sollte, um ihnen eine goldene Brücke zu bauen. Man selbst kann sich ja einen Tomatensaft bestellen. Glauben Sie nicht? Beobachten Sie bei der nächsten Messe oder Konferenz mal Ihr Umfeld.

In diesem Sinne,

Allzeit eine gute Zeit!

Ute Schneider 

7 effektive Tipps zum entspannten Erlernen einer Fremdsprache

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Sprache lernen

Schuhe ausziehen? Bitte Ruhe?

Das Verständnis der Landessprache ist ein riesengroßer Faktor für das Verständnis einer Kultur. Sich im Alltag gut verständigen und bewegen zu können erleichtert das Ankommen wie nichts Anderes. Eine Fremdsprache wird Sie hin und wieder jedoch vor Herausforderungen stellen. Selbst wenn Sie sie sehr gut beherrschen. Denn auch in der Muttersprache ergeben sich hin und wieder Missverständnisse und Situationen, in denen man sich nicht gut verständlich machen kann oder einfach nicht verstanden wird. Kommt Ihnen das bekannt vor?

Das Erlernen einer Sprache ist ein Prozess, haben Sie Geduld

Eine Sprache zu lernen ist ein Prozess, der eigentlich nie wirklich abgeschlossen ist. Was unter anderem daran liegt, dass vor allem die Umgangssprache nicht statisch ist, sondern stetem Wandel unterliegt. Die Fähigkeit sich gut auszudrücken ist oft weniger an eine Sprachaffinität geknüpft (ja ich weiß, viele Lehrer haben das vielen Schülergenerationen eingeredet) sondern an ein Repertoire an Vokabeln. Und die kann man lernen. Ja, Vokabellernen hat den Touch des Nerdigen, ich weiß. Es ist aber möglich, Freude daran zu entwickeln und dann geht es fast von alleine.

Hilfreiche Techniken, die Sie ohne Lehrer anwenden können: 

1. Magazine und Bücher lesen

Am meisten Spaß bereitet das Vokabellernen mit Themen die Sie lieben. Zu fast allem gibt es mittlerweile Fachzeitschriften. Besorgen Sie eine und lesen Sie sie regelmäßig. Es gibt einige Sprachzeitungen, die unter den Artikeln Vokabellisten anbieten und die Artikel nach Schwierigkeitsgraden ordnen. Dazu gibt es auch CDs mit den Texten, so lernen Sie gleich die richtige Aussprache.

2. Nachrichten schauen

Nachrichten haben im Gegensatz zu vielen Filmen den Vorteil, dass Nachrichtensprecher keine Umgangssprache verwenden und dass das Themengebiet meist schon anhand der Bilder nachvollziehbar ist. So haben Sie zumindest eine Orientierung, worüber geredet wird und können den Rest nachschlagen. Ansonsten helfen auch seichte Seifenopern im Fernsehen. Ist die Frage, ob man deren Inhalt Folgen WILL, selbst wenn man es kann.

3. Das Word oft the day aufschreiben

Notieren Sie jeden Tag ein neues Wort. Das macht 365 Worte im Jahr. Einfach so. Das gute alte Vokabelheft leistet dafür gute Dienste. Sie können auch Kärtchen nehmen oder einen großen Block an die Wand nageln, sie auf deine Badezimmerkacheln schreiben oder oder oder. Denn über das handschriftliche Festhalten merken Sie die Worte nochmal besser, als nur durch Lesen. 

Wiederholung ist der Schlüssel! Lesen Sie die Worte jeden Morgen und jeden Abend. Wenn Sie gerne mit Kärtchen arbeiten,  tun Sie das. Morgens und abends 5 Minuten reichen völlig.

Wie finden Sie das Word oft the day?

Nehmen Sie entweder ein Wort, das Sie irgendwo hören oder lesen aber noch nicht kennen (Fernseher/ Radio/ Zeitung) oder nutzen Sie einen thematischen Grund- und Aufbau-Wortschatz. Diesen dann Stück für Stück durcharbeiten. Vielleicht fällt Ihnen auch ein deutsches Wort ein, dessen Übersetzung Sie noch nicht kennen. Seien Sie kreativ! Auf www.leo.org bekommen Sie neben der Übersetzung gleich noch die richtige Aussprache mitgeliefert.

4. Themen bilden

Suchen Sie sich ein spezielles Thema, beispielsweise Auto, und schreiben alle Vokabeln auf, die Sie dazu kennen: Auto, Lenkrad, Autoradio, Tür, Windschutzscheibe, Scheibenwischer …

Dann schreiben Sie weitere auf Deutsch auf und schlagen deren fremdsprachliche Bedeutung nach. Wenn Sie gerne zeichnen, können Sie sich dazu auch ein Bild  malen. Es gibt auch sehr nette teils mehrsprachige Bildwörterbücher. Auch ein schönes Spiel, dass man mit Kindern spielen kann. Die freuen sich dabei so unglaublich, wenn sie einem ein neues Wort beibringen können oder mehr wissen als der Erwachsene.

Wieviele Themen haben Sie so im Leben?

Die meisten Leute unterhalten sich am liebsten über bestimmte Themen - Familie, Job, Auto, Haustier, Hobby, Politik etc. Das heißt,Sie werden das zugehörige Vokabular nach einer Weile beherrschen und der Konversation leicht folgen können. Ist am Anfang ein bisschen Arbeit, die aber sehr schnell sehr dicke Früchte trägt.

5. Machen Sie das Wörterbuch zu Ihrem Freund!

Haben Sie das Wörterbuch in gebundener oder elektronischer Form immer dabei. Schlagen Sie am Anfang im Alltag so viele unbekannte Wörter wie möglich nach. So vergrößern Sie Ihr  aktives Vokabular in Windeseile und fast wie von selbst. www.leo.org ist eine gute Adresse für viele Sprachen. Oder eine Sprach-App, die Ihnen liegt. Auswahl gibt's genug. Bei meinem ersten Praktikum in Barcelona hatte ich Ponds Deutsch-Spanisch und Spanisch-Deutsch überall dabei und stellte sie als "los amigos" vor. Das fand meine Umgebung lustig und hat mich total beim Erlernen neuer Worte unterstützt und manchmal hat mein Gegenüber auch ein bisschen Deutsch gelernt. 

6. Sprechen Sie mit vielen Menschen und fragen Sie nach

"Verstehe ich richtig, dass Du …… meinst? Lass mich das nochmal zusammenfassen, damit ich Dich auch wirklich verstehe". Geben Sie das Gesagte dann in Ihren eigenen Worten wieder. Die meisten Menschen sind sehr geduldig, also keine Scheu. Viel sprechen ist die beste Möglichkeit, den passiven Wortschatz zu aktivieren. Der Lernerfolg ist immens. Trauen Sie sich! Ja, gerade am Anfang leichter gesagt als getan, wenn man sich noch nicht so richtig ausdrücken kann. Das macht aber nix. Denn es gibt Leute, die sprechen eine Fremdsprache makellos und trauen sich immer noch nicht, zu sprechen. Das ist sehr schade.

7. Scrabble spielen

Echt jetzt? Ja, echt jetzt! Scrabble ist das Spiel mit den kleinen Holzklötzchen, bei dem man Worte auf einem Brett legt. Ich liebe es! Das gibt es in vielen Sprachen. So kann man das Praktische mit einer Menge Spaß verbinden und lernt die Worte wirklich. Denn wo sich im Alltag vielleicht niemand traut Sie zu korrigieren, seien Sie  gewiss, hier wird das anders laufen. Leute zum Scrabble-Spielen einzuladen ist auch ne nette Möglichkeit, das Sozialleben auf Vordermann zu bringen.

Repetition is key!

Vokabeln wollen wiederholt werden. Mit Karten, Vokabelheft oder einer langen Liste an Ihrem Kühlschrank. Egal. Hauptsache Sie wiederholen täglich. Ich selbst hab die Vokabeln irgendwann mit Edding auf die Kacheln meines Bades geschrieben. Super Methode um den Wortschatz immer und immer wieder zu wiederholen. Alles ganz entspannt. Jeden Tag 5 Minuten sind genug!!

Was sind Deine Lieblingstechniken zum Spracherwerb und womit haben Sie am meisten Erfolg gehabt?

Zu welchen Themen hätten Sie gerne noch Info? 

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Allzeit eine gute Zeit und stets tolle Konversationen,

Ute Schneider ​